Wohlgefällig aber ist Gott Besonnenheit. Besonnenheit aber ist, haben einen besonnenen Sinn und nicht bewegt zu werden von dem Schlimmen stürmischer Gedanken.
Gerechtigkeit ist Gesundheit, aber Ungerechtigkeit Krankheit. Daher wird die Seele und der Geist, [wird] nicht ausharrend die überfallenden Anläufe, nicht haben einen gesunden und gefestigten Sinn. Daher der Prophet, uns vielfaches Ausharren lehrend, spricht: »Du hast uns geprüft, Gott, hast uns geläutert, wie Silber geläutert wird«
derselbe: »Harrend habe ich geharrt auf den Herrn und er hatte acht auf mich«.
irgendwie anders dir offenbart habe, als damit du gerecht erscheinest?« Daher auch wir, o Kilonia, fleißigen wir uns, dieser Stimme zu werden.
wenn Anfechtung kommt, mehr zur Gerechtigkeit und zu aller Tugend, Es wird aber dies auch im Evangelium gesagt von jenem unfrucht- baren Feigenbaum, um dessentwillen der Gärtner bittet, daß er ihn mit Dünger.
und daselbst sitzend harrte er der Offenbarung. Denn ein sehr großes Gut ist in Anfechtungen Geduld. Denn auch jener, verachtend alles Irdische, saß wie im Palast des Kaisers auf jenem Dünger.
kommt, oder Krankheiten uns anfallen, oder Verleumdungen, muß sich stärken. Denn wenn wir auch wollen, daß sie von uns werden wir nicht imstande sein, diese alle zu verscheuchen. Daher nehmen wnr vielmehr mit Geduld diese alle an. Denn »gerichtet werden wir von Gott gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt
«.
In Genesim (In Catenis). Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.