Notes on the current edition
Panarion (Adversus haereses)
1.
1 Joh. 7,14 — 2 Joh. 7,25f — 4 vgl. Joh. 7,3ff — 14 vgl. S. 292, 10ff— 18f I Petr. 3,15 — 20ff vgl. das noch herauauszugebende Bruchstück aus der ep. ad Eus. Et Marc., Pannarion haer. 70,11ff und die Didaskalie (Ed. Schwartz, Jüd. u. christl. Ostertafeln S. 112ff). Der Abschnitt, an dem bereits Scaliger, Kepler, Petavius, van der Hagen ihre Kräfter versucht haben — Ideler Handb. Der Chronol. I 571 II 243 A. 21 und Duchesne Ren. Quest. Hist. 28 S. 36 A. 1 verzichten auf eine Lösung —, enthätl ungewöhnliche schwierigkeiten. Klar ist (vgl. insbe. S. 298, 5ff), daӃ Epiph. Den Juden zweierlei vorwirft 1) daӃ sie das Passah in der Karwoche willkürlich um 2 Tage vorgerückt hätten 2) daӃ sie infolge ihrer
2.
M U
3.
1 μεσούσης U |ἐνέβη U 2 ἐν < U 5 αὐτοῦ 1] < U 6 τὸν οὐρανὸν] τὸ ἱερὸν U 8 τῆς < U | τὸ < U 12 καὶ ἀπὸ Ἰανοναρίου μηνὸς < U | Ἰαννουαρίου Μ | [τῶν]* 16 Ἰαωωουάριον Μ 17 θεὸς < U 18 μένων Dind.] μὲν ὢν M μένει U 20 ἐν τῇ < Μ 20 * ergänze nach Z. 22f u. S. 298, 5f etwa <ἐπιτελούντων τῶν Ἰουδαίων τὸ πάσχα πρὸ δύο ἡμερῶν τοῦ ὡρισμένου καιροῦ, ἔτι δὲ>* 21* ἑσπέραν] lies etwa nach S. 297,13 <ἡμέραν, σφαλέντων περὶ τὴν ἰσονυκτίαν, ἥνπερ ἐνόμιζον εἶναι τῇ τεσσαρεσκαιδεκάτῃ> ἑσπέρας*
4.
falschen Berechnung des Mondjahres die τεσσαρεσκαιδεκάτη irrig, d. h. um einen Tag zu früh angesetzt hätten. Sie feierten damals (vgl. S. 296,1f und die Diaskalie) Das Passah am Dienstag Abend, während sie es eigentlich am Freitag hätten feiern sollen. Denn nach Epiph. fällt die τεσσαρεσκαιδεκάτη auf den Freitag (genauer Donnerstag Abend bis Freitag Abend) = XIII kal. Apr.; Samstag Nacht auf Sonntag ist die ἰσονυκτία (vgl. S. 298,25: die ἰσονυκτία folgt auf den 25. Phamenoth = XII kal. Apr. = 21. März) und Sonntag (= 26. Phamenoth = XI kal. Apr.= 22.März) ist die ἰσημερία. Trotzdem bleib in der Auseinandersetzung S. 297, 2ff manches dunkel. Leidlich verständlich sind die mittler Glieder. τετρὰς ἐπιφώσκουσα δωδεκάτη νυκτερινὴ πρὸ δεκαπέντε καλανδῶν Ἀπριλλίων muß wohl heißen: die Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch ist die Nachthälfte der δωδεκάτη des Mondes, der Tag ist = XV kal. Apr. Das stimmt zur gewohnten Rechnung des Epiph. Ebenso erledigen sich die nächsten Angaben: die πέμπτη, der Donnerstag, ist die Taghälfte der ιγݲ, die Nacht des Donnerstags gehört zur ιδݲ, der Tag ist = XIV kal. Apr. Vor ein Rätsel stellt jedoch der Anfang und der Schluß. Wenn Epiph. mit den Vor Worten beginnt: αυλλαμβάνεται δὲ τῇ αὐτῇ αὐτῇ τρίτῃ ὀψέ, ἥτις ἦν ἑνδεκάτη τῆς σελήνης νυκτερινὴ πρὸ δεκαὲξ καλανδῶν Ἀπριλλίων, so ist die hier gegebene Bestimmung des Mondalters mit der sonstigen Rechnung des Epiph. schlechthin unverträglich. Denn die Τρίτη ὀψέ d. h. die Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch ist nicht die Nachthälfte von ιαݲ, sondern von ιβݲ; während XVI kal. Apr. für den Dienstag allerdings zutrifft. Man kann nur so helfen, daß man den Satz ἥτις ἦν — καλανδῶν Ἀπριλλίων bloß auf τρίτῃ ( nicht auf τρίτῃ ὀψὲ) bezieht und νυκτερινὴ einklammert. Das shcint um so berechtigter.weil Epiph. doch fortfährt mit τετρὰς ἐπιφώσκουσα κ. τ. λ. Τετρὰς ἐπιφώσκουσα ist aber ja sachlich dasselbe, wie Τρίτη ὀψέ Hätte Epiph. also in dem mit ἥτις ἦν zu beginnen Satz eine Angabe über Dienstag Nacht machen wollen, so müßte er sich grundlos wiederholt und dazu noch widersprochen haben. Auch die letzten Worte S. 297,9 ἐπιφώσκουσα κυριακὴ πεωτεκαιδεκάτη νυκτερινή bedürfen wohl einer Änderung. Wenn der Freitag (genauer Donnerstag Abend bis Freitag Abend) die τεσσαρεσκαιδεκάτη war, so kann die Nacht vom Samstag zum Sonntag nur die ἑκκαιδεκάτη sein; S. 297, 10f διὰ τὴν πεντεκαιδεκάτην τῆς σελήνης spricht nicht dagegen
5.
1f gemeint ist Matth. 26,2; vgl.ep. ad Eus. et Marc. ὥς φησι καὶ ὁ ἱερώτατος Ματθαῖος περὶ τοῦ σωτῆρος ὅτι εἴρηκε τοῖς μεαθηταῖς· οἴδατε ὅτι μετὰδύο ἡμέρας τὸ πάσχα γίνεται καὶ ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου παραδίδοται εἰς τὸ σταυρωθῆναι. Epiph. versteht die die Stelle so, als ob Jesus hätte sagen wollen, daß eigentlich erst in zwei Tagen das Passah gefeiert werden sollte
6.
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2 * <δεόντως>*
8.
9ff vgl. zu S. 246,5 — 14 ff vgl. haer. 70,13—17f die Rechnung 3x4 Stunden =1 Tag ist nicht zu beanstanden; Epiph. rechnet wie andere die Stunde als Doppelstunde, vgl. G. Bilfinger, Die Babylonische Doppelstunde (Stuttg. Gymn. Progr. 1888) Boll, Sphära S. 311ff Sethe, Nachr. Gött. Ges. 1920 S. 109f
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1 οὕτως d. h. nach der falschen Rechnung der Juden 3 [ νυκτερινὴ]? * 9 πεντεκαιδεκάτη] lies wohl ἐκκαιδεκάτη * 10 <ἰσότης> * 11 τῆς < U | τοῦ < U | τοῦ ἡλίου τὸν δρόμον M | καὶ2 < Μ 12 <ἐγένετο> * 13 περὶ *] δι᾿ ΜU |<οἱ Ἰουδαῖοι> * 14 * <περὶ τῆς τοῦ πάσχα ἑορτῆς>* 15 δι᾿ ἐτῶν] διὰ τῶν M 15f ἡφίστασθαι * 21 * <τῆς σελήνης περίοδον κατ᾿ ἔτος ἔνδεκα ἡμέραις παρὰ> * | μίαν ὥραν U | † ὡρῶν] lies ἔνδεκα ἡμερῶν * 22 * ergänze etwa <τέσσαγες ὧραι· λείπεται δὲ τούτου ὁ τοῦ ἡλίου δρόμος παρὰ>*