Epiphanius Panarion (Adversus Haereses) 56.1.5

ed. Karl Holl

View: By Chapter

Panarion (Adversus Haereses). Epiphanius. ed. Karl Holl. Germany. 2014.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition First1KGreek

Panarion (Adversus Haereses) (Greek) (Epiphanius. Epiphanius, Volume 1-3. Holl, Karl, editor. Leipzig: Hinrichs, 1915-1933.)

Notes on the current edition

Panarion (Adversus haereses)

1. 1 f Ἀντωνῖνος ὁ Οὐῆρος ist nach stehendem Sprachgebrauch des Epiphanius (vgl. Ancoratus c. 60, 4; I 72, 1 de mens. ac pond. 18, 3; S. 171, 74 Lagarde) Mark Aurel. Da jedoch Mark Aurel zu den andern Angaben—Bardesanes hätte den Abgar überebt und dann noch bis in die Zeit des Antoninus hineingereicht— schlechterdings nicht paßt, so muß eine (vielleicht durch Eusebius IV 30, 1; 392, 14 Schwartz veranlaßte) Verwechslung des Epiph. vorliegen, entweder mit Caracalla, den Epiph. Ἀντωνῖνος υἱὸς Σενήρον nennt, oder—was nach Z. 5 ff weniger wahrscheinlich ist—mit Elagabal (bei Epiph.=Ἀντωνῖνος). Zu letzterem würde freilich die Nachricht des Barhebraeus (chron. I 47 Abbeloos-Lamy) sachlich gut stimmen, daß Bardesanes im Jahr 533 (=221/2n. Chr.) gestorben sei, vgl. auch Porphyrius de abstin. IV 17; 256, 11 Nauck und de styge (bei Stobäus ecl. phys. I 3, 56; 37, 25 Meinecke) über das Zusammentreffen des Bardesanes mit der indischen Gesandtschaft an Elagabal – 3 Ἀβειδάν] vgl. den Awida im Buch der Gesetze der Lander S. 1 ff Epiph meint daher sicher diese Schrift, wie auch Theodoret haer. fab. I 22; Migne 83, 372 B/C ἐντετύχηκα δὲ κἀγὼ λόγοις αὐτοῦ . . κατὰ εἱμαρμένης γραφεῖσι. Wenn Eusebius dieselbe Schrift als ὁ πρὸς Ἀντωνῖνον (=Mark Aurel) ἱκανώτατος αὐταῦ περὶι εἱμαρμένης διάλογος bezeichnet (h. e. IV 30, 2; S. 392, 21 f Schwartz), so ist das πρὸς Ἀντωνῖνον entweder ein Versehen für πρὸς Ἀβειδὰν (vgl. die Titelform in der praep. ev. VI 9; Migne 21, 464 A Βαρδηςίανης . . . ὅς ἐν τοῖς πρὸς τοὺς ἑταίρους διαλόγοις τάδε πη μνημονεύεται φάναι) oder hat Eusebius die Schrnt über den Schicksalsglauben mit dem an Elagabal gerichteten Brief zusammengeworfen, vgl. über dicsen Moses Choren. hist. Arm. II 63; S. 185 Whiston etiam ad Antonimim epistolam scriber ausus est (daß hier Elagabal unter Antoninus zu verstehen ist, beweist das Vorhergehende sub Antonino ultimo floruit) – 5 bei Ἀντωνίνου ist, wie das ἑταίρῳ (=comes Caesaris) zeigt, sicher an einen Kaiser zu denken, vgl. auch S. 340, 4, und dann gewiß an denselben wie Z. 1. Ist dies Caracalla, so könnte man die Auseinandersetzung mit Apollonius in die Zeit der Eroberung Edessas durch Caracalla verlegen und Eusebius h. e. IV 30, 2; S. 392, 21 Schwartz ὅσα τε ἄλλα φαςὶν προφάσει τοῦ τότε διωγμοῦ συγγράψαι auf eine damals in Edessa veranstaltete Christenverfolgung beziehen. Sollte es Elagabal sein, so müßte man den Zusammenstoß mit der indischen Gesandtschaft oder mit dem Brief an Elagabal in Verbindung bringen. —Die Gleichsetzung des Apollonius mit dem Stoiker unter Antoninus Pius (Eusebius-Hieronymus z. J. 149; S. 203, 6 Helm) verbietet sich von selbst
2. M U
3. 1 Ἀντωνίου U 2 βήρου M | <πρὸς> Corn. Pet. 3 συνελογίσατο (συνελογήσατο M U)] lies wohl ἀπελογήσατο oder συνεγράψατο * 4 συγγράμματα U 5 ἀντήρει U | παραιτούμενος *] παραινούμενος M U