Alexander of Aphrodisias De anima 1

ed. Ivo Bruns

De anima. Alexander of Aphrodisias. ed. Ivo Bruns. United States. 2017.

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Current edition First1KGreek

De anima (Greek) (Alexander of Aphrodisias. Alexandri Aphrodisiensis Praeter Commentaria Scripta Minora, Pars 1. (Supplementum Aristotelicum, Volume 2. 1). Bruns, Ivo, editor. Berlin: Reimer, 1887.)

Notes on the current edition

De anima

1. f. 123r Aid.
2. INTERPRETATIO HEBRAICA 4—2,9 ἐπεὶ γὰρ—παραμυθίας] und dies [geschieht] weil es sich gebührt, dass wir in jeder Sache des Glaubens zuvorkommen dem (voranschicken) was Gott befiehlt. Der Prophet aber befiehlt und ermahnt vorher indem er spricht: ,,Kenne dict selbst“; dieser Ausspruch ist von Gott, erhaben ist er, von dem bewährt ist, dass er kenne, was sein (begehrt) wird; er verkÿndet uns vorans und erklärt uns, dass jeder von uns, der Genossenschaft der Menschen [i. e. was anbetrifft jeden von uns] durch seine Erkenntniss (d. s. E. add. P) sein Leben auf dem natürlichen Wege [vor sich] geht, indem er sein Wesen kennt. Die Kenntniss des Menschen von seiner Substanz ist aber, indem er das Ding kennt, wodurch er ist, was er ist. Der Mensch ist aber Mensch durch die Seele; es gebührt sich also, dass, wer gewählt hat, dass er Gott glaube, und dass sein Leben den ihm natürlichen Lauf nehme, seine Speculation zuerst auf die Seele richte, sodass (bis) er wisse, was sie sei. Wie wir nun auf Aristoteles vertrauen in den anderen Dingen, weil wir glauben, dass die Ansichten, die uns von ihm gebracht wurden, wahrer und richtiger sind, als die Ansichten anderer Menschen, so sind .wir auch der Ansicht, dass wir desgleichen thun in Bezug auf die Kenntniss der Seele. Das Erreichen des Zieles, das wir im Auge haben, wird vollendet sein, wenn wir heteichnen, was jener Mann über die Seele gesagt, so weit es offenbar ist, und hinzufügen (und wir gepruft haben jedes?) zu jedem Worte, das er gesagt hat und wir gefunden haben als angemessen und ähnlich in Aufstellung (Bestätigung) und Auseinandersetzung Rechtfertigung)
3. ADNOTATIO 1 Ἀλεξάνδρου ἀρροδισέως σχολικῶν περὶ ψυχῆς ?? V (ἀφροδισέως fol. 1,36 v 69r, item 221r, ubi de fato libello inscriptum est Ἀλεξάνδρου ἀφροδισέως πρὸς τολὺς αὐτοκράτορας περὶ εἱμαρμένης καὶ τοῦ ἐφ᾿ ἡμῖν. sed in fine eiusdem ἀφροδισιέως et ita usque ad finem codicis) 2 τοῦ add. Diels: cf. p. 28,25 γίνεται δὲ ἡμῖν, ὡς προεῖπον, ὁ λόγος περὶ ψυχῆς τῆς τῶν ἐν γενέσει καὶ φθορᾷ 3 φθορὰ a 6 προκηρῦττεται] η in lit. V 8 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va. 9 ἑκάστω a δὲ αὐτοῦ a
4. 11—12 πρῶτον ἐγνωκέναι muss zunachst kennen die Subtilitat der Natur und die Erhabenlheit der ihr beiwohnenden Kraft in Dingen, welche andere sind, als die Dinge in aelchen ihre Wirkungen sich zeigen 15 ἐν ταῖς ἀπορίαις] im weifel und in der Verwirrung 17—18 ὡς ὄντα— δυνάμεως] da sie erhaben ist in der Grosse des Maasses und der Annäherung an die gottlichen Dinge 18—19 τοὺς βουλομένους—λεγογομένοις] dem der nicht mude werden will, die richtige Rede uber sie anzustellen 19—22 τὴν κατασκευὴν— συμφωνίαν] in welcher Weise die eitung der Glieder, die von innen, stattflnde, wie auch die Angemessenheit der Glieder, welche von aussen, nebst der Frsffliehkeit der Auordnung und Verbindung, welche zwischen diesen beiden Arten von Sliedern existiren und die Vollkommenheit der Beschaffenheit (Construction?) 22—24 οὐκέθ’—σώματος] der wird nicht der Ansicht sein zu laugnen, dass anch die Seele, weil sie Principien der Bewegung hat, durch dieselben gend etwas sei fur den Korper 26 τοῖς περὶ τοιούτων διαλαμβάνειν ἔργον ποιουμένοις] derjenige, der sein Vertrauen auf die Speculation uber diese Dinge gesetzt hat
5. 2 τὸν V: τὴν a 4 δὲ a 6 δὲ] ct. Ιnd. 10 ,,τίς ἡ τῆς ψυχῆς οὐσία.“ Δεῖ δὲ Va τε om. a εἰρημένοις a 15 ἐν ταῖς V 23 αὑτῇ seripsi: αὐτῇ Va 24 τὴν οὕτω a
6. 123v
7. 3—4 ὅ—προχειρίσηται] er mag die Speculation richten auf welches immer 5 ὑποκείμενον μὲν om. χαλκὸν] Kupfer λίθον] om. P 7 ἐν αὐτῷ] in jenem Dinge τοῦ γὰρ ἀνδριάντος] zum Beispiel diese Figur, Welche nach der Schopfung des Menschen gemacht wird 9 καὶ ἡ τέχνη] das ist die Gestalt [P addit: welche im Arabischen Form genannt wird] 14 πολὺ πρότερον] peculiari enuntiato explicat: jedoch sind diese geeigneter jenen darin voranzugehen 20 ὥσπερ τὸ—εῖδος ἡ τέχνη] sowie die Beschaffenheit (Aussehen), das ist die Form, eelche an einen Dinge entsteht, die Kunst ist 26 ἦν γὰρ—σύνθετον] denn wenn er [der Frager, τὸ ὑποκείμενον] zusammengesetzt ware, waren jene ebenfalls zusammengesetzt 28—4,3 ἁπλῆ στερήσεως] eine einfache Natur der Form entblosst. Das Wesen, welches Keine Beschafenheit, keine Form und Gestalt in seiner eigenen Wesenheit hat, wird, weil es nicht eine Form in sich selbst hat, deshalb yle genannt, und was an ihm neu gemacht
8. 2 ὅτι] o in lit. V ἔχειν a 3 μάθοι] a et o in lit. V 6 ἦ τὸ a 8 λίθθος a 9 τὸ om. a 10 ὕλη a 16 ἑκάστω a 18 μεταλατῶν a 19 τοιᾶδε τῶν ὑγρῶν a σὐσταγίς a 21 συνεστωσιν V: συνεστῶσι a 26 fortasse καὶ αὐτὰ σύνθετα cf. int. hebr.
9. wird, Form, d. i. dasjenige wodurch, wenn es an ihr [der Hyle] entsteht, sie aus dem Zustand des Mangels, der Privation, des Vermisstwerdens in die Gestalt und die Natur ubergeht 11 ὡς γὰρ] und wie 14 ἀφωρισμένον] berihrend oder anlangend
οὔτε μετὰ—εἶναι αὐτῇ] ihre Qualitat, Wesen [besteht] nicht [darin], [dass sie] in einer Form mit Ausschluss einer [andern Form] vorhanden sei] 23—24 προσεχὴς λαμβανομένη] die nur approximative genommen wird 27 οὔτ’ ἂν—συνθέτου] nicht wenn sie eines einfachen Korpers entblosst ist, und nicht wenn sie eines zusammengesettten Korpers entblosst (abstrahirt?) ist
10. 2 αὑτῆς scripsi: αὐτῆς Va fortasse λεγομένην ⟨ὕλην⟩ cf. int. hebr. 3 προηγουμένης a 4 τὸ μὲν γὰρ κτλ.] quod attinet ad id subiectum, quod in compositis corporibus inest, eorum materia et q. s. cf. 128 v 43 πᾶν γὰρ σύνθετον εἶναί τε καὶ ἐνεργεῖν λεγόμενον καθ᾿ ἑκάτερον τῶν ἐν τῇ συνθέσει, .καθὸ μὲν πρῶτόν ἐστί τε ὅ ἐστι καὶ ἐνεργεῖ τὰς οἰκείας ἐνεργείας, τοῦτο ἕξις τε καὶ εἶδός ἐστιν αὐτοῦ cf. lnd. s. v. anacoluthon 8 ὐφεστᾶναι a 9 ἀεὶ et αἰεὶ variare solet V αὐτοῦ] οῦ in lit. V 14 ἀφορισμένου a 17 οἶάτε Va 18 αὐτῇ a: αυτη V 19 τῷ V: τὸ a 23 οἶάτε a 27 ᾖ scripsi: ἦ a: ἡ V
11. 1 ἐκείνων] jene Materien 8 αἱ τῶν ἁπλῶν] der ubrigen 9—12 τὸ δὲ ἐξ—αὐτὴ μὴ κινουμένη] sondern was durch beide entsteht, ist dann ein Korper und das ist Feuer. Oas Princip der Bewegung, welche es seiner Natur und seinem esen nach hat auf dem Wege der Form, namlich der Bewegung nach oben, ist die eichtigkeit. Diese Leichtigkeit ist die Form des naturlichen Feners; sie selbst bewegt sich nicht (ist nicht beweglich?) 15—16 διὸ— αὐτὴν σώματι] Wenn also der Korper sich durch sie bewegt, dessen sie ist 18 αὐτοῦ om. 19 οὗτε γὰρ ἡ ὕλη σῶμα] denn die Hyle ist nicht Korper und di e orm ist nich t Korpe r 20 ἁπτῆς om.
12. 1 ὑφεστάναι ut solet a 2 ὅτι V : ἄρα a μὴ δὲ Va 3 ὅτι V: ἄρα a 4 ἁπλοῦ, σώματος V: ἀπλοῦν σώματος a 6 γενομένη a 7 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 8 αἱ τῶν V: αὑτῶν a 10 exspectas ἔχει et ἐστι. Sed cf. εἰ γὰρ τὸ ὑποκείμενον αὐτῷ σῶμα τόδε τι ὃν καὶ καθ’ αὐτὸ ὑφίστασθαι δυνάμενον, εἴτε πνεῦμα ὄν, εἴτε ἄλλο τι οὐκ ἔμψυχον, ὃ σωζομένῳ τῷ σώματι τούτῳ προσγινόμενον ἕμψυχον αὐτὸ ἐξ ἀψύχου ποιεῖ, τοῦτ’ ἂν εἴη ἡ ψυχὴ κατ’ αὐτούς 126 r 34 ἀλλὰ μὴν πᾶσα βίαιος κίνησις παρὰ φύσιν καὶ διὰ σωματικῆς ἀντερείσεως γινομένη 126 v 45 ὑφ’ ὧν τρεπομένη πως ὁμοιοτρόπως τῷ ἐκτὸς διαφανεῖ ΙΙ 152 r 41 vid. lnd. s. v. ellipsis 11 in enuntiatis per relativa adnectendis ne atali quidem iteratione abhorret δι’ ἣν—ὧν οὐδέτερα—ἥτις. Cf. ἐστι δὲ παρὰ ταύτας δύναμίς τις . . . ἡ λογική . . , ἣν ἄνθρωπος ἐξαίρετον ἔχων τιμιώτερόν τέ ἐστι ζῷον καὶ τελειότερον, καθ’ ἣν δύναμιν καὶ λογικὸς καλεῖται. ἥτις ἐστι δύναμις 137 v 42 cf. lnd. s. v. pronomen relativum 12 αὐτὴ a: αυτη V 17 ὅτι V: ἄρα a 18 σῶμα] post ω una lit. er. V 19 πρῶτον a fortasse ὕλη σῶμα ⟨οὔτε τὸ εῖδος⟩ cf. int. hebr. 20 πᾶσα a 22 διατοῦτο a
13. 124r
14. 3 μᾶλλον δὲ] jedoch weil 5 ἃ κατὰ . . κατὰ δὲ] entweder . . oder 6—7 ἐξ ἀσωμάτων] aus nicht Korper 7 οὐκ ἂν—ἔμαθον] wenn sie ihre Seelen nach allen Seiten wendeten und uberlegten, wurden sie wissen 9—11 καὶ ψυχρὸν—θερμὸν γίνεται om. 12 τὸ ὃν ἤδη] welches schon war und vollendet war καὶ om. 13—14 ἀλλ’ —γίνεσθαι] Allein da unser Sagen, dass ein Korper entstehe, nicht schlechtweg gemeint ist 14—15 ἀίδιος— ἄφθαρτος] nicht entstanden ewig unverganglich 15—16 τοῦδε τοῦ σώματος καὶ— γένεσις τοῦ σώματος om. 20 ὡς σώματος om. 23 τό τε—εἶδος] denn durch die Form ist Feuer eue er 29 καθὸ] worin (vodurch)
15. 3 διότι] ι post δ corr. ex ει V 7 ἡ ποροῦν a αὑτοὺς scripsi: αὐτοὺς Va 10 τῷ supra lin. V 11 ἀλλὰ in apodosi vide Ind. 12 γένεσιν σώματος a ὑπόθοιτό a 13 τοῦτο a 20 ἐπινοία a ὡς σώματος V : ὡς ἀσώματος a 23 fortasse πῦρ ⟨πῦρ⟩ cf. int. hebr. 28 καὶ V: κατὰ a ἆρα a 30 τουτέστιν a
16. 1 παύεται] in einer Grenze [ist] 2 ὅταν—γένηται] wenn sich die Form uber das anze verteilt 4—5 τῶν τε κατὰ τέγνην—φύσιν] der Korper, deren Bestand durch die Kunst und um ihretwillen die naturlichen Korper benannt werden. [P et p in mg.: Es spricht Samuel der Uetbersetzer: ich wollte die 4 beceichneten Wo Vorter wären nicht geschaffen. Ich Kann mich in Keiner We eise uber das Verstandniss derselben beruhigen. Aber so fand ich und so habe ich gelassen. Man Konnte auch das Wort ,,sie wserden genennt“ ubersetzen: ,,sie werden herausgebracht“ oder ,,sie verdon“. Ich mochte in keiner We eise entscheiden] 6 τὸ εἶναι] das Etwas sein 9 τό τε εἶναι] seine Vualitat 11—13 ποιοῦντα—ἑκάτερον] Denn im Thun und eiden der Korper wirkt dieser so der andere leidet so von Seiten seiner Form, seil jedes von diesen beiden je nach der Verschiedenheit der Form stattfindet. 17—18 μιᾶς τε καὶ ἁπλῆς κινήσεως] fur eine eiufache Bewegung 19 δὲ] und 21 τὸ προσεχῶς ὑποκείμενον] der Trager, nmlich] im Range des Tragers, der annhernd so genennt sird 22 ἤδη om. 22—23 τοιοῦτον—ποικιλώτερον] die Qualitat eines derartigen unter den Korpern ist mehrgestaltig
17. 1 ἤδη V: εἴδη a 2 εἴδει a: εἴδη V 3 τῷ] τω in lit. V 4 ἑκαστω a 6 ἑκάστω a 9 ,,ὅτι κατὰ τὰ ἀσώματα ποιεῖ καὶ πάσχει τὰ σώματα. σὑ (sic) μόνον V: ,,ὅτι κατὰ τὰ ἀσώματα ποιεῖν καὶ πάσχειν.“ οὐ μόνον a 11 γίνονται] νται in lit. V 20 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 22 γὰρ supra lineam V 24 πρὸς τὸ τούτων a: πρὸς τούτων V
18. 1—2 ἔτι δὲ μᾶλλον—τὸ ὑποκείμενον αὐτῷ] Die Körper sind also geeigneter zur Vielgestaltung als jene und vollendeter, wenn ihr Träger noch dazu nicht ein Körper allein ist 4"/> γὰρ] indem 5—6 ὥστ’—ὑποκείμενα] Daher muss das (bei dem), was verlangt, dass aus den einfachen Körpern irgend ein natürlicher zusammengesetzter Korper werde, sein Träger von den natürlichen Körpern mehr als ein Körper sein 8—9 ᾧ δὴ—ὑποκείμενα] Derjenige von den Körpern, deren Träger mehr als einer, und die in den Formen, welche mit der Hyle sind, verschieden sind 10—12 ἑκάστης— αὐτοῖς] denn jede der Naturen, die sich an den dieselbe tragenden Körpern finden, trägt etwas bei zum Vorhandensein der Form, welche sich in ihnen allen verbreitet 13 θαυμάζειν] läugnen 13—14 τὴν ἐν—διαφοράν] die Verschiedenheit der Formem, selche sich im Einzelnen in den uatürlichen Körpern finden 16 εὐλόγως] notendiger Veise 24 σώματα] einige von den Körpern 25 τοῦτό τοι] aus dieser Ursache
19. 4 ἁπλοῦ a 5 παρὰ cf. παρὰ τὴν διαφοράν v.7 οὐ παρὰ τὸ πλέον ἢ ἔλαττον ἔχειν γῆς τὸ ἀντιτυπὲς αὐτῷ, ἀλλὰ παρὰ τὴν οἰκείαν φύσιν 148r17 et lnd. 6 τούτῳ scripsi: τούτων Va 8 ᾧ δὴ scripsi: ὡ δὴ V: ὡς δὴ a 12 αὐτδὶς sic V: αὐτῆς a 16 μίξις semper V παλλαγῆς a 19 σὸν δύο V 20 γινόμενα] cf. ἡ δὲ ὁρμή τε καὶ ὄρεξις δραστικὰ μᾶλλον καὶ ποιητικά 137r6 et Ind. s. v. neutrum nonne αἴτια ? 21 αὐτῶν V: αὐτῆς a 23 ποιῆς a 25 τοῦτό τοι cf. τοῦτό τοι καὶ ἐν τοῖς φόβοις κτλ. 141r 1
20. 7 κεχώρισται] unterscheidet sich 9 τούτων αὐτῶν] auch die Krauter selbst 16—17 οὐ γὰρ—φύσις] denn es ist nicht die Natur der Crde [p. des Steines] dass sie sich nach unten beuge 17—18 ἀλλ—βαρύτης ἦν] sondern die Kraft . . . ist die Schwere 19 ἥ τε βαρύτης] ich meine die Schwere 20—22 πρώτη—ἐνεργείας] nur dass die Vollendung, welche in Erwerbung und Kraft, der Zeit nach die erste, und ihr Vorhandensein an den Dingen, in welchen beide ustnde gleich [vorhanden sind], vorangeht der Vollendung, welche in actu durch die werbung und die Kraft 2—26 οὕτως ἔχει —τελειότης] ebenso ist die Form in den zusammengesetzten Korpern . nicht dis Wirkungen, welche von den Kraften [kommen]; sondern die Krafte gleichfalls, veil ihre Existenz der der Wirkungen vorangeht, welche von ihnen entstanden, sind erste, diesen [den Wirungen] vorangehende; daher ist die Form der Pflanze und ihre Seele gleichfalls die erste Vollendung.
