naht zu einem Toten oder zum Bein eines Menschen oder zu einem Grab, wird unrein«.
Vater und Herrscher meines Lebens, laß mich nicht in ihren . . , »damit die Gedanken des Bauches und der Unzucht mich nicht erreichen«. Denn »selig ist« in der Tat »der nicht geht in den Rat der Gottlosen« und zurückscheut von fern bösen Handlungen. —
Grab« eines Toten. »Bein« nennend die, welche von dem Glauben sind und nicht gehören zu den Gliedern der Kirche, sie sind abgehauen und gestorben und haben alle lebendige Bewegung verloren und sind beraubt des überaus zu ehrenden Hauptes, unsers Herrn, »von welchem der ganze Leib zusammengeügt und verbunden«
»wächst zu einem heiligen Tempel des Herrn«.
gekommen. Denn wenn mit sieben Tagen diese Periode vorübergegangen wäre, indem die Zeiten geendet, so hätten sie »keinen zur Buße« gefunden. Denn am siebenten Tag, das heißt am Lebens, soll er rein erfunden werden. Die »Asche« aber bedeutet Demütigung (Kasteiung). Wie auch David sprach: »Ein zerschlagenes
Herz wird Gott nicht verwerfen«. Auch »die Niniviten« haben »in Sack und Asche« Buße getan. So hat auch Esther »Mist und Asche« auf »ihr Haupt« streuend den Herrn für gebeten. So auch Abraham zu Gott: »Ich bin Erde und Asche«. Es wird aber auch im hundertersten Psalm gesagt: »Ich
Asche wie Brot und mischte meinen Trank mit Tränen«, die große und von ganzem Herzen dargebrachte Demütigung zeigend. wieder derselbe: »Bekennet dem Herrn, daß er gut ist, daß seine Gnade«.
In Genesim (In Catenis). Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.