Hände, was erduldet ihr, die nun, beraubt
Der trauten Sehne, dieser Mann gebunden hält!
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Du, welcher nie das Reine, nie das Edle denkt,
Wie hast du mich beschlichen, wie gefangen und
Den Knaben vorgeschoben, der mir unbekannt,
Unwürdig deiner, aber mein wohl würdig war,
Der Nichts gewußt hat, als zu thun, was du befahlst,
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Der aber jezt schon offenbar mit Schmerzen fühlt,
Was er verschuldet, und das Leid, das ich erfuhr.
Dein böser Sinn nur, welcher stets im Winkel lauscht,
Hat ihn, den arglos Blöden, Widerstrebenden
Wohl unterwiesen, klug zu sein in arger List.
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Nun denkst du mich gebunden weg von diesem Strand
Zu führen, Frevler, wo du mich einst ausgesezt
Freundlos, verlassen, fern von Haus, im Leben todt!
Tod dir! Ich flehte dieses oft auf dich herab;
Doch nichts Erwünschtes theilen mir die Götter zu;
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Du lebst in Freuden, aber ich empfinde Schmerz
Darüber, daß ich lebe, leb' in schwerer Dual,
Von dir verspottet und den zwei Heerfürsten dort,
Den Söhnen Atreus', welchen du dies Werk bestellst.
Du wurdest gleichwohl mitzuzieh'n durch Zwang und List
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Genöthigt; mich Verlor'nen, der freiwillig zog
Mit sieben Masten, warfen sie mit Schmach hinaus,
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Wie du behauptest; jene geben dir die Schuld.
Und nun wozu, was bindet, was entführt ihr mich,
Mich, der ein Nichts ist und für euch schon lange todt?
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Was hältst du, Gottverhaßter, nun mich nicht für lahm,
Für übelriechend? Wie, von mir begleitet, könnt
Ihr noch den Göttern opfern, wie noch Spenden weih'n?
Mich auszustoßen, hast du dies ja vorgewandt.
Tod euch! ja, Tod wird treffen euch, die so verrucht
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An mir gefrevelt, wenn das Recht vor Göttern gilt.
Ich weiß, es gilt vor ihnen; niemals wärt ihr ja
Den Weg gezogen nach dem Unglückseligen,
Wenn nicht ein Götterstachel euch hertrieb zu mir.
O Vatererde, Götter, ihr allsehenden,
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So strafet endlich, endlich doch, o strafet sie,
Sie alle, wenn ihr meiner euch erbarmen wollt!
Wohl leb' ich elend; aber säh' ich diese nur
Vernichtet, glaubt' ich meiner Qual entfloh'n zu sein.