21. 2 ἐν αὑτοῖς scripsi: ἐν αὐτοῖς V: ἐν αὐτοῖς om. a αὑτῷ scripsi: αὐτῷ Va 4 δε V γεννᾷν a αὑτῷ scripsi: αὐτῷ Va 5 ταῦτα πάντα a 7 κράσιν V ut solet 11 τὸ τοιοῦοῦτον diphthongo in initio versus repetita, τὸ et t infra lineam V: τὸ τοιοῦτο a 13 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 15 ἀπο V 18 αὐτῇ a: αυτη V τὸ om. a ὅπερ] cf. ὅπερ ἐστὶν ἡ κουφότης 126 v31 ὅπερ ἦν ἡ ἁρμονία 147 v 14 et saepe. ἦν ἐστιν καὶ ἔστιν a 20 fortasse μέντοι καὶ κατὰ cf. v. 25 πρῶταί τε καὶ πρὸ ἐκείνων 22 τὴν om. a 23 δὲ a 24 αἳ scripsi: αἱ Va 25 εἴη ἂν a: εἴ ἂν V 26 ὁμολογουμένων] vide Ιnd.
22. 3 δὲ] om. δῆλον] also ist es klar 5 οὐ μὴν ἀλλὰ om. 6 τοῦτο] dasselbe 12 τοσούτῳ τελειότερον ὅσον] nur ist sie vollendeter gemass der Erhabenheit 14 πάλιν om. 15 ἣν εἶχεν] welche wir angab en als bestehend 21 εὐλόγως] und das ist notwendig so 22 παραλλαγή] Abweichung und Ablenkung 24 προσεχὴς—ὕλη] die Hyle, welche die nacthste ist fur jedes der entstandenen Dinge 26 ἐπιδεκτική] es passt dass an ihr genehen werde 27 οὖν] denn 28 σύνθετον] addit: aus den Korpern
23. 2 σῶμα ὃν a 4 ζώου a ut semper 7 respicit p. 6,25 sq. de imperfecto v. Ind. 9 γὰρ i. e. λέγω cf. lnd. ταύτη a 11 ἄγε a 12 τοσούτω V : τοσοῦτο a 15 σώζοιεν πάλιν ἂν a 17 ἀνάλογον V: ἀναλόγου a, at cf. δύναμις ἀνάλογον ἔχουσα 127 v 15 αἴσθησις ἀνάλογον ἔχουσα 130 r 47 ὡς εἶναι τὰ εἴδη τῶν ὀσφραντῶν ἀνάλογον τοῖς τῶν χυμῶν εἴδεσιν 132 2 v 9 (ψυχῆς δυνάμεις) ἀνάλογον ἔχουσαι 137 r 8. plura vide in lnd. αὐτῆς a 18 κρᾶσιν a: κράσιν V 20 κᾂν ut saepe a 22 βραχεία a 25 αὐταῖς] αι in lit. V: αὐτῆς a
24. 125r
25. 1 μετὰ— πλειόνων] eingerichtet fur (entsprechend) versrhiedene Krafte 2 διὸ om. 4 τελειοτέρα] hebr. vertit τελειοτέρων ὑποκείμενον om. 5—9 εἰ δέ τῳ—κατασκευὴν] Venn aber jemand, der gehort hat, was wir hier gesagt haben, dass [nämlich] die Seele furwahr eine Form fur einen derartigen Korper und eine Natur desselben sei, wie die Leichtigkeit im Verhaltniss zum Fouer, glauben sollte, dass das Ketzerei sei, SO wird er, wenn die Verschiedenheit der Korper betrachtet wird, denen diese Form gehort, und wenn die Einrichtung in den beseelten Korpern bedacht wird, und er sieht 12—13 ταύτην— πρὸς αὐτά] ganz dasselbe Verhältniss ist vischen ihren Formen, [namlich] der einen zur andern 14 γὰρ] aber καὶ ὧδε ἂν δεικύοιτο] die Εrlautelich] rung davon kann auch von der folgenden Seite aus begriffen werden ὁμολογεῖται] namlich davon dass zugegeben [worden] 16 καὶ—ὡς] so dass es [das Ganze] in sie geteilt werden kann, wie 17 ἐκ πλίνθων] aus Ziegeln und Steinen 19 τῷ μήτε . . μήτε] denn keines bleibt — noch bewahren sie
26. 1 ὃν Va 2 ποικίλου a 3 τὸ post σῶμα om. a 5 ποικιλώτερόν a δς V τω a 6 αὐτόθεν] cf. περὶ κράσεως καὶ αὐξήσεως 142 v 53 : αὐτόθεν ἤδη προσπίπτει τὸ μὴ σῶμα εἶναι τὸ σῶμα δεδεγμένον 7 καὶ φύσιν V : καὶ παρὰ φύσιν a, cf.3,20 τὸ οὕτως γινόμενον εἶδος ἡ φύσις 11 ἢν ἔχη a 13 fortasse πρὸς ἄλληλα vide int. hebr. et cf. οὐ σώζουσιν οἱ οὕτως λέγοντες τὴν τοῦ εἴδους ἀναλογίαν τοῦ ἐν τῷ ζῴω πρὸς τὰ εἴδη τά τε τῶν ἁπλῶν σωμάτων καὶ τὰ τῶν γινομένων κατὰ τέχνην 126 v 27 14 ,,Ἀρχὴ τῆς ἀποδείξεως. ὅτι εἶδος ἡ ψυχή.“ ὅτι γὰρ V (ἀρχὴ—ψωχὴ in marg.) a: ,,ἀρχὴ τῆς ἀποδείξεως.“ ὅτι γὰρ K 15 ἐκ τινῶν V 16 καὶ τούτων Ka 17 οἰκίαν] ι corr. ex ει V κεκραμένον a 19 μήτε . . . μήτε scripsi: μὴ δὲ . . . μὴ δὲ V Ka κράσιν V 20 αὐτῶν V a ἀνδριάνδα a
27. 2 παράθεσις] Anreihung und Anordnung, sed addit: dean wenn es so wäre οὕτως δὲ] addit: denn wenn ihr Verhaltniss so ware 3 εἰ οὕτως ἔχοι om. 4 ἀλλ’ om. 6 ἐκ κράσεως om. 7 ὡς ἐξ ὕλης καὶ εἴδους] wie das Ding, selches aus Hyle und orm, wie das A bb bild (??) δὲ om. sed addit ,,furwahr.“ 8 καὶ om. μάθοι τις ἂν] wir wissen 10—11 ὥσπερ—ἐν αὐτῷ] dies ist Klar daraus dass der Leib in natirlichen Bewegungen sich bewegt durch die Kraft, die in ihm ist 13 αὶ—σώματος] Nur dass diese Bewegungen des Korpers sind 14 διὰ— ὄντων] durch die Sinne; die Sinne sind Korper αἵ τε—σώματος] die Βegierde, w elche ihr e b enfalls ange ho rt, ist nur, wenn sich etwas im Leib bewegt 16 ὀργαὶ] Sorge 21 δὲ] also εἰ οἶόν τε λαβεῖν] weil ist 23 οἰκείων om. 25 ἐπιτηδειότητας] addit: fur dieselben κατ’ αὐτὴν] welche sie hat
28. 1—4 οὔτε—ἀλλ’ οὐδὲ] cf. p. 14,5 οὔτε ὡς μέρος οὖσα . . , ἀλλ’ οὐδὲ et οὔτε γὰρ τὸ ἀσώματον σώματι μὴ συμπάσχειν ἀληθές . . . , ἀλλ’ οὐδὲ 146 r 14. 153, a ,29. contra excidit fortasse alterum οὔτε p. 5,19 et, nisi fallor, 146 v 43, et mutandum videtur οὐδὲ οὔτε excipiens p. 146 v 54 in οὔτε 2 τε om. Ka 3 δι᾿ ὅλου V ἔχει Ka εἰς] ἰ in lit. V 5 ζῳου V 7 ὅτι V: ἄρα Ka 9 ψυχικὴν] inter ι et κ paululum erasum V 10 κατ’ αὐτὰς senerus. hoc dicit philosophus: neque anima sine corpore aeque corpus sine anima quidquum apere potest, quia corpus secundum fcultatem insitam, si git, agit 13 τοῦ σώματος scil. εἰσίν 14 αὐταὶ scripsi: αὗται Va 18 ἤρτηται] alterum η in lit. V 20 γίνεται scripsi: γίνηται V: γίνοιτο Ka 25 ἐπιτηδειότητας V: ἰδιότητας Ka
29. 1 ὀργὴν] Sorge (Kummer) 3 καὶ τῶν τυχόντων] schwache 4 ὑπερβάλλομεν τοῖς πάθεσιν] es überwältigen uns ihre Eindruce sehr 4—6 ὅταν ὀργᾷ— ἔνδειαν] Das geschieht wenn sie den Leib treffen, nachdem er von fruherer Zeit her bereit war, passend für das Empfangen des Eindrucks, sei es durch den Mangel 6 παράθεσιν] Ueberhandnehmen und Verbreitung 10 τοῦ ζῴου om. 11 τοῦ εἶναι ἔν τινι] das Ding in einem Dinge videtur igitur non legisse εἶναι] κατὰ μηδὲν ἄλλο] addit: als in jenem 13 ἐν τῷ ζῴῳ] im Lebenden τὸ ζῷον] das Lebende 14—15 ἐν γὰρ—γένει] denn die Existenz der Gattung ist fürwahr in ihren Arten, in welche geteilt zu werden ihre We eise ist, indem einige den anderen gegenüber (═ entgegen) gesetzt [sind] 15—16 ἢ ὡς μέρος—ἐν τῷ σώματι om. 18 σῶμα om. 18—19 ἔστι—τόπῳ] Man sagt auch von den Körpern, dass ein Ding in einen [anderen] Dinge sei entweder in der Weise dessen, das in einem Gefässe ist, oder in der Weise dessen, das in einem Orte ist 19 Δίωνα] Zeid 20—21 καὶ τὰ—εἶναι λέγεται] Man sagt auch in der Weise des Zufalls, dass ein Ding in eiaem Dinge sei 21 λέγεται] ist
30. 3 ἐπιπολαίως K: ἐπιπολέως Va πρὸς ὀλίγον VK: προσολίγον a 6 τινων] τι in lit. V 8 πῶς in lit. V: πως Ka 9 ,,ποσαχῶς τὸ ἔν τινι“. δεικνύοιτο VKa ἡ ψυχὴ οὖσα Ka 11 εἶναι om. Ka 12 fortasse ἐν τῷ σώματι cf. 14, 15 ἐν τοῖς εἴδεσιν ἐν τῷ σώματι et 14, 12, 25. 15, 10 τι εἶναί τι Ka 16. 17 ἡ χεὶρ—εἶναι λέγεται om. K 17 κεφαλῇ] sub ε paulatum erasum V 20 κεραμείῳ K 24 ὂν] ὂν a τουτέστιν a
31. 125v.
