selber ist, ununterscheidbar und veränderlich, wie der Strom eines Flusses hinzukommend und hinweggehend, so daß sie niemals, wenn auch das Geringste (den geringsten Moment), für dieselbe zu halten ist. — welcher Leib wird auferstehen? Der des Jünglings oder des Greises oder des Kindes?
doch die ersten oft entfernt werden durch den inwendig fließenden Strom der Speisen? Denn ein anderes ist das Fleisch der eben geborenen Kinder, ein anderes der Jünglinge, ein anderes der Greise; nämlich von dem des Kindes in das des Jünglings und von diesem in das
des Greise, wie Kleider, nachdem die ersten aufgerieben sind, ändernd die Lebensalter. Denn die aufgenommenen Speisen —
anfeuchten.
in der Luft über uns, welche kalt ist, sammelt sich das durch Hitze Ausgetrocknete, wässrig werdend und
dies ist ihr erstes Werk, eine Vermischung, welche widerfährt dem Wässrigen mit dem Trockenen und mit den Säften, [durch] welche wie bei einem Kochen im Leib Verkochung genannt wird. Das zweite aber eine Feuchtigkeit und Scharlachröte seiend in den Adern, und wird Geblüt genannt. Das dritte aber im ganzen Leib verteilt, was Fleischwerdung
genannt wird.
wie von der Käsematte abfließt die Käsemilch, die gelbe Galle aber, welche wie Weinfarbe, die schwarze aber wie Hefe. In dem ganzen Leib aber ein unmerkliches Ausatmen.
die Speise, süß machend und schäumend und scharlachrot.
nähren sich die Adern, nämlich durch das Saftige (»Schleimige«), von anderem aber wieder das Fleischige, nämlich vom Blutigen, von anderem aber das Markige, nämlich vom Schleimigen.
aus der Erde emporsprossend wieder Erde werden, indem Früchte und Blätter herauskommen, Erde aber die Früchte, und jene wieder Erde, so ist auch die Nahrung von der Erde aufsteigend und in den Leib gehend und kommt in die Erde, indem Gottes Befehl erfüllt wird: »Du bist Erde und sollst zur Erde werden«.
und Adern verwandelh sich in Haare und Nägel und Schleim und Tränen und in andere Feuchtigkeit des Leibes; und diese in Erde, die Erde in Speise, die Speise in Blut, jenes aber wieder in Knochen und Haare und Adern, wenn sie zu einem lebendigen Geschöpf gebracht wird.
De Resurrectione. Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
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