die Veränderung sich ärgern. Denn dieses Gesetz gebührt sich auch zu hören. Was denn von allem zeigt sich ewig so bleibend? Siehst du hicht den Kreislauf des Jahres sich ändernd durch die verschiedenen Zeiten vieler Tage?
die Erde und, den Menschen durch das Trübe der Natur beschwerend, erzeigt er bald Nutzen und Wohltat durch das Herbeikommen der Lüfte, mit welchen die Erde gekrönt (vermählt?) viele und mannigfaltige Früchte den Menschen bringt.
die Regengüsse, aber sie dienen der Erde zur Tränkung. Und es ändert sich auch der Sommer und kommt nahe dem Winter; und Vermengung infolge der Mischung beider zur Wegnahme der Früchte zeigt der Herbst.
Weisen und Gestalten der Übergänge sich verändern, so daß unter den am Himmel Kreisenden allein, wie man sagt, der Wagen nicht übergeht.
Schauen wir wieder auch auf die Natur der Quellen, wie dir auch diese nicht verharren an ihren Örtern, sondern viele Wasser aussenden, welche nicht bleiben wollen an dem Ort, an welchem Ort sie waren, sondern gehen noch mehr hindurch und sind für sich selbst sichtbar und senden, durch ihre Vermischungen genährt, große und
viele Flüsse aus.
De Libero Arbitrio. Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.