32. 1 ὡς om. τῷ λοιπῷ] und das ist das zweite (p: dann ist das eine) von den zwei Dingen woraus das Ding geworden 6 σῶμα] addit: denn venn sie es ware 6— 7 εἰς τὸ ποιὸν συντελοῖ] der Teil wurde sich anlehnen an das Thier [p. var. l. zusammenhangen mit dem Thier] in der Categorie der Qualitat 9 χωρεῖν—διέναι] ubergehen und eintreten 11 τοῖς αὐτοῦ] des Korpers 16 λέγεται] ware 17 ἀλλ’ κτλ.] addit: denn wenn es so ware 18—19 καὶ ἔτι ἔσται] also ware auch γὰρ om. 19 οὗτως nach dieser Analogie 20—21 ἔτι—τοιῷδε] Ferner was in einem Orte ist, tragt zu dem, worin es ist, in Bezug auf das, was es ist, nichts bei, so dass es dieses bestimmte Ding wurde 23 οὐδ’] addit: sie kann nicht im eibe sein, wie 24 διάφορον— ἐν αὐτῷ] der Unterschied besteht nur in dieser Einheit allein, ich meine dass jenes ubertragen (raumlich bewegt) wird, wenn das orin es ist [sic Steinschneider coniecit. libri: das as in ihm ist] ubertragen wird
33. 1 fortasse ἐν τῷ λοιπῷ 5 τρόπον V: τρόπων Ka 7 συντελεῖ K πᾶν om. Ka 8 σῶμα πᾶν Ka 11 τὸ ὅλον VK: τὸ τόλον a αὑτου V: αὐτοῦ Ka 14 ἔτι τε V: ἔτι τε καὶ Ka cf. ἔτι τε οὐκ ἂν ἦν v. 7 ἔτι τε βίᾳ ἂν κινῴη p. 15,17 ἔτι τε πῶς οὐκ ἄτοπον 128 r 20 et lnd. s. v. τε 19 οὕτως γὰρ ἔσται] οὕ ς γὰρ ἐσ in lit. V: γὰρ om. Ka. γὰρ ineleganter iteratum, ut κοινότερον γὰρ λέγεται τὸ ὕδωρ εἶναι τροφὴ τῷ πυρί. μόνα γὰρ κυρίως τρέφεται τὰ τὴν θρεπτικὴν ψυχὴν ἔχοντα. τὸ γὰρ τρέρειν ταύτης 129 v in. v. lnd. 21 τοιῶδε a 24 διάφορον scripsi: διαφόρων V: διαφέρων Ka
34. 6 τὴν αὑτοῦ φύσιν] seine Νatur, die es s p ecificirt 7 ὁ οἶνος] Wasser 9 ἀλλ᾿ οὐδὲ addit: wenn es sich so verhielte 15—16 καὶ ἔσται—τόπῳ] sie ware begriffen in einem der Glieder des Leibes, in ihm abgeschlossen, wie ein Ding in einem Qrte abgeschlossen ist 17 ἔτι τε—τὸ σῶμα om. 20 τίς τε ἡ αἰτία—τὸ σῶμα] Welches ware die Ursache fur die Seele, dass ihr Zustand so sorde], dass sie in den Leib trete 21 τοῦ συμμένειν] ihres Aufenthaltes in ihm und Bleibens in ihm 22 εἴ τε] ferner wenn 22 ὡς om. 24—25 εἴ γε—ψυχῇ] da das Ding wodurch der Steuermann selbst ist, was er ist, dasselbe ist, wodurch die Seele ist 25 ἑκάστῳ] jeder v on eiden 26 δὲ (τοῦ)] namlich
35. 3 γὰρ om. K 6 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ VKa 7 τὸ μέλι V : τὸ μὲν μέλι Ka 8 κράσις VKa 11 κυβερνητικήν] κήν in lit. 16 fortasse ἀποκεκριμένη 17 βία Ka κινῴῃ : κινώη Ka 18 δύναιτό τε] cf. ἔτι τε p. 14,14 οὐδέν τε 128 r 20 ἐν ἀσφαλεστάτῳ τε κτλ. 141 r 28 20 εἴσεισιν Ka: εἴσισιν V 21 τοῦ ex. Vict.: τὸ VKa 23 αὐτη V 24 αὐτῇ a: αυτη V 25 ψμχῇ scripsi: ψυχή Va 26 κυβερνήτῃ εἶναι a (ut 24)
36. 1 ἣν καὶ—λέγειν om. 2 γὰρ] und 4—5 τὸ δὲ εἶδος—τελειότης ὃν] aber bereits erlautert ist, dass die Form, wel c h e fur das, dessen Form sie ist, auch eine V ollendung desselben ist. 6— 7 ὡς τοῦ—ἡ πρώτη om. 8 γὰρ om. 9—10 ὧν—τελειότης] die Kraft ist von jenen beiden die erste Vollendung, die Form die Vollendung in der Weise der Kraft 9 ἦν v. 8 et 9 ist 10 οὖν] also ist sie 11—12 ψυχικαῖς—δυνάμενα] welche die Arbeit ertragen durch die Krafte der Seele BP. p: welche den Kraften der Seele dienen 12 —13 διὸχρώμενος] er sagt dass in ihm Leben in potentia sei, anstatt dass er sage, er vermoge in actu zu leben 15 ante τρέφεσθαι addit: denn es vermag γεννᾶν] das ahn nli c h e zu erzeugen 16 οὐδὲν ἧττον] sind beseelte 18—19 καὶ αὕτη—πρὸς ἀλλήλας] Dies ist der wesentliche nhalt des w esens der Seele, wenn sie in eine Definition gefasst wird. Die Theile der Seele sind vollkommen, keiner derselben ist passender der Art nach [P: Form], als (ist untergeordnet?) der andere; jedoch ist eine Abstufung zwisehen einzelnen, ich meine 20 καὶ ποώτην] und geringer τὴν δὲ] p. addit: derselben 21 πρὸς] mit 22 τρίτην τινὰ] addit fur dieselbe
37. 1 ἣν καὶ—λέγειν] haec verba cum male ex v. 5 praecepta sint et in interpretatione hebraica desint, uncis circumscripsi 6 πρᾶγμα Ka: πρᾶμα V 7 εἰκότως] incipit apodosis 10 ἐντελέχεια—ὀργανικοῦ scil. ἐστι ψυχή 12 διὸ τὸ ὀργανικὸν σῶμα om. Ka 13 ἔχειν V: ἔχει Ka ἔχον m, ἔχειν m2 V: ἔχον Ka ἀντι m2, παντι m1 V: παντὶ Ka. Alexandrum puto scripsisse τῷ ,δυνάμει ζωὴν ἔχον“ ἀντὶ τοῦ δυνάμενον κατ’ ἐνέργειαν ζῆν“ χρώμενος ut l. ΙΙ p.143 r 7 καὶ ἔστιν ἴσον τὸ δυνάμει ζωὴν ἔχον τῷ ,,ργανικ όν“ 15 γεννᾶν] post α una lit. er. V 18 ψηχῆς a
38. 126r
39. 3 μὴ δύνασθαι διασημαίνεσθαι] man kann nicht andenten mit solcher Definition, so dass sie es bedente 7—8 ἀπὸ—λόγος] denn jene Definition ist furwahr genommen von irgend einer Gemeinschaftlichkeit, die sich in ihnen findet 12 τὸ δὲ εἶδος ἄλλου ὄν] die Form hingegen, wenn sie ist, so ist sie furwahr fur einen anderen Gegenstand ἐντελέχεια] p: erst te Entelechie 13—14 οὐχ—πέρας ἐστί] sie ann nicht entblosst von jenem Dinge sein, da (nachdem) auch in Bezug auf das Ende sie nicht von dem dinge getrennt werden kann, dessen Ende sie ist 15—17 ἀλλ’—ποιότης τις] denn es ist nicht moglich, auch nicht nach dem Ausspruch derjenigen, welche sagen dass sie ein einfacher Korper oder Hyle oder aus Hyle und Form sei] (wie die Leute der Finsterniss [arab. Ahlal—ruw ak, quod interpres hebraeus non intellexerit? St.] glauben), dass die Form Korper sei. [Pp in mg: nachdem er gesagt hat, dass die Form Korper sei, atte er einen diese Frage erlautermden Beweis bringen solen, namlich dass die Form nicht Korper sei; wenn aber dies selbstverstndlich ist, so hatte er fortfahren mussen: die Form ist nicht Hyle.] Die Form ist namlich nicht Hyle, veit die Hyle nicht qualificirbar, die Form ist aber irgend eine Qualität 18 οὔτε ἐξ ὕλης] addit: und Form εἰ γὰρ—εἴδους] nach dieser Αnalogie 20 εἴ γε] addit: notςendig 20—21 πάλινδεήσεται om.
40. 1 ἄλλάς τινας K: ἄλλά τινας a 7 κοινῶς m2 κοινὸς m1 V: κοινῶς Ka 9 ,,ὅτι ἀχώριστος ἡ ψυωχὴ τοῦ σώματος οὗ ἐστι ψυχή.“ εἰ δέ VKa (nisi quod K οὗ ἐστι ψυχή om.) 10"καὶ ante ἀσώματον om. Ka 11 καὶ ὑφεστὸς] καὶ ὑ in lit. V 12 αὐτὸ] ὁ in lit. V 13 χωρὶς om. Ka 15 ὑφεστάναι Ka 16 σῶμα et ἢ interpunxi. sine dubio enim haec dicit Alexander: me secundum eos quidem, qui omne corpus esse dicunt, forma corpous est
41. 1—2 ἀλλ’—ἔχοντος] sondern in der Weise dass sie furwahr sich finde mit Hyle 6 κατὰ—λόγον] ihrem Wesen mach 6—9 εἰ καὶ—προσλαγμβάνειν] we nn aber deren lestehen furwahr mit der yle ist, waeil inslaesondere ihre atur nicht eine yle umfasst: so ist es also offenbar (ἔτι δὲ πῶς οὐκ) tadelhaft, dass man sage, dass die Hyle [Pp in margine coniciunt Form pro yl e] derart sei, dass, aenn eine Form oder Qualitat sich finde, sich mit derselben auch eine weitere Hyle inde 10—11 τὸ δὲ λέγειν σώματα εἶναι] Sagt aber jemand, dass die Teile des Korpers auch Korper sein mussen 1 4—15 οὐ γὰρ—τὸ σῶμα] denn diese beiden sind nicht zwei Teile des Korpers, weil (indem) der Korper in sie geteilt wird 18 post μορφὴ addit: zwei feile sind 19 ὡς εἰς] wenn es sich teilt in 20 σκέλη] die beiden Fusse 21 εἰ— τρόπον] obwohl seine Zusammensetzung aus jenen nicht von ein und derselben Seite [anzusehen ist] 22 καὶ οὐχ ὡς κτλ. om. usque ad p. 20,23
42. 1 οὐχ ὡς, ἀλλ’ ὡς cf. p.18,22 τὸ εἶναι scripsi: τὸ εῖδος Va cf. τὸ νοούμενον ἐπ’ ὕλῃ τινὶ τὸ εἶναι ἔχει 138 r fin. 2 αὑτῆς scripsi: αὐτῆς V Ka 3 αὑτη V 10—11 τὰ τοῦ σώματος μέρη a 11 τὰ μέρη om. a 20 ᾦ post συγκειμένου Videtur erasum esse V: ᾦ εἰ a 23 δυνάμενον scripsi: δυναμένῳ Va 28 αυτη V
43. 126 v
44. 1 αἰσθητηρίον a 5 τῷ Usenerus: τὸ erasum in V: τὸ a 6 ὑποκείκενον a 9 ?? ἀψψῶχου sic 13 καὶ om. a 15 την V 21 ,,ὅτι οὐδὲν τῶν ἁπλῶν σωμάτων ἡ ψυχή. οἱ δὲ Va 23 αὑτοὺς scripsi: αὐτοὺς Va 24 ὅλης τε καὶ εἴδους a 25 ἐν infra lineam m1 V 27 κωμάσων a 28 τοιοῦτον γὰρ ἡ τελειότης] cf τοιοῦτον γὰρ ἡ ψυχή 127 v 21 τοιοῦτον γὰρ ἡ πέψις 129 r 41 τοιοῦτον μὲν ἡ τροφή 129 v 14 etc. 32 τῷ τινι ὄντι] cf. οἷς διαφέρουσιν ἀλλήλων τά τινα σώματα 16 r in. ὥστε ἐκ τοῦ τινος σώματος τι σῶμα γίνεται 147 r 26 33 ταύτῃ a 36 fortasse τόδε τῶν, ut ὁμοίων γὰρ ὄντων ἑκατέρων οὐδὲν μᾶλλον τόδε μεῖζον ἂν ἐν τῇ συνθέσει γεγονὸς εἴη 129 v 10 cf. Ind.
45. 23—26 ἐπεὶ τὸ εἱδος—σωμάτων] Denn wenn die Form nach dieser Ansicht furwahr das Bildende [sic in mg. PpB: die Form] der Hyle ist, nicht das aus den beiden Gegenstanden Verbundene, so wird auch die Seele furwahr die Form dieses Korpers sein, das ist die Leichtigkeit und die Warme mit ihr und Frockenheit oder irgend eine der For- men der einfachen Korper. Ita pergit post lacunam, quam indicavi p. 18,22, praemissis his verbis: Es darf auch niemand sagen, dass die Form, velche in Bezug auf die Seele angenommen wird] furwahr der Unterschied sei, welcher ischen den Korpern stattfindet, wegen der Hyle. Adscripsit autem interpres hebr. in et p ad ,,es dari2“: ,,Von hier bis ,,einfachen Korper“ ist schwierig und uns nicht verstndlich“.
46. 3 τῷ] post ω paululum erasum V 4 ἐκείνου] inter ο et υ paululum erasum V 6 δὲ om. a 9 αὑτοῦ etc. scripsi: αὐτοῦ etc. Va 13 δέξατο a 18 ἐν ἄλλοις] cf. de an. 151 v 18 sη. et de mixt. 142 v 16 sq. 22. 23 τὴν ωξ sic V: τὸ ὡς Usenerus 25 ἢ ἡ scripsi: ἡ et una litera erasa V: ἢ a 28 κᾳκεῖνον a, saepe
47. 127r
48. 1—3 ἀλλ’ οὐδ’ ὡς—συντελεῖ τι] Wenn aber ohne Zweifel jemand sagen mochte, dass der Steuermann eine Form sei fur das Thun des Schiffes, da das Thun des Schiffes furwahr von dem Schiffe stattfindet in derjenigen Gestalt, welche es hat, und diese ist seine Form, insofern es ein Schiff ist; der Steuermann ist derjenige, der beitragt zur Vollkommenheit dieses Thuns 11 οὕτως] wie der Steuermann im Schiffe 12 τί γὰρ] addit: wenn es so ware 14 ἔσται] ist 17 εὐλόγως ἀπαιτήσαι] stellt eine notwendige rage 18 καὶ τί τὸ συνέχον om. 19—20 ὡς — συμμένειν] so dass aus beiden V erbundenen eins wird, oder eins bleibt was es ist 21 καὶ μετὰ—ἑνώσεως] vährend ihr Ζustand noch in ihrer Vereinigung nach der Verbindung so ist
49. 1 οὐδ’ ὡς scripsi: εἰ ὅλως Va 4 καὶ V: ἀλλ’ a 5 γὰρ ante ἡ om. a 7 κ᾿ ἂν V: κᾂν a ἀπέλθῃ a 8 δι’ ὸ an δ’ ὁ dubium V 9 τῷ ζῴῳ scripsi τῶι ζῶιον V: τὸ ζῶον a 1 4 αὐτοῦ Va 15 ἀντερείσεως a: ἀντερίσεως V 17 τὶς a: τίς V ἀπαιτῆσαι a 20 χαλεπὸν] χα supra lin. V 22 ὅτι ἡ ψυχὴ ἀκίνητος αὐτὴ καθ’ ἑαυτήν.“ οὖσα δὲ Va ( nisi quod a αὐτή omisit.) 27 καὶ om. a 28 τὰ δεινοῦντα sic V: δινοῦντα a
50. 1 ὀχοῦντα] was druckt (drangt) 8 οὐ μὴν—αὑτήν] nur dass die Schwere furwahr ni ch t b e egt in dem sie sich selbst bewegt 10—12 οὕτως—ἔχουσα τὴν αἰτίαν— κινεῖ] so is t anch die Seele die Ursache — also bewegt sie, cetera paria 13 κινου— μένῳ μέντοι—καὶ αὐτὴ] nur wenn der Leib sich bewegt, bewegt sie sich. [Ar. non μέντοι, sed μόνῳ legisse videtur] 14 συνὸν καὶ συνοδεῦον] verknupft und gleic h 15—16 καὶ— αἴτιον] Ist also die eigentumliche Form des Leibes Ursache seiner Bewegung 16 προηγουμένως] wegen ihres [der Form] Voranseins. 18 αὑτὴν] sich selbst 22—23 ὑφ’ αὑτῆς—μόνῃ] so ist jedoch s eine [des Thier's] Bewegung durch dieselbe bei [p var. lect.: wegen] der Bewegung welche durch sie allein stattindet 23 καὶ om. 24 τῷ σώματι om. 25 τίς—ἀποκλήρωσις] denn es ist [etwas] was uns nicht genugt κινεῖν] addit: den Korper 27 καὶ om.
51. 3 τοῖς] οι in lit. V οὐκ om. a 8 καὶ καθ᾿ a 12 αὐτὴ] α in lit. V 13 συ— τκινεῖται i. e. συν —τκινεῖται V αὐτή a: αυτη V 14 post εἶδος quinque lit. erasae V 16 ειδος a 17 αὑτὸ scripsi: αὐτὸ Va 18 κίνοσιν a αὑτὴν scripsi: αὐτην Va 19 αὐτὴ a: αυτη V 22 κᾷν a 23 μόνη a 25 ἠρεμεῖν a: ἡρεμεῖν V ubique cf. καὶ τίς μὲν ἡ ἀποκλήρωσις τοῦ . . εἶναι 147 v 4 27 εἰ in lit. V
52. 1 ἐν] durch περιγίνεται] vollendet wird 2 ἀλλὰ μὴν τὸ πρῶτον] Jedoch ist das Frühere wahr 4 νήφουσιν] deren Verstand lauter ist 6 ἀληθέστερον] die wahreste 9 τὸν ἄνθρωπον] addit: dies thue 11 κινουμένη] addit: durch sie 11—12 εἰ καὶ—διὰ τὸ] Wenn uns aber auch die Sache dazu trägt, dass wir häufig sagen [so geschieht das], wei] 25 προσχρωμένης] weil sie sich bedient und unterstutzt wird item. v. 29
53. 1 αὐτη V 2 cf. ἀλλὰ μὴν τὸ πρῶτον. τὸ ἄρα δεύτερον 147 42,156 v 1 3 ἠρεμούσῃ a κινουμένη a 4 γῆρᾳ a 6 αὐτῇ a: αὐτη V 8 κατ’ αὐτήν seipsi: καθ᾿ αὑτήν Va 9 fortasse ἄνθρωπον ταῦτα ποιεῖν cf. int. hebr. 13 ἐκείναις] κε in lit. V 18 παλαίει V ex. Vict.: om. a 19 παλαιστικῆς a: παλαιστηκῆς V 21 ὑφανει a ὑφαινοῦσ, ὑ in lit. V 24 οὐ γὰρ a 25 ὅτι V: ἄρα a αἶδε αἱ V: αἱ δὲ a 26 οὐδεμιᾶ a 27 τούτῳ V: τούτων a
54. 127v
55. 8 σύμφυτά] elementar oder zur Grundlsage gehorig 9—10 τοιαῦτα—αἰσθητήρια] denn jene sind in der Stufe der Gefasse der Hande der Fusse der Sinne zum Leibe [i. e. verhalten sich zu] 11 ὀργανικοῦ om. πρὸς ἀντίληψιν] addit: geeignet zu 14 ὡς τέλος] addit: welcher beabsichtigt ist durch dasselbe 15 τὰ πρὸ τοῦ τέλους] das was um des Endzweckes willen geschieht 18 ἁρμονίαν] Verbindung ut solet 20 τε καὶ μίξεως om. 23—24 ἀνάλογον—πλειόνων] es verhalt sich demit so wie mit den medicinischen aus vielen Mischungen zusammengesetzten itteln 26 ἂν—τύχῃ om.
56. 2 ἐντελέχεια καὶ εἶδος a 7 ὄργανα] alterum α supra lin. V 8 ἐνεργείαις a 13 αὐτὴ ἐν αὐτοῖς a: αυτη ἐν αυτοῖς V 14 καὶ ante ὡς om. a εἴ γε V: εἰ a 15 ἥδε a: ἡ δὲ V 16—17 τέλους ἐν αὐταῖς a 18 ,,ὅτι οὐκ ἔστιν ἁρμονία ἡ ψυχή.“ οὐ δεῖ Va 19 τοιάδε a 20—21 μίξεώς τε καὶ κράσεως a 21 αυτη V: αὐτῇ a 22 τοιᾶδε a 23 γενομένη a 24 μίξεων legisse videtur Arabs sed cf. μίξεως καὶ συνθέσεώς τινων p. 26,14 ἢ γὰρ ἐκείνοις a 26 τύχη a 28 γενομένη a 29 ἁρμονία] μο supra lin. V
57. 2 τοιοῦτον---ψυχή om. 2—3 ἡ γὰρ—ψυχή] Ebenso ist auch die Seele das Verhaltniss und die Zusammensetzung der Kraft und die Form, welche entsteht durch die Mischung der Korper in irgend einem der Verhaltnisse 4—5 μᾶλλον—λέγυι] denn das Wahrscheinlichste und das am ehesten sich Ergebende ist, dass man sage, dass die Verbindung des Le eibe es die Gesundheit sei, nicht die Seele 6 συμμετρία] addit: irgend eine 8 δύναμις] addit: welche entsteht 10 συγκείμενα] angeordnet 10—11 ὡςμεταξὺ] wobei es unmoglich ist, dass sie zwischen sich Etwas von anderer Gattung aufnehmen 12—15 οἶον εἰ κατὰ—ἀρμονία] z. 8. dass das Ding im Verhaltniss des doppelten, o der im Verhaltniss der Aehnlichkeit Gleichheit) und des Drittels gemischt sei. Denn was gemischt wird, so dass in ihm zum Beispiel das eine das Doppelte des anderen und das andere die Halfte jenes Gemengten, das hält man fur ein Vemengtes in irgend einer Verbindung und dass es er b unden (harmonisirt) sei, und man halt diese Mengung fur eine Verbindung 17 παράκειται] geordnet ist βάθρῳ] Sessel 18 συγκείμενοι] geordnet, et addit: in einer Mauer 19 νεὼς] Μauer 22 τινα] die Dinge, var. lect.: zwei Dinge
58. 3 ψυχὴ] ψ in lit. V ὁ V: οἱ a 4 ὑγιειαν a: ὑγείαν V τις] ι in lit. V 9 αὕτη scripsi: αυτη V: αὐτή a 12 ἢ addidi cf. vers. hebr. 13 μεμιγμένον a: μεμιγμεν· V 15 καὶ ἡρμοσμένον εἶναι vertit Arabs offensus fortasse solita καὶ particulae abundantia. Cf. καὶ πρὸς τούτοις καὶ ὡς p. 24, 14 ἀλλὰ καὶ ἐμφαίνεταί τινα χρώματα καὶ ἐν τῷ 153 r 16 et Ind. 16 καὶ] κα in lit. V 18 ἀρμονίαν a 23 καὶ καὶ a
59. 128r
60. 1 τὴν κιθάραν] addit: wenn sie geschlagen wird 1—2 καὶ μηδὲν ἠχοῦσα] auch wenn sie nicht geschlagen und ein Ton aus ihr gehort wird 2 δὲ om. καὶ ἐπὶ τῇ τοιαύτῃ om. 3 ἄλλος] etwas anderes 7—9 οὐκ—μῖξις] Dies (so) ist aber die Mengung des Warmen etc. 9 γὰρ om. Hebr. 9—11 ἡ γὰρ—δυνάμεων] Es bleibt die Seele in ihrem Zustande, sei sie stark oder schwach, bis zu einem gewissen Grade der Schwache und der Starke, welche in jener Mengung 15 ἢ—σωμάτων] oder Zusammensetzung fur eine Art der Verbindung der Korper 16 Στοᾶς] cf. p.17 πνεῦμα] Ρaarung 17 κατ’ ἐκείνους] Epikur 23 παρὰ] in 24 τῷ συγκειμένῳ] dem Verbundenen 25 τὸ συγκείμενον] cf. 24 28 ἀρμονίαν τε καὶ κρᾶσιν] Verbindung der Μischung
61. 1 ἠχεῖν V ex. Vict.: ἔχειν a 5 ποιᾶ a 8 καὶ ξηρῶν] καὶ ξ in lit. V 12 τούτω a 20 Τιμαίῳ] p. 34 esq. 21 ἢ ex. Vict.: ἡ Va 24 τῆς ἐκ ποιᾶς a ψυχῆ a: ψυχὴ V 25 ψυχῆ a: ψυχὴ V
62. 1 καὶ—αὐτῇ] von d en Dingen welche ihr zukommen 3 ἀκόλουθον] daran knupft sich und damit verbindet sich 4—8 τοῦ μὲν—δυνάμεων] wir sagen es genugt zur Nachweisung, dass die Kräfte der Seele mehr als eine sind, und dass sie furwahr nicht eine Kraft sind, uni [damit] geglaubt werde, dass sie mehr als eine sind in ihren Veränderungen und ihren Wirkungen zu versehiedenen eiten und in verschiedenen Dingen, wie Demokritos und andere Leute meinen, b ei (sic) dem Krieg weleher unter den Kraften stattindet zwischen der einen und der anderen, indem der seine Seele be- waltigt und sie uberwindet [i. e. sich beherrscht] 8 φανερώτατα] klar und im hochsten Grade offenbar 9—10 εἶναι—δύναται] Wir finden manches hier, welches eine der Krafte der Seele besitzt, aber die anderen Wirkungen derselben nicht gleichfalls ausiuen kann 11 καίτοι—ἐνέργειαι] obwohl die Zustände (Ggenstande), deren es fur dis Wirkungen bedarf, die man durch jene Krafte ausiubt, vorhanden sind 12 δι’ — ἀπορίαν] wegen des Mangels an Orgunen μὴ] in interpretatione arabica deesse notat Hebraeus 13 μάτην] zwecklos inhaltlos 15 ἐνεργεῖν καὶ αὐτὰς] jene Wirkungen auszuuben δι’ ἀπορίαν ὀργάνων] dadurch dass sie entzieht und mangeln lasst die Organe κωλύεται] addit: bei einigen von ihnen 16 τῶν τυχόντων ζῴων] dem geringsten der Τhiere 18 οὐδὲν διοίσει . . ἥδε ἡ δόξα] diese Ansicht widerspricht nicht der Ansicht]
63. 2 οἶόνται V 3 ,,πόσα καὶ τίνα μέρη τῆς ψυχῆς.“ ἀκόλουθον δὲ V: πόσα—ψυχῆς post γεννωμένην (26,29) inserit a: Post δεδηλώκαμεν in interpretatione hebraica maior incisio 7 ἐγκρατων. . ἀκράτων Va 9 μάτην δοκεῖν a ξῷα addidi cf. int. hebr. 10 κατὰ] Arabs καὶ legisse videtur ἐνεργείας insiticium videtur 12 ἀπορίαν om. m1 ἀνεπιτηδειότητα ἢ ἀπορίαν m2 in mg. adscripsit V: om. a cf. raef. 13 ante τὸ paululum erasum V μά τὴν V 15 καὶ αὐτὰς] cf. p. 25,15 et Ind. 17 ὀργανικῶ a 18 τε cf. p.15,18
64. 5 μάτην—ἀπειρίαν] das Dasein unendlicher Krafte im Thiere hat aber keinen Zweck 6 κατὰ] mit 8 ψυχῆς] addit: unendlich sind 9 ἔχει τὴν ἀναφοράν] steigt, erhebt sich zu 10 δὲ om. καὶ φύσει τε om. 11 ἔστιν ἄρα—αὐτῆς] also ist in ihr eine Kraft, welche die wurdigste ist unter den Kraften und sie ist es, um derentwillen das, was um ihretwillen 13 πρόοδος] Uebergang 14 (δυνάμεις) καὶ] jedoch 15 προείρηται] vorausgeschickt und gesagt 16 κοινοῦ λόγου] efinition 17 παραστῆσαι] erkennen 19—20 τῷ μηκέτ’—ἔτι μένειν] denn eine derartige Rede hängt auch mit dem Mangelhafteren zusammen und ware dann nicht allgemein beide egenstande umfassend 20—21 τῶν τοιούτων—ψυχή] mit der Seele aber es sich ebenso verhalt 27—28 ὁμωνύμως—λέγοιτο] so sagt man von ihr Seele nur in der Veise des Zusammentreffens mit dieser im Namen
65. 3 ,,ὅτι οὐκ ἄπειροι αἱ τῆς ψυχῆς δυνάμεις.“ ὅτι μὲν Va 4 μὲν om. a 5 fortasse ἔσεσθαι cf. ράτην γὰρ ἔσται πλείους ἐνεργείας ἐνεργεῖν ἡ ψυχὴ ἡ ἐν ἐκείνοις δυναμένη p. 27, 13 et lnd. s. v. Futurum 8 ποιεῖν a 10 φύσις τε καὶ φύσει καὶ a: φύσις καὶ φύσει ⟨σύνθεσίς⟩ τε καὶ τάξις Usenerus 12 ἐπαπειρον V 14 ὡς ἤδη προείρηται] p. 17,1 sq. 15 τὸ δεύτερον a 16 οῖόνται V 26 φθορά a 27 ταὐτη a
66. 128v
67. 4—5 ζῆν—γίνεται] das Lebende namlich, womit bezeichnet sird, was diese Kraft besitzt, ist furwahr [lebend] durch das Vorhandensein dieser Kraft an ihm 5—7 καὶ ἔστιν αἰσθητικῆς] Das Leben alles dessen, was eine Seele hat, um so viel mehr der Pflanzen insbesondere, [kommt] furwahr von der nahrenden Kraft, wie das, was wahrnimmt, die Kraft der Wahrnehmung hat von der sinnlichen Kraft 9 τῇ—παρουσίᾳ], [Alles] hat sie [i. e. diese Kräfte] nach dem Vorhandensein des ebens in ihm als erste [Seele?] (zuerst) 10 δι’ αὑτοῦ] dem Wesen (Substanz) nach 11—12 αἰσθητική —φανταστική] sinnliche, vergleichende (vorstellende Phantasie? ), dann die Volgefallen findende begehrende 12—13 αἶτινες—γενέσθαι] diese konnen aber in keinem Dinge ohne die ernahrende sein 14—15 ταύτῃ —ὁρίζεται] denn diese Kraft findet sich am Fhier 17 post φανταστική addit: und findet sich beim Finden derselben 18 καὶ οἷς ἡ ὁρμητική τε καὶ κατὰ τόπον κινητική] was die Wolgefallen findende Kraft besitzt [und?] im Orte fortgeruckt sird 24 βουλευτική] kraft der Leitung (Hegemonie) δοξαστική] des Denkens 25—30,2 τῷ τε—δυναμένων] Denn das Schatzbarere unter dem, was in der Seele ist,
68. 1 ἰδία V: ἰδία a δὴ supra lin. V 2 ἥ τε V: καὶ ἡ a γενητική a ταύτῃ a πρώτη Va 10 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 11 ἡ ὀρεκτική τε καὶ a 12 αὐταὶ scripsi: αὖται Va 14 ταύτῃ a 18 ὁρμητική τε καὶ V: ὀρεκτική τε καὶ a 19 fortasse αὑτῷ 23 κοινῶς μὲν a 25 αὐταῖς Va
69. und das Wichtigere darunter ist furwahr in diesen (durch diese?) Kraften, und da die Seete, welche diese Krafte hat, auch alle anderen Krafte der Seele besitzt, aber nicht jede Seele, welche diese Krafte besitzt, vermogend ist einen Theil von ihnen zu nehmen 11 τε καὶ om. 14 τὴν—κινητικὴν] die im Orte bewegende Kraft 17 καὶ διὰ τοῦτο] incipit apodosis 22 διαφορὰς τῶν δυνάμεων] deren Arten und Unterschieden 22— 23 ἀπορεῖσθαι—δυνάμενα] was bezweifelt werden kann und erforcht werden muss 24—26 πρὸς γὰρ—ἐπικύκλησις] da die Beschaftigung mit der Speculation uber das, was von den einzelnen ihrer Krafte gesagt wird, und die weifel, welche daruber vorgekommen, bedrängea und zuruckhalten die Erkenntniss der Natur der Seele, so dass sie erkannt verde 28 οὐδὲ] nicht 29 μόνον om.
70. 2 δυναμένων scripsi: δυνάμεων Va 4 τῶν om. a 11 post καὶ paululum erasum V τελεία a ἐν αὐτῇ a 19 ἰδία a 23 δυνάμενα] m2 in marg. adscripsit post ζητεῖσθαι, om. m1 V: om. a 24 προειημένης a 25 ἐμποδόῶν V 28 μέγεθος m1 in marg. V
71. 129r
72. 3 εὑρέσει] Existenz 10—15 πᾶν— δέδεκται] Denn in Bezug auf alles Zusammengesetzte, sovon wir sagen, dass es vorhanden sei, und dass es wirke durch jedes der beiden Dinge, aus denen seine Zusammensettzung [besteht], ist das ing, wodurch jenes [das Zusammeagesetzte] zuerst ist, was es ist, und wodurch es seine Wirkungen ausubt, elche dasselbe specifiren,— jenes Ding (subiect. repet.) ist dessen Aneignung und orm, und das Ding, wodurch jenes so ist. das Ding ist in ihm die Hyle und der Trager fur jenes. Das Ding, wodurch jenes zweitens ist, ist das in ihm Aufnehmende und das, vodurch jenes erstens ist, ist das, was dieses aufgenommen hat 18 post σώματι addit: Es ist aber zuerst gesund durch die Gesundheit und es ist zweitens gesund durch den Leib ὃ δέδεκται τὸ σῶμα] welche der Leib angenommen hat 23—24 ὃ—τὸ τοιόνδε σῶμα] welches der bestimmte Korper aufgenommen hat 24 τὸ δεδεγμένον] das Aufnehmende 25 τοῦ ἔχοντος αὐτὴν om. 27 ἃ ὡμολόγηται] bei denen vorkommt
73. 1 κεχωρισμένην a 2 συγκειμένην om. a 8 ἂν ἔχοι V: ἄρα ἔχει a 10 πᾶν γὰρ κτλ.] cf. p. 4,4 13 ἐν αὐτῷ om. a 14 ἐαείνω a αὑτῷ scripsi: αὐτῷ Va 15 τοῦτο sc. ἡ ὕλη δέδεκται V: δέδεικται a, corr. ex. Vict. ὑγιείας V: ὑγείας a 16 ὑγείᾳ Va 18 fortasse τῷ σώματι. ⟨ἔστι δὲ πρώτως ὑγιαῖνον τῇ ὑγιείᾳ, δευτέρως δὲ τῷ σώματι⟩ καὶ ἔστιν cf. int. hebr. ὃ δέδεκται] cf. v. 5 ὃ τοῦτο δέδεκται et v.23 δ δέδεκται τὸ τοιόνδε σῶμα 19 δεύτερον ὑγιαίνῃ a 24 δεδεγμένον] δεδ in lit. V
74. 2 συγγενεῖς καὶ οἰκεῖαι] ahnlich der Gestalt nach und ahnlich der attung nach 4—5 κατὰ—ἐνεργεῖ] wirken zuerst durch die nahrende Kraft 6 τοίνυν om. ψυχή] seelisch 8 συνέζευκται] es ziemt sich, dass wir verbinden 9 γεννητικῆς] der achse enma ache end en und erz eugenden 10 ὑσπερ—γεννῆσαι] das Nahren Wachsenachen und Erzeugen 11—12 μὴ πεπηρωμένα] nicht impotent 12 ὡς ο—ἔχει] vie der Verschnittene und dessen Erzeugung nicht von selbst 16 τοῦ—φύσιν] dass es durch seine Natur wirke 18—19 κατὰ τὴν οἰκείαν φύσιν] durch seine Natur und das es en s einer S e ele 20 τὰ φυτὰ—ἔχοντα] die Pflanze und das, w as hat 23 δὲ om. 29—30 ταῦτα γὰρ—παραλαμβάνεται] Denn die in der Definition ersten Dinge sind die Dinge, welche in der Definition, die dieselben specificirt, die Dinge begreifen, durch welche sie in einer Definition gefasst werden.
75. 10 ἔργω a θρέψαι] ψαι in lit. V 14 μετέχη a 16 αὐτοῦ Va 21 γεννᾷν a 27 τρέφεσθαι] post τρέφε 3 lit. erasae V 30 ὧν pendet ab ἐν τῷ λόγῳ. ideo enim τὸ τρέφεσθαι est πρῶτον τῷ λόγῳ, quod in sua definitione τὴν δύναμιν τὴν θρεπτικὴν continet, in cuius definitione ipsum non inest.
76. 2—3 οὐ μὴν—ἐνεργείας] nur braucht die nährende Kraft nicht zum Act (in actu) vorhanden zu sein 3 ἀπὸ τῶν ἕξεων] von den Aneignungen 5 ἀλλὰ μὴν] also λέγοντα] gesprochen hat. var. lect. spricht 10 περὶ ἃ] in wselchen 13 δοκεῖ εἶναι] wir seben vom Wissen aus 13—14 ἥν—ἔτι] das Ding nämlich, das er erreicht, das zu ihm von aussen gelangt, das noch nicht verdaut ist 14 τροφὴ λέγεται] aber Nahrung wird genannt 17 ἡ μὲν γὰρ—αὕτη δ’ ἐστὶν] Die Nahrung nämlich, welche noch nicht verdaut und verkocht ist, das ist die erste Nahrung, ist das dem von ihm Ernährten Entgegengesetzte 19 τοιοῦτον—πέψις] das ist der Sinn der Verdauung 23—24 ἀλλ’ οὐδὲ—καθὸ γλυκύ] die Veränderung des Süssen ist nicht [andere], als in den Geschmack, der das ihm Entgegengesetzte 27 διὸ δεῖ] daher muss 28 τὸ ἐναντίον τῷ ἐναντίῳ] das E. dem E.
77. 3 ἕξεων m2 ἔξωθεν m1 V: ἕξεων ex. Vict.: ἔξωθεν a 5 δύνανται] ται in lit. V 6 τὸ τρέφεσθαι m1 in mg. V 13 ,,ὅτι διττὴ ἡ τροφή. διττὴ δὴ Va 14 τροφὴ λέγεται uncis seclusi τε om. Ka 17 αὕτη a: αυτη V 18 αὐτῇ a: αυτη V 21 ἢ a: ἠ V 26 corr. ex πρὸς m1 V 27 δεῖ Ka: δὴ V 28 τῷ ἐναντίῳ τὸ ἐναντίον Ka
78. 129v
79. 1—2 οὐ μὴν—δύναται] aber nicht Alles, was sich in das ihm Entegegengesetzte verändert ist so angethan, dass es ihn dadurch (davon) ernähre 4 τρέφεται om. 4—5 αὔξεται — τἀναντία] wachsen nicht auch die Dinge, in welche sie sich verändert haben 6—7 αὐξητικὰ— σώματα] die Vergrössernden sind aber Körper 8 post τοῦ τρεφομένου addit: fur den er angemessen ist, Nahrung zu sein 11 γὰρ] denn 12 γὰρ] denn μόνα] furwahr 19—22 δῆλον—γεγονὸς εἴη] wird daraus klar, dass wir von dem, in dessen Zusammensetzung die beiden ähnlichen Dinge, ich meine das Nährende und das Genährte, in Bezug auf jedes Eine von ihnen sagen müsseen, dass es mehr war, als es [gewesen] war, denn da sie alle beide ähnlich waren, so war keines von beiden das erste vor dem andern durch Zusammenstzung grösser geworden zu sien, als es [gewesen] war 28—35,2 τῆς θρεπτικῆς—αὕτη] [die Wirkung ist die], dass
80. 1 μεταβάλλου, ου ex corr. V 5 τἀναντία Usenerus restituit: ταὐτά Va 6 αὐξητικὴ Ka 7 ἐναντίαν K καὶ τὸ σῶμα K 11 κοινότερον] vid. Ind. γὰρ κτλ.] cf. p. 14,19 18 ἔχον καὶ θρεπτικὴν Ka 21 τόδε scripsi: τὸ δὲ Va, exspectas τόδε ἢ τὸ ἕτερον 23 ἐκεῖνο δὲ ᾧ τοῦτο προστίθεται] suppl. τεθράφθαι καὶ διὰ τροφῆς ηὐξῆσθαι 27 „περὶ τῆς θρεπτικῆς ἐνεργείας.“ ἡ δὲ Va 28 μεταβαλούσης a
81. die nährende Seele die Nahrung verdaunt, welche von aussen genommeen wird (?), sie verändert, assimilirt und mit dem Körper zusammenhängend macht 6 ἧς—θερμόν] so dass das Warme selbst das vorangehende Princip wäre 6—7 τὸ δὲ—ἔχει τινά] Das Nahrende aber befolgt Abstufung, Ordnung und Gesetz 11 συνεχεστάτη] niedrigere 3 von den (als die) Wirkungen der Seele. Interpres hebr. se in margine legisse contendit: ausser (veschieden von) 12—13 ἔστι—μειούμενα] und das Abgenutzte und Mangelhafte dauert fort 16—17 ἡ δὲ—ποιητική] und fürwahr der Zweck, den das Wachsenmachen zuerst beabsichtigt, ist etwas von der Kategorie der Quantität 21 τελειοτάτη] die letzte und das worin ihre Vollendung 21—22 τελεία—τελείων] und es ist eine natürliche Wirkung der zwei Vollendeten [i. e Mann und Weib, adn. interpr. hebr.] 24 φυτικῆς τε καὶ πρώτης] der nährenden Seele, welche die arste Seele ist
82. 2 „ὅτι ὄργανον τὸ θερμὸν τῆς θρεπτικῆς ψυχῆς.“ ὄργανον δ᾿ Va αὐτῇ a: αὐτη V τοιαύτας m2 τοιαύτης m1 V: τοιαύτας a 4 ὁρᾷν a 10 γὰρ supra lin. V 11 ἧδε V 12 ἕστ᾿ a. etiam ἔστι δὲ—μειούμενα pendent ab εἴ γε 17 γεννᾷν a: γενᾶν V 20 μήτε ante πεπηρωμένοις om. a 21 δυνάμεως a ἧδε V 24 φυτικῆς ex Vict.: φυσικῆς Va. cf. p. 38,12 μετὰ δὲ τὴν ζωτικὴν καὶ φυτικὴν ψυχήν verba confundi solent vid. Ind. 27 παρουσία a cf. ὁ ἐπὶ τῇ τοιαύτῃ ἁρμονίᾳ γινόμενος ψόφος p. 26,2
83. 130r
84. 4 ἐσχάτης om. 5—6 εἰς αὐτὸ—τελείωσιν] in der Substanz des Dinges, dessen Rettung und Vollstandigkeit 7 τοῖς ἤδη—οὖσιν] in den zwei Vollendenten (vide 35,22) 8 ἐπισκευαστῆς—μετέχειν] welche erworben wird in dem moglichen Masses in dem Teile, der [v. l. dem, was] ihm zukommt an Unsterblichkeit 9 οὕτως—δυνάμεως] und dies ist ihm Leben von der Natur durch diese Kraft 17—18 γεννητικὴ—αὐτήν] welche etwas erzeungt, dem sie ahnlich ist 18 μάλιστα om. πρὸς τούτῳ] vordem 19 ἔστι— δύναμις] Auch die nahrende Seele hat eine Kraft, welche 21 γὰρ] om. 21—22 ταύτης γὰρ—δι’ αὐτοῦ] die Wirkung dessen ist, dass sie das, worin sie ist, vermogend macht, dass es sich selbst ernahre 23—25 πρὸς τοῦτο—τῷ] so sersetztz er dieselbe in einen Zustand, dass mit ihm (dabei) das Ding, woraus er es macht, auf die Weise der Nahrung und des Wachsens ahnlich wird dem 27 ἐνεργεῖ ἐξ αὐτοῦ] wirkt von selbst
85. 1 ψυχῆς 0m. a 3 αὐτὴ τροφῇ m2 αυτη τροφη m1 V: αὐτὴ τροφῆ a 5 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 8 ἐπισκευαστῆς V: ἐπισκευαστικῆς a 9 αὐτῷ V: αὐτὸ a χωρηγούσης V 13 αὐτὸς a: αὐτος V γεννᾷν a 17 αὑτῷ scripsi: αὐτῷ a καλοῖτο a: καλλοῖτο V ὁμοιοῦσα] fortasse ὅμοιον ποιοῦσα cf. καὶ τὸ γεννῆσαι ὅμοιον τῷ σπείραντι 32,11 ποιῆσαι ἕτερον οἶον αὐτό 32,13 18 ὅτι V: ἄρα a 21 ἐν ᾧ ἂν ᾖ] cf. quae coll. ad 137r 20 22 ᾖτις a 23 πρὸ 27 αὐτοῦ Va
86. 1 ἀρχάς m. 6 post ἔχοντα addit: wie erlanutert worden 6 ἐστὶν] sich findet var. lect. verbreitet ist 6—7 καὶ διὰ τοῦτο— δεόμενα] daher weil sie einfacher ist und nicht bedarf. addit: wie das Thier 7—9 ὅτι ἂν—γίνεται] welcher Teil derselben auch abgesondert worden, so vermag er die nahrende Kraft, die in ihm ist, zu bewahren, wenn er die Nahrung gesund und gut findet: er gleicht also der Totalitat, von der er abgesondert worden 9—11 καθ’ ἣν—τελειότητος] Durch die Kraft namlich, wodurch das wirkt, was aus dem Samen erzeugt wird, konnen auch jene Teile wirken, da sie gleichfalls in dieser Kraft dis Vollendung besitzen 11—18 ἐπὶ δὲ τῶν —ῥίζας τοῖς φυτοῖς] Beim Thiere ist aber das unmoglich, weil in ihm furwahr nicht die
87. 2 ἐνεργεία a 4 „διὰ τί ἀπὸ μὲν τῶν φυτῶν ἀφαιρούμενα μέρη ζῇ καὶ τελειοῦται, ἀπὸ δὲ τῶν ζῴων οὐκέτι.“ αἰτίαν δὲ Va, nisi quod a τὰ μέρη 6 ἔχοντα δέδεικται legebat Arabs 7 ὅτι V: ἄρα a 9 cf. 32,4: ἀλλὰ μὴν κατὰ πρώτην τὴν θρεπτικὴν δύναμιν ἐνεργεῖ πάντα τὰ ἀπὸ τῶν ἐμψύχων σπέρματα 11—15 ἐπὶ δὲ τῶν ζῴων—εἶναί τινος] supr παρεσπαρμέναι manus recentissima μέρει scripsit V (12) αὐτῷ a(15) haec manca esse et apertum est et confirmat interpretatio hebraica. quam secutus totum locum ita fere restituere conatus sum. ἐπὶ δὲ τῶν ζῴων ⟨οὐχ οἶά τε (sc. τὰ μέρη ταῦτα ἐνεργεῖν), ὅτι οὐ μόνον ἡ θρεπτική, ἀλλὰ καὶ ἄλλαι ψυχαί εἰσιν ἐν τῷ ζῴῳ⟩ οὐχ ὁμοίως ἐν παντὶ αὐτῷ παρεσπαρμέναι (διὸ οὐδὲ ἐν τῷ ἀφαιρουμένῳ μέρει· οὐ γὰρ ὁμοιομερὴς ἡ τῶνδε ψυχή, ὥσπερ ἡ τῶν φυτῶν) οὐ δὲ δύναμίς ἐστιν ἐν αὐτοῖς ἐκείνων τινός, ὡσπερ ἐν τοῖς σπέρμασιν, τῷ τὴν ἀρχὴν τὰ μέρη ταῦτα μηδὲ δεκτικὰ ἐκείνων αὐτῶν εἶναί τινος ad διὸ οὐδὲ ἐν τῷ ἀφαιρουμένῳ μέρει suppleas ὁμοίως ἐν παντὶ αὐτῷ παρεσπαρμέναι εἰσὶν αἱ ψυχαί. ὅτι usque ad φυτῶν primam rationem, cur desectae animalium partes agere nequeant, continent. de quibus disserere pergit verbis οὐδὲ— εἶναί τινος, quae sic intelleges: „neque facultas inest i eis (partibus) τινος ἐκείνων (i. e. ullius illorum amimalium), quali facultate praedita sunt semina“. cuius rei ea est causa „quod hae partes nihil omnino eorum recipere possunt, quae illis irsis (ἐκείνων αὐτῶν sc. animalibus) propria sunt“. οὔτε mutavi in οὐδέ, ut 145v7 153 r29, nisi mavis οὔτε μόνον ἡ θρεπτική, . . οὔτε δύναμίς ἐστιν
88. ernahrende Seele allein ist, sondern [auch] andere Seelen, welche nicht nach jenem Beispiele (wie jene) in sienem genzen Korper gestellt sind (Stand haben), daher findet sie sich nicht einmal in einem Gliede, welches von ihm abgesondert wird, denn die Seele des Thieres ist nicht von gleichartigen Teilen, wie die Seele der Pflanze, und in ihm (ihr) ist nicht die Kraft zu Manchem, was in jenen ist, wie in den Samen, weil es (sie) uberhaupt Manches nicht annimmt, was jene besitzen. Ferner nach diesem, wenn die Glieder die Nahrung nehmen (wurden?), so ware es unmoglich, dass ein empfangender Teil vorkomme (?), [deest: es sei denn] mit irgend welchen bestimmten Organen. Denn es ist unmorglich, dass jene in (miti?) Organen entstehen, wie die Wurzeln [an] der pflanze entstehen, es sei denn, dass sie vom Beischlaf ihren Anfang nehmen. 1—2 οὐ—δεόμεναι] da in dem Regimen ihres Zustandes keine grosse Arbeit ist 3—4 οὔτε ἔχοντος] diese Organe konnen aber nur vorhanden sein durch Beischlaf, da durch denselben ihr Bestand ist 4—5 διὸ—λαμβάνει] daher so lange der Foetus im Mutterliebe bleibt, nimmt er furwahr die Nahrung, insofern er ein Teil der Schwangerenist, die ihn tragt 7 ζῷον] ein Lebendes καὶ om. 8 πολλάκις] viele 8—9 διαιρεθέντων-αὐτῶν] wenn sie abgeschnitten werden 9 εἰς ὅσον—δυνάμεων] in dem Maasse als es moglich ist, dass in diesen Gliendern von den Kraften der Seele ein Rest von den Wirdkungen und Kraften ubrig bleibe 18—19 καὶ ἔστιν—καθ’ ἣν] diese Kraft ist die, durch welche 19—20 ἔστι—πλείων] die Rede uber den Sinn ist lange 20—21 ὡς δὲ συνελόντι-εἰπεῖν] die kurze summarische Rede uber die sinnliche Seele ist die, dass man von ihr sagt
89. 5 φερούσης scripsi cf. int. hebr.: τρεφούσης Va 8 τοι supra lin. V 9 ἐπὶ] fortasse ἀπὸ 12 „περὶ τῆς αἰσθητικῆς ψυχῆς“. καὶ τοιάδε Va(τοιᾶδε) 13 οὖσα a 15 τὸν a τῶν V 16 ἧδε V 17 ἔχειν a 18 αὕτη ex. Vict.: αὐτὴ Va 19 καὶ om. a 20 αἰσθήσεων a
90. 130v
91. 1 τὸ ἔχον αὐτὴν] sie [i. e. die Kraft] δεκτοῖς om. 2 πρὸς αὐτά om. κρίνειν αὐτά] so dass sie uber dieselben allgeme ein urteilt [p mg: in Allgemienheit] 4—5 περὶ—κριτική] denn an ihnen ist ihr Wirken und durch dieses Wirken ergreift sie und urteilt uber dieselben 7—8 ὁμοίως— αἴσθησις] Denn dieses und jenes (dieser und jener) ist einerlei, denn dieser erkennt virtualiter und der Sinn ohne Wirkung ist furwahr [nur] virtualiter ein Sinn 9—10 ἐκτὸς—ταῦτα om. 12 κατὰ ὁμοίωσιν] [die Wahrnehmung] ist eine Aehnlichkeeit 17 πάσχειν] zum Wirken gebracht [var. lect. mit Abbild versehen] werden 17—18 παθοῦσα—ὁμοία] Es wird namlich zum Wirken gebracht (afficirt?) durch den Umriss (von dem Eindruck?), der nicht ahnlich ist; dann werden sie einander ahnlich 20—21 οἷς διακονεῖται—διαδίδωσιν] durch welche dasjenige, was die Kraft besitzt, den Umriss von ihnen anzunehmen vermag; wenn es den Unriss angenommen hat, dann bringt (?) es selbst den Umriss 22 ἔνθα] weil (weil in ihm? ?) 23 ἐν γὰρ] durch welches ἐν ἐκείνῳ—εἷδος] das muss in ihm die Form sein
92. 1 δεκτικοῖς a 3 ἐνεργεία a: ἐνέρ| α V 4 Arabs ἡ ἐνέργεια αὐτῆς καὶ ταύτῃ τούτων egisse videtur 7 τινὸς a 8 ἐκεῖνα . . ἐπιστήμονα] cf. Alexandri de sensu comment. 105,11 ed. Thurot et ib. 422: κατὰ γὰρ ποιὰν σχέσιν . . τῶν ὁρωμένων. πρὸς τὰ ὁρῶντα. de an. 42,17 εἴ τινες παρεστῶτες τύχοιεν . . τοῦ πεφωτισμένου διαδιδόντος καὶ ἐπὶ ταῦτα τὸ χρῶμα, Ind. s. v. neutrum 10 ἐκτὸς] sc. τὰ ληπτὰ καὶ φευκτά (Diels) 19 τινων] sub ι litura V 20 οἶς διακονεῖται] quius (i. e. sensibilibus) inserviunt organa, quippe quae ita instituta siat, ut a sensibilibus patiantur. de διακονεῖσθαι cf. Ind. 21 πάθη a εἶτ’ scripsi: εἴτ’ Va 22 δείξει] 140r48 sq.
93. 2 ὁ— τόπος] die Beschaffenheit des Gliedes Herz 3 ᾧ τρεφόμεθα-πνεύματος] wodurch der Geist (Hauch) ernahrt wird 5 τῆς ψυχῆς] der vitalen Seele 6 τὸ πρῶτόν τε καὶ ὕστερον] dass namlich das eine ein ersten, das andere ein letztes ist 7 γνωρίμως] so dass sie erkannt werden τοῦ προκειμένου πράγματος] des Gegenstandes, welcher gemeint ist durch sie [plur die Dinge ?] 8—9 ἀλλ’ ἔδει—προσεχῶς λέγειν] sondern derjenige, der daryber 'n einer Rede reden will, wodurch sie (?) erkannt verden (γνωρίμως?), die Rede uber jedes Einzelne trennen muss 11 ὅρασις ἢ ὄψις] und das Gesicht 15 δὲ om. 17—18 πρὸς τὴν δήλωσιν] in einer Belehrung 18—19 ἐπεὶ—αίσθάνεσθαι] da die Wahrnehmung durch das ihne ahnlich werden geschieht 20 ἐστιν] wir sagen, dass ist 21—23 τὰ μὲν—ἀκοῆς] tells specifiche Sinnesobjekte fur je einen der Sinne, z. B. die Sinnesobjecte des Gesuchts sind ihm specifisch, wie wenn du sagst, die Farben, die Sinnesbjekte des Gehors sind andere
94. 5 τέντε a ἔχη a φυτικῆς addidi cf. int. hebr. sed potest etiam ζωτικῆς legisse Arabs 6 ἦν cf. 17,1.2 28,14 7 λόγον γνώριμος a 8 ἔδη a ἐδία a 10 ἰδία a 11 ἢ a: η V. cur ἢ ὄψις adiunxerit nescio 13 μόνην] η in lit. V 14 οἷονται V 1 ανα-| καῖον i. e. ἀνανκαῖον V 19 ὁμοιώσει scripsi cf. int. hebr. ὁμοίως εἰ Va τὶ ἐσθάνεσθαι a 20 ,,περὶ αἰσθητῶν (αἰθητῶν V) τῶν τε καθ’ αὑτὰ ὄντων καὶ τῶν κατὰ συμβεβηκός.· καθόλου δή Va 21 ἰδία ἑκάστη a 22 ἴδιά ἐστιν αἰσθητά a ἄλλα V: ἀλλὰ a( item 23) 25 ξυρότητες a
95. 1 τὰ δέ—κοινά] Einige Sinnesobjecte sind ihrem Wesen nach gemeinschaftlich 3— 5 μεθ’ ὧν—διάδοσιν] und zwar was die Dinge anbetrifft, bei welchen das einem einzelnen der Sinne specifische Sinnesobject dem Sinne unterliegt, mit diesen [Dingen] gelangen Vir zur Whrnehmung jener (durch jene?) 6—7 κατὰ συμβεβηκὸς—αἰσθητὸν εἶναι λέγοι] Vas man Sinnesobjekte per accidens nennt, das sind die Dinge, die nicht nach dem Wesen ihrer Natur Sinnesobjecte sin d, aber da sie zufallig trifft und erriecht ein sinnlich wahrnehmbares Ding, so nennen wir auch sie Sinnesobjekte, z. B. dass Jemand von dem Nachdenkebdeb (Einsichtigen) sagt, er ist ein Sinnesobjekt 10 ᾗ] insofern 11—15 ὡς μὴ πάσχειν—ἀντιληπτικαί] so dass sie nicht einsehen (richtig wahrnehmen), wie ihnen passirt, in dem, was wir vor uns sehen von diesem Buche. Denn der Irrtum kommt vor im Sinn, Wenn ihm der Gegenstand ahnlich vorkommt (?), und er irre wird, und der Umriss, welcher in ihm ist (wird), verschieden ist von dem Dinge, von welchem er kommt, wegen siener Aehnlichkeit. Was die Dinge anbetrifft, welche den Sinnen dienen, so ist er in ihnen insbesondere wahrhft, so lange die Dinge, mit welchen ihnen die Wahrnehmung stattfindet, erhalten (gegenwärtig?) sind 17 ἡ —συμμετρία] dass die Entfernung zwischen e. u. d. a. kurza sei 19 μεταξύ] zwischen demahrnehmeende en und dem Wahrgenomm enea 20 τοῖς αἰσθητηρίοις] durch das Sinnesorgan
96. 2 αὐτῶν V ex. Vict.: αὐτῷ a 3 ἑκάστη a 5 ἡρεμία ut solet V 6 post αἰσθητὰ plura excidisse interpretatio hebraicadocet. fortasse κατὰ συμβεβηκὸς δὲ αἰσθητὰ ⟨τὰ καθ’ αὑτὰ οὐκ αἰσθητά, ⟩ τῷ συμβεβηκέναι τι αὐτοῖς αἰσθητὸν αἰσθητὰ καὶ αὐτὰ καλοῦμεν 7 ἀφρὸν] ἀφορὸν a. casu sensibilia Aristoteles nominis appellativi exemplo solet notare [Διάρους οἱός de an. 2,6. 418a21] latet fortasse Εὔφ φρον’, quod Arabs der Einsichtige vertit 10 ᾗ scripsi: ἣ V: om. a 11 ἀπατᾶσθαι a 12 αὐτῇ a: αὐτη V 14 ἀληθεύουσι sc. αἱ αἰσθήσεις φυλάσσηιται V 17 ὄπισθεν a: ὄπιθεν V
97. 131r
98. 3 μείζονες] addit: als die Tone jenes Dings, das er horen will 7 καὶ om. 12—14 δῆλον—χρῶμα] der Beweis [ist], dass du, wenn du viele der Farben im Lichte siehst, auch von ihren Farben das Licht gefarbt siehst, welches ihre Farben mit sich fortgetragen 14—15 ἀπὸ— ποῶδες] wir sehen namlich, dass es von der goldenen Farbe zur Farbe des Goldes werde, und von der Farbe der Violen zur Farbe des Purpurs und von den grunen Farben grasartig (grun) 16—19 πολλάκις—χρῶμα] Haufig sehen wir die Wande, welche einer von jenen Farben gegenuberstehen, und die Erde (der Boden) der Pflanze von der (den) Farbe(n) derselben (desselben) gefarbt werden [i. e. Wande und Boden werden gefarbt, jene von der gegenuberstehenden Farbe, dieser von der Farbe der Pflanze. St.], ebenso auch, wenn es sich trifft, dass ein Mensch in der Nahe derselben steht, so wird er von ihren Farben gefarbt, weil das Licht von ihnen afficirt wird und die Farbe, die er empfangt, auch zu diesen Dingen bringt 20—22 οὕτε—χρῶμα] nicht indem Etwas aus beiden sich ergiesst auch nicht in der Weise, dass das Sapphirische, indem es das Licht aufnimmt, Hyle fur das Licht wird, und das Licht, indem es die Farbe aufnimmt, Hyle fur die Farbe [wird] 22—23 ἀπελθόντων—τοῦ φωτός] denn wenn die beiden Wirkenden (Wirkungen?) fur diese entweichen, s o entw eich t au ch der U nriss mit ihrem Entw eiche en, also entweicht auch die Farbe dem Licht
99. 1 ὁρᾷν a 2 οὗ τις βούλεται om. a 8 οἰκείω a κέχρηαι χρώματα a 13 αὐτὸ] i. e. τὸ φῶς ὁρᾶν] ante V ι erasum V: ὁρᾷν a τὸ γινόμενον a 14 fortasse αὑτῷ 15 ἀλουργους V: ἁλουργοῦ a 16 κατ’ ἄντικρυ V: κατ’ ἀντικρὺ a. plura aut egit aut coniecit Arabs. cf. int. hebr. sed fortasse tantummodo ἐκείνων corruptum ex παρακειμένῳ cf. 153r16 sq. 17 χρωνούμενα a 19 ἐπὶ ταῦτα] cf. p. 398 20 οὕτως] υ et ς in lit. V 22 Arabs legerat εὐθὺς συναπέρχεται ⟨κ αὶ τὸ π άθος⟩ τὸ μὲν
100. 1—3 ἀλλ—σχέσιν] Vielmehr die Bewegung von beiden furwahr entsteht in den (durch die) Dingen, welche dieselben aunfnehmen durch das Gesehenwerden und durch eine Art von Beziehung 5 ὅτ—δι’ αὐτῶν] vena es namlich moglich ist, dass irgend eines der Dinge sapphirisch in actu sei 6—7 τὸ—διαφανῆ] die Form und dasjenige, was ihnen, in sofern sie sapphirisch sind, angemessen ist 11 εἰ δὲ] wenn auch 12—16 τῷ γὰρ— ἐζητημένοις] denn die Wahrnehmun der Farben geschieht furwahr, wenn das Sapphirische in actu ist, und dasjenige, welches achon beleuchtet ist, wird zuerst von der Farbe aficirt, nachdem die Farbe dasjenige ist, vas es bewegt. Davon wird das Gesicht afficirt, nachdem das Gesicht ebenfalls beleuchtet wirden, wie erlautert werden wird in unserer Forschung uber das Gesicht, wie es sei 18 εἴρηται] Futur 18—20 ἀφ’ ἑκάστου — ἴδιον πάθος] denn wenn das Licht von jedem einzekbeb der sichtbaren Dinge desseb Farbe erhalten hat, und ein Jedes von diesen Beiden gegenubergestellt ist in grader Linie dem Anblicken [adspectus ?? v 21 (καὶ αὐταῖς). conf. p.4 44,7 ?? die Betrachtenden = κόραι, St.], welches im Seh en, so bringt es ihnen den Umriss, welchen es insbesondere von ihnen erhalten hat
101. 1 τις κίνησις ἡ γινομένη] cf. 152r31 καὶ εἴ τις τοιαύτη ἐστὶν ἐν διαφέρουσιν σώμασιν κοινὴ φύσις ἡ τοῦτο δυναμένη 2 ἡ om. a ἀμφωτέρων a 4 διαφανῆ] δι in lit. V 5 τότε (sic) V ἐνέργειαν αὐτῶν legerat Arabs 8 „πῶς γίνεται τὸ φῶς ἐν τῷ διαφανεῖ.“ γίνεταὶ δὲ V: γίνεται δὲ a 9 παρουσία a 15 τούτῳ] cf. τῷ γὰρ εὔκρατον μάλιστα εἶναι τὸ σῶμα αὐτῷ (διὰ τοῦτο γὰρ κτλ.), τούτῳ καὶ τὴν ἁρὴν ἀκριβεστάτην ἔχει 132 v19 τὰ δὲ ἄλλοτε ἄλλη ταῦτα εἶναι καὶ δύνασθαι πᾶν τὸ ὃν ἢ νοηθῆναι ἢ ὑπὸ αἴσθησιν πεσεῖν, τού τῳ πάντα γίνεται 140rin. 16 ἐν τοῖς περὶ τοῦ πῶς ὁρῶμεν ἐζηπημένοις] hunc librum exstare in l. qui fertur de animaaltero coniecit Fabricius B. G. V, 660, frustula ibi eius servata esse Val. Rose, Arist. Pseud. 274 sq. et hoc verum est de visu secundum Aristotelem agi 152r22—153v13 passim. locus 43,18 citatus ibi non legitur 18 τοῦ a: τὸ V 19 εὐθεωρίαν a 20 οὖσαις a: fortasse βλεπούσαις
102. 2 ἔμφασιν] das Seben 7 ἡ κόρη] das Betrachtende 9 ἐπεὶ σύστασιν] denn das Wasser ist aus dem sapphirischen Unbegrenzten, und wenn in ihm der Umriss entsteht, welcher von drr Farbe enstateht, [so geschieht es] wegen seiner Dicke und Festigkeit 9 ὁ γὰρ—τοιοῦτος om. 9 —10 τὸ μὲν οὖν—δυνάμεως] Das Seben geschieht [var. l. P in mg: mit zwei Gegenstanden, indem die Sehkraft die Ding aufnimmtt] mit den Augem durch die Wirkung der Kraft, welche die sichtbaren Dinge sieht 11—13 καθ’ ἣν —αὐτά] wodurch der, welcher sie bestzt,, vermogend ist, aufzunehmen die Weranderung von den sichtbaren Dingen, indem er auf sie wirkt und sie erreicht und uber sie urteilt 16—18 λέγεται—τρόπον om. 20 κεκοινώνηκεν] hat Teil und Gemeinschaft 21—22 προσεχὴς τῶν χρωμάτων] welche den Farben nahe ist 22—25 δεῖ γὰρ χρωματίζεται] denn es ist notwendig, enn die Farbe sich in dem unbegrenzten Sapphirischen findet, dass auch die Natur, welche die Farbe aufnimmt, sich finde, das ist das, was insbesondere sapphirisch genannt wird. Dies ist selbst so, weil es das Offenbarwerden, ich meine das Licht aufnimmt, und weil es Ursache fur das Gesehenwerden der ubrigen Dinge vom Auge ist, und von einen von sussen befindlichen Dinge gafarbt wird
103. 1 οὔσαις a προς’ ἔτι V 2 δὲ τῷ V: δὲ τὸ a 8 αὐτῷ V: αὐτό a 6 τοιούτων m2 τοιούτον m1 V: τοιούτων a 8 ὑπό scripsi cf. int. hebr.: αὐτὸ Va 15 γὰρ] cf.10,9 16 λέγεται—ᾗ διαφανὲς om. a 17—18 τὸ φῶς— τρόπον] temptavi τὸ φῶς, γινόμενον ἐν αὐτοῖς ⟨ὥσπερ χρῶμα, οὐχ ἀπλῶς μέν, ἀλλὰ κατὰ συμβεβηκός cf. Al. de sens. 99,2], ἀρχὴ δὲ τοῦ ὁρᾶσθαι τοῖς χρώμασιν αὐτοῖς⟩ καὶ αἴτιον ὃν προειρήκαμεν τρόπον. meliora invenienda sunt 24 τε τὸ om. a
104. 131v
105. 1 ὡς προείρηται om. 5 δὲ om. 5—6 ἐντὸς—ἔχει τὸ χρῶμα] die Farbe (das Farbende? ?? findet sich von inwendig (P: darin vermengt) 6 οὐ Arabem omisisse vidit int. hebr. 8 ἤκιστα διαφανοῦς] addit: unter den Korpern 12 ἡ ἐκτὸς—αὐτῷ] von aussen oder v on innen oder darin vermengt. alterum ,oder absurdum esse notat Hebr. δὲ om. 13—14 καὶ τοῦ φωτίζειν—μῖξις] und wenn (ob?) das Gemenge von einem Dinge, dessen Natur es ist, dass es dasselbe beleuchte, und dessen Art, dass es dasselbe beleuchte in grosserem oder geringerem Maasse 15—19 λευκὸν—οὐ τοιοῦτον] Es wird namlich die Farbe des Dinges weiss [var. lect. des Weissen], leuchtend, wenn das Sapphirische in ihm lauter und rein ist und es mehr Farbendes (?) hat, aber geringer aneissee und Lichtist, und schacher von (in?) jenen beid en egenstand dem, zum Schwarzen neigend. Wie (?) das Sapphirische ebenfalls, wenn das, was dasselbe in actu in diesem Maasse macht (und) dieser Gegenstad, der vermengt ist in ihm, wird demsellben eine besondere Farbe Und dass ist das Ding, welches in Wahrheit Farbe genannt wird, denn das Licht ist nicht so 20 διαφανῆ] begrenzte, sapphirische 23—24 μόνον τε γὰρ—φαινόμενον] die Flache ist namlich allein das Ende der Korper und ist auch das Offenbare, was von ihnen gesehen wird 24—25 καθὸ—ὀρατά] om.
106. 3 fortasse αὐτὸ 5 στερὰιοις (sic) V 6 αὐτῇ m2, αὐτη m1 V: αὐτῇ a δὲ a 8 ἥκιστα] ἥ supra lin. V 9 μιχθῇ a 15—17 λ.υκὸν—διαφανές] Arabs legisse videtur ἔλαττον ⟨κατὰ λευκότητά τε καὶ φῶς⟩ καὶ ὑφειμένον. sed ut int. hebr. itas verbagraeca gravius corrupta nidentur, velut postulatur v.16 ⟨τὸ χρωννύον⟩ καὶ τὸ διαφανές 17 ἐν οἶς ἐπὶ ν οἶ in lit. 23 μόνον scripsi: μόνων Va 24 σώματα scripsi: χρώματα Va
107. 1—4 ἥτις—ὁρώμενα] die Kraft, die sich im Feuer findet und in den ubrigen Korpern, welche das Licht bewirken, das sie insbesondere sichtba macht, sie ist auch die Ursache fur die anderen Farben, dass sie gensehen werden, weil sie selbst das Licht bewirkt und das ist dasjennige, wodurch die durch dasselbe gesehenen Dinge gesehen werden 9—11 τῷ γὰρ πέρατι—χρώννυται] weil namlich ihr Zustand zur Zeit der Aufnahme der Farbe [so ist], wie ihr Zustand wahrend der Aufnahme des Beendetwerdens und der Form non einem Dinge ausserhalb 11 ἀόριστον] unbegrenzt 14—15 τοῦ μὲν γὰρ—ἐπιφάνεια] denn das Sein, in dem es ist, ist Eines der Zahl nach und die Flache, in welchem sie ist, auch Eines der Zahl nach 17 ὁριστὰ] die nicht begrenzten 20 δέ γε om. ἐστι ἀντιληπτική] ist desjeninge, was wahrnimmt 22—23 ὑπὸ—ἡ πληγή] Das Ding, von welchem das Klopfen kommt, ist das Klopfende. Das Ding, an welches geklopft wird, ist das Angeklopfte. Das Ding, durch welches das Klopfen entsteht, ist dasjenige, durch dessen Vermittlung dass Klopfen wird
108. 1 V 3 τῷ m2 τὸ m1 V: τῷ a . 6 αἰτίαν scripsi: αἴτια litera post ια eras. V: αἴτια a 7 V: ἧ a 9 —11 γὰρ] cf.14,19 11 ἀόριστον scripsi cf. int. hebr.: ὁριστόν Va; apertum enim est v. 6—12 (τοῦ δὲ εἶναι—ὡς διαφανῶν) de rebus non terminatis dici, de terminatis 12 sq. (ὧν δὲ ὥρισται κτλ.) 20 „περὶ ἀκοῆς.“ ἡ δέ Va γε om. a. cf. ἡ δέ γε τῶν ἀγαθῶν ὄρεξις 136v28 26 στεραιου (sie) V ο μὴ V: τῷ μὴ ex. Vict.: τὸ μὴ a
109. 2 δὲ] auch 4 γοῦν] denn 5 ἐρίων] der luftigen Korper 5—7 οὐδὲ—ψόφον] om. 7—9 ὁ γὰρ—ψοφεῖ] Denn der Ton wird, wenn die Luft gepresst wird, bei dem Angeklopften, enn es glatt oder hohl ist, von Luft, [welche] daran klopft, von Seiten des Klopfenden, und [wenn?] das Klopfende ist von derselben Beschaffenheit 10 ἀποδείξεις, λαμβάνεσθαι] gepresst werden 11—14 ὅτι—ποιῶν] weil die Fuft, welche in ihm ist, nicht aus der Hohlung des ihn umgebenden hinauskommen kann, und das Erste, wovon es geklopft wird, das Klopfen einem Andern bringt, dann vieder einen Andern, und es sich in ihm nach verschiedenen Seiten bewegt, sich umwendet und umkreist durch Zwang; dies erschafft den Ton bis zu einen langeren Maasse, weil die Klopfungen sich vermehren durch die Umkehrungen 19 ὡς στερεὸς] plotzlich 19—20 τῷ πλήσσοντι — θρύψιν] und das Klopfende geht voran durch die Schnelligkeit des Klopfens, teilt die Luft und bricht sie 21 ὡς εἴ γε] denn wenn 22—24 ὥσπερ—πληγῇ] so wie kein Ton erschaffen wird, wenn ein Mensch sich an Weizenkleie oder etwas anderes lehnt und sie [die Weizenkleie] sich schnell bewegt, denn das Klopfen derselben ist ein Klopfen, welches nicht voraning dem Brechen und Teilen derselben
110. 1 ὅτι V: τῷ a εἶναί τι a 3 στεραιων (sic) V 5 στεραιὰ V 6 βελῶναι a 7 οὐ γὰρ a ἀπολαμβανόμενος ἀθρόος a 11 ὅτι V: ἄρα a 13 ἐνιλούμενος a 14 μέλλει a 16 τοῦ πλησσομένου a 17 τῷ πλησσομένῳ] de concavis dicit 19 στεραιος Va ἀντιτυπὼν a 23 ἄμμου a: ἅμμου V τύπτῃ a 25 „ὅπως χὼ⟩ γίνεται.“ καὶ ἡ Va
111. 132r
112. 7 δύναται δὲ λέγεσθαι] man konnte aber auch sagen 9 εἰς ταὐτὸν] zu ein und demselben an welchem sie fruher gewesen ist ἀνακάμπτει] sich wieder vendet und zuruckkehrt 10—11 οὕτως— ἀναστρέφοντος] denn so wurde die Luft insbesondere, velche nach der geklopften Luft kommt, eine Trennung von ihrem Orte zweimal erleiden, ich meine [1] in ihrer Bewegung nach der Seite des hohlen Ortes, wahrend sie (er?) von jener Luft unterdruckt (gepresst?) wird, und [2] in ihrer Ruckkehr und Umkehr zu dem Orte, an welchem sie gewesen ist 13 τῇ ὁμοίᾳ πληγῇ] nach der Form seines Klopfens 15—16 ὁ δὲ τελευταῖος—πληγείς] wenn zu der letzten Luft gelangt ist, was sich von jenem Klopfen zum Gefass hinzieht und jene Form empfangen hat 19—21 καὶ οὕτως—γίνεται] und es hort dieser Zusammenhang und das Hervorbringen ruchkwarts, welches vorfallt im Klopfen und im Tone, nicht auf, bis es endet an ein und desmelben Ort, von welchem es angefangen hat, damals vom Angange, wie das geschieht in den Spiegeln, wenn wir sie ansehen
113. 1 στερεὸν] ε post ρ in lit. V 3 ἑνὸς] fortasse ἐντος ἀπωδῆ Va 4 ἠνέχθη a 5 αὐτὸν V ex. Vict.: αὐτῶν a 6 τοὐπίσω a 7 λέγεσθαι scripsi: γίνεσθαι Va 8 ὅτι V: ἄρα a 9 ἀπαλληγμένον a ταὐτὸν Usenerus, ut v. 3: αὐτὸν Va 10—12 de antiperistasi cf. quod de simili ἀντιπεριστάσεως genere dicitur 148v48sq. τοῦ ὑποχωροῦντος καὶ πάλιν ἀναστρέφοντος] scil. ἀέρος, quod aut legit aut supplevit Arabs. διπλῆ] bis enim, si echo fit, locum mutant ὁ ἀὴρ πεπληγὼς καὶ φερόμενος et ὁ ἀὴρ ὑποχωρῶν. αὐτῷ] αὐτὸν Usenerus, quod ego sic intellego ut prior explicatio, secundum quam aer ipse ad concava fertur, opponatur alteri, ex qua loco non movetur. hanc alteram qui sequitur, is ἀντιπερίστασιν non admittet 12 πάχος a 20 ταὐτὰ m2 ταυτα m1 V: ταὐτὰ a γίνεσθαι] fort. γίνοιτ’ ἂν. cf. v.14 καὶ οὕτως κατὰ συνέγειαν ἡ πρόοδος κατὰ διάδοσιν γίνοιτ’ ἄν 21 fortasse αὑτοὺς
114. 1 ὁ—ἀὴρ] die Luft, welche in den Ohren ist ἐγκατῳκοδομημένος om. 7 ταῦτα] diese Tone 8 λέγεται] wird gesagt werden 9—11 ἔστι γὰρ—φαντασίαν τινά] ienn die Stimme ist furwahr das Klopfen der gehauchten Luft durch die sellische Kraft, welche in dem Organ des Tones entsteht durch die Organe, welche genannt werdon die Rohren der Lunge durch eine Art von Norstelung 13 τὸν πλεύμονα] die Seiten der Lunge 14 καὶ om. 15—16 πρὸς—ἀέρα] an die gewehte Luft in den Rohren der Lunge und der Luft, welche in ihr ist (sic) 17—18 κατὰ—διάκρισιν] im Beriech der Geschmacke und der Erkennung der Speisen 19 τοῦ βελτίονός—ἕνεκεν] das Vorzuglichste und am meisten Lobenswerte 20 τοῦ ἐντὸς θερμοῦ] elementare Warme 21—23 ἡ γὰρ—ἀναπνέουσιν] das Wehen des Windes namlich aus den Gliedern, velche in der Brust sind, und die Abkuhlung, welche ihnen daraus zukommt, beider bedarf das, was im Leibe atmet [fur? ] sein eben 23 τὸ—χάριν] jedoch die Wirkung, welche von ihm im Bereich des Tones und der Stimme ausgeht, geschieht fur das vorzuglichere 24 τούτων] dieselbe [scil]. Zunge] 24—25 εἰς τὴνκοινωνίαν] davon erhalt der Mensch einen Nutzen im Bereich seiner Genossenschaft mit Andern, so dass sie non der besten Beschaffenheit sei
115. 1 ὠσὶν γρ. ex. Vict.: σώμασιν Va ἐγκατωκιδομημένος a 8 λύραι a δὲ om. 13 πλεύμονα scripsi: πνεύμονα α. hoc loco et 145 v19 utrum πλεύμων an πνεύμων V dubium, πλεύμων certe 141r35
116. 2—4 οὐ γὰρ—ἐκπνέομεν om. 8—9 τὸ δὲ ἀκούειν-ἀκουστικῆς ψυχῆς] Das Horen ist eine Wirkung des Horenden in dem (durch das) Gehorten 9—11 ἡ δὲ—ἀκουστῶν] Das Gehor ist eine Kraft der Seele, durch welche in demjenigen, der sie besitzt, eine Vahrnehmung [entsteht], welche das Horbare erkennt 11—12 γίνεται—τρόπον] das Gehor ist demnach 14 ἄθρυπτος μένων] fest geworden (?) und nicht gebrochen 22 καὶ] also 27 πάθος τῆς ὄψεως] Ursache, [durch] welche das Gesicht wahrnimmt 27—28 οἱ γραφεῖς—παρασκευάζουσιν] die Maler stutzen sich auf die Formen, welche in einer und derselben Flache sind, und trafen eine Bereitung in einer Weise 29 τῶν χρυμάτων] ihre Farben 29—51,1 τῶν—ἧττον] was von ihnen starker an Beweung ist fur das Sehen und was weniger an Bewegung ist fur dasselbe
117. 3 πλησσόμενοι a 10 ψυχῆς legit Arabs 12 ἐν ἀπειλημμένος V 13 ἐπισιόντος a 20 τῆς supra lin. V ἡ ἐν τῷ κτλ. ἡ πληγὴ] cf. τὸ τῆς ψυχῆς τῆς ἐν τοῖς ζῴοις τὸ ἡγεμονικόν 141v7 ἡ ἐν τῷ μήλῳ ἡ κατὰ τὴν ὀσμὴν ποιότης 147 v15 22 συνήσθετο a ἡρεμαία ut solet V 23 γινομένῃ a 24 ὁμοίως κτλ.] hunc locum de visu disputans omisit, at cf. 153r46 sq. 27 σχημάτων scripsi et legit Aras: χρωμάτων Va 29 παράλληλα V
118. 132v
119. 1 τὴν τοιαύτην ἀπάτην] eine Vorstellung, wie jene Tauschungen 2 μὰλλον ὁρᾷ] fur wahreer halt 2—3 ἃ μᾶλλον ὁρᾷ] dessen Sehen ihm wahrhafter ist 3—4 πρὸς τὴν —ἀπατωμένη] Dieser Irrtum eststeht in ihm, weil er das Umkehren an dem nicht Notaendigen (in ungebuhrlicher Weise) vornimmt 8 τε καὶ γευστοῖς om. 9 ὅτι— ἀκριβῆ] dass dieser Sinn nicht [ist] wahrhaft in uns 10 λυπηρῶν] die schadklchen 12 γὰρ om. 16 ἐν τῷ—αἰσθητῶν] im Buche von den Sinnen 19 ἐγχύμου] geschmacklos 19—20 τὸ γὰρ δίοσμον—ξηρότητος om. 20—21 τοῦτο . . τὸ πάθος] die Spuren des Geruches 22 καὶ om. 24 αὐστηροί] zusammenziehend (herb) ὀξεῖς] sauer στρυφνοί] galling δριμεῖς] scharf (herb) 25 διαφοραί] Arten 25—26 ἀλλ’ ἐπεὶ—ἔχομεν] Jedoch im Bereich des Geschmackes ist unser Sinn im hochsten Grade der Gesundheit [ct. 52,7 κατὰ—ἀκριβείας was den Geruch anbetrifft, so sind wir wrkurzt]
120. 3 ἐγγυτέρῳ V 5 „ περὶ ὀσφρήσεως.“ ὁμοίως δὲ Va 7 γνώρημα V 9 ὅτι V: ἄρα a 10 ὁ ἄνθρωπος a 16 αἰσθήσεώς a ἐν τῷ κτλ.] Ar. de sens. 4,441b19 20 πλυτικὸν a(et 53,5) 24 δριμεῖς m2 in lit. πικροί ut videtur m1 V: πικροὶ a cf. 52,10 25 ἐπεὶ μὲν τὴν γεῦσιν m1 m2 corr. τὴν μὲν V: ἐπεὶ τὴν μὲν γεῦσιν a ἐπεὶ non legit int. hebr. fortasse ἀλλ’ ἐκείνην μὲν [τὴν γεῦσιν] sive ἀλλ’ ἐκείνην μέν, τὴν γεῦσιν 26 ὅτι V: ἄρα a ἁφὴ γάρ τις κτλ.] parenthesis parenthesim continet 52,2—4 διὰ τοῦτο—τελειοτέρα
121. 2 εἶναι] addit: unter den Leibern 2—3 ἡ ἐντελέχεια— αὐτοῦ] seine Vollkommenheit d. i. das, was Entelchie genannt wird 4—5 σχεδὸν—έχοντος] weil dieser Sinn den grossten Teil der Haut sienes Leibes, welcher von der furher bezeichneten Gleichchmassingkeit ist, umfasst 5—6 διὸ—εὐαισθησία] daher glauben wir, dass es ein Zeichen ist (?) desjenigen unter den Menschen, der mit einer vorzuglichen Natur begabt ist, dass er von Natur einen feinen Tastsinn habe 7 ἀπολειπόμεθα] wir die Genossenschaft der Menschen sind im hochsten Grade verkurzt ἀκριβείας] Gesundheit 12—13 καὶ— στερήσεων] und die Negation, die ihnen entgegengesetzt ist 13 οὕτως om. 15 τοῦ κατὰ στέρησιν om. 17 ὄσφρησις] Geschmack 18 διὰ— ὄντος] vermittlest eines Dinges von aussen 19—20 οὕτως—διακονούμενα] so tragen sie auch den Geruch; sie dienen je einem von diesen Sinnen durch eine Kraft in ihnen, angemessen je einem derselben 20 αὐτῶν] von diesen Sinnen 20—21 καὶ γὰρ—ὕποσμα γινόμενα] Denn das Thier, dessen Aufenthalt im Wasser, venn es auch von der Entfernung nicht wahrnimmt, so riecht es auf alle Falle, denn wir inden, dass es sich wendet nach der Seite der Speise, bis es sie findet
122. 6 εὐεσθησία a 10 δρυμέων δρυμείας a 13 κρῖναι a: κρίναι V ut solet (κρίνον) 14 σκότους V : σκόπους a 25 ἔχουσι] σι supra lin. V 26 ὀσφραντικοὺς a
123. 125r
124. 4 ἐν] durch 4—6 ἡ γὰρ φύσις—ἐγχύμου ξηρότητος] indem die Natur, welche die Geruche aufnimmt, das ist diejenige, die wir bezeichnen, als den Trager der in der Luft oder im wasser vorhandenen Geruche, die Trockenheit des Geschmacksgeggensstan aufnimmt 9—10 ἤδη γὰρ—ξηρότητα] weil es einen bitteren und trockenen Geschmack erworben hat 11 ξύλα] die Arten des Baumes 13 αὕτη—ῥηθήσεται] denn so ist die Erzeugung der ubeln Geschmache ebenfalls und der ekligen, fremdartigen, die einen schlechten Geschmack haben, wie wir spater in einer Rede auseinandersetzen werden 15 καθὸ—δίοσμα] weil diese die Geruche tragen 19—20 ἄμφω—χυμῷ] und dass beide Dinge zusammen sich zusammenfinden im Geschmack 21 γοῦν] daher 26 ἐν-αἰσθήσεων] in dem Buche der Sinne und Sinnesobjecte 28 τῷ ὀσφραντῷ] in dem Gerochenen 29 ἐστιν] wird
125. 5 οὖσαν a 8 ὀσφαντόν a 17 τινος] τι supra lin. V 22 ὀξὑτητος a τινὰ a 26 ἐν τῷ κτλ.] cf. Praef. 29 ἐστιν om. 30 „περὶ γευστικῆς αἰσθήσεως.“ ἡ δὲ Va
126. 1 τὸ δὲ—τι] der Geschmack ist eine Art des etnsteten 2 ἀρῆς] addit: desselben 5 ὥστε τὸ γευστὸν ἀπιόν] also ergiebt sich, dass das Geschmacksobjekt Tastobjekt feuchtsei 5—6 ὑγρὸν δὲ— ὕδωρ γίνεται] der Geschmack ist die Qualitat, welche in der Hyle des Geschmacksobjectes (Schmeckbaren) ist. Die Hyle des Geschmacksobjektes ist das Feuchte, da es Wasser ist 7 καθ’ αὑτὸ om. 8— ὅταν—ῥέῃ] indem sie (die Erde) in ihm (dem Wasser) ist und es in ihren Durchgang (Canal?) bewegt 11 διήθησις] Mengung mit σύστασιν] Geteiltwerden 12 ἑκάτερον] addit: Wasser und Erde 12 ὅτι καὶ πᾶν] addit: weil jedes eine von beiden in seiner Gesammtheit 13—14 ἡ δὲ κατὰ—γεννητική] weum aber in dem, was wischen beiden ist, die Mengung entsteht in der Weise, die wir geschildert baben, so werden daraus die Geschmacke erzeugt 15 σύστασιν] Geteiltwerden 18 γεύσεως] Geschmacksobjekt 19 τῶν χυμῶν] die Feuchtigkeiten 20 ἐντελεχείᾳ] addit: das heisst in seiner Vollendung 25 οὐδ’ ἂν—χωμοῦ] selbst das nicht, as darin [i. e. in dem Feuchten] ist
127. 2 σώματι a 5 ἀρὴ a: ἁφη fortasse ἀφῇ 6 graeca sana videntur, gustus autem definitio, quae corruptis hebraicae interpretationis verbis subest [„gustus qualitas esl, quae in gustabilium materia inest“] unde fluxerit, non video 9 ρέη a 10 γαίώδους sic V 15 γινομένην a: γινομένης V 1i6 prius καὶ om. a διὸ καὶ κτλ.] Ar. de sens. 4, 441b19 sq. 17 τὸ om. a 24 ἠσθάνετο a 25 δὲ supra lin.V
128. 3 καὶ] sondern μεταφορὰν] Entlehnung und Aehnlichkeit καὶ τὰ ἐπὶ τῶν ὀσφραντῶν] die Gerochenene 9 λιπαρός] fade (fett) 12 ἐντελεχείᾳ] vollstandig 13 τοῦ τοιούτου] das Geschmacksobjekt 19 δοκεῖ γὰρ] denn man konnte meinen κριτική] erκennt und kennt 21 πλείους] addit: als einer 24 ἐναντιώσεις —διαιαφέρουσαι] sind einander entgegngesetzt und sie sind verschieden 24—25 ῶστ’ εἰ κριτική] und wenn jeder Gegensatz unter diesen Entgegengestzten deuselben Gegensatz nicht kennt 26—27 ἢ ἔστι—ἐν γοῦν φωνῇ] und vielleicht indet sich (p: ist Etwas, was sich findet) nach dieser Analogio auch bei den anderen Sinnen in jedem Sinn derselben mehr als einer [scil. Sinn], da wir finden, dass ein und derselbe Sinn unter ihnen metr als einen egensat kenne. Dahin [gehort], dass im Tone
129. 1 ἠσθάνετο a 2 τοιαύτη] ια in lit. V 4 μὲν om. 6 fortasse τὰ τῶν 8 ἀπλᾶ a 15 „περὶ ἁρῆς.“ λοιπὸς δὲ Va καὶ ἡ om. a 22 ἐναντιώσεις] ι et ει in lit. V ψηχρότης a 26 ἢ] cf. ἢ οὐκ εἰσὶν 56,1 et 58,2 63,6 Ind 27 ἀκουστῆ Va
130. 133v
131. 1 διαφορὰς] Arten 1—3 ἢ οὐκ—φωνῆς] vielleicht sind diese Vegensatze, ich meine die Grosse und die Kleinheit und die Glatte und die Rauheit., nicht Sinnesobjekte (Wahriehmungen?), welche den Gehor, Gehor, soandern dem Ton (Sch all) eientumlich sind; deenn daruber scheinter zu zweeifeln (dies scheint zweifelhaft) 3 κοινὰ γὰρ ταῦτα αἰσθητά om. 3—4 εἰ δὲ τοῦτο—πρὸς τὰ] Es giebt auch einen Unterschied zwisehen den Tastobjecten und 7 ἡ ὀσμὴ] die Geruche ὅτι ὲν] as sein Trager sei 9 ἀλλὰ τῆς σχέσεως ὡς τὸ] sondern nur ein auf dasselbe bezuglicher Name, Wie es der Fall ist bei dem 11 οὐδέν—οἰκεῖον] hat nicht einen Namen, welcher dasselbe umfasst 11—12 ἑνὶ . . ὀνόματι] in einen Namen, der sie umfasse 18 τὸ—γίνεσθαι] dass, wenn der Betaster das Fleisch betasted, man sofort es wahrnimmt 19 εἴ τις. περιτείνειεν] wenn du bekleidest und dann es betastest 21—23 ἔτι—σὰρξ συμφυής] Wenn du diese Haut vom Leibe gafasst, ihm anhaftend vorstellst, wie dass Fleisch gefasst ist, und ihm anhaftet, so ware es viel angemessener, dass das Tasten des Tastenden sofort wahrnehme 23—57,i ὥστ’—αἰσθάνεσθαι] Aus dieser Ursache scheint es nicht, dass, wenn wir finden, fass das Fleisch, wenn es betastet, empfinde, genugend weise, dass das Fleisch es sei, velches wahrnimmt
132. 1 αἱ om. a 2 in verbis ἴδια αἰσθητὰ φωνῆς merito haesit Arabs. sed coniecit nisi fallor, non legit: ἴδια αἰσθητὰ ἀκοῆς. ἀλλὰ φωνῆς. hoc enim dicit philosophus contraria illa, de quibus disputat, non tantum in voce, sed etiam in coloribus aliis sensibilibus percipi: ἐστὶ γὰρ κοινά, ὅσα τὸ μὲν γνωρίζεσθαι δι’ αἰσθήσεως ἔχει, πλείους μέντοι εἰσὶν αὐτῶν αἰσθήσεις διάκονοι (41,1). quare lenissime fortasse mutabis ἰδία αἰσθητὰ ἐπὶ φωνῆς. 5 ἑκάστη a 13 ὡς εἴρηκεν Ἀριστοτέλης] Ar. de an. 2,7. 419 a2
133. 3 ὡς] addit: wie die Vermittlung des 5—8 ἔνδοναἰσθητικόν] und dass der Beαἰσθητικόν] de Kraft, durch die er die Tastobjekte wahrnimmt, von innen ist und ein und dasselbe in dem Trager in allen Sinnen. Wie also die Sinnestatigkeit in jenen wird, wenn in regend einer Weise afficirt wird von dem Organ des Sinnes das Ding, in welchem zuerst die Existenz des Wahrnehmenden ist, weil das Oragan des Sinnes in der Mitte ist zwischen dem wahrnehmenden und dem Wahrgenommenen 8—9 οὕτως δὲ—γίνεται] Ebenso wird disser Sinn (Sinneswahrnehmung), wenn in irgend einer Weise von Fleische afficirt wird das Ding, welches in uns die Ursache fur die Sinnestatigkeit ist 10 ἁπτομένου αὐτῆς] wenn es (ut videtur das Fleisch) dasselbe beruhrt und betastet ἁπτόμενος] beruhrt und beyastet 14 ἄμα τῷ] durch 14—16 οὐκ εἰ—ἐν τῇ αἰσθήσει] und nicht daraus, dass das Fleisch vom Sinnesobjekt selbst afficirt wird, ergiebt sich, dass der Sinn des Tastens stattfindet, wenn zur Zeit des Sinnes (der Sinnesvorstellung) die Tastobjekte vor den Wahrnehmenden selbst gestellt werden 17 ταύτην] Fleisch 18 διαφέροι δ’ ἂν] der Unterschied zwischen diesem Sinn und den anderen Sinnen ist 18—19 οὐδὲ τοῖς— αἴσθησις ἐγίνετο] dass bei jenen Sinnen der Sinn (Sinnestatigkeit) nicht geschieht, wenn ihre Objekte nicht vor die Sinne und nicht vor die Sinnesorgane, geschwiege denn von einem anderen als sie, gestellt werden
134. 4 τὸ supra lin, V 8 τοῦ manus recentissima addidit V 8—9 tradita sensu non carent, sed notandum est Arabem vertere πάσχον τι τὸ ἐν ἡμῖν αἴτιον τῆς αἰσθήσεως (i. e. τὸ πρῶτον αἰσθητικόν) γίνεται (scil. ἡ αἴσθησις) = πάσχοντος τι τοῦ ἐν ἡμῖν αἰτίου τῆς αἰσθήσεως 10 ἅπτεσθαι de tangibili dictum ut 56,18 58,14 12 ἡ in lit. V 15 ἤδη γίνεται] incipit apodosim creberrima in priore enuntiato ellipsi. cf. οὐ γὰρ ἐπεὶ ἡ ὄρεξις ἐκείνων τινὸς προηγησαμένου, ἤδη καὶ τὸ κινοῦν ἐκείνων τι 137 v25 et Ind. s. v. ἤδη et Ellipsis 16 ἐπιτιθέμενα τὰ ἁπτὰ m1 ἐπιτιθεμένων τῶν ἁπτῶν m² V: ἐπιτιθέ μενα τὰ ἁπτὰ a 18 ὄγανον a
135. 5 ἁπτῶν] Sinnesobjekte 7 κεχωρισμένον] von aussen und getrennt 9 κεχωρισμένου] abgesondert abgeschnitten 10 ἔστιν] sie wurden 10—11 καίτοι— ἐκρισμένου] τός] weil die Sinnesorgane der Gattung nach den Dingen von aussen ahnlich sind 11 δι’ ὧν—γίνεται] durch welche durch die Vermittlung jener Organe die Bewegung entsteht in den Dingen von aussen vegen des Wahrnehemen den 12 τοῦ συμφυοῦς ἡμῖν] welches vom Leibe fefasst ist 13—14 ταύτης δὲἁπτομένων] die Ursache fur diese Verschiedenheit ist ebenfalls [die], dass dasjenige; was vom Thiere vollstandiger und vollkommener ist, so sein muss, dass es nicht derart unvollkommen sei, dass es nur die ihm nahen Dinge, welche ihn treffen, wahrnehme 15 τῶν μὲν οὖν παρόντων] allein die nahen Dinge 16 παρῆν] addit: wenn sie betastet waren 17 παρόντων] addit: den Tastenden 21 ἐν τῷ—αἰσθητῶν] im Buch des Sinnes und der Sinnesebojekte 23 καὶ ante μικτὸν om. 24 δὲ om. 26 ξηρότητες κτλ.] Arten der Trockenheit et q. s. 2 ὀρίζεται] entstehen 38 εἰς πρώτας ταύτας ἂν ἀνάγοιντο] sammeln sich aus diesen und kehren zu diesen zuruck, weil sie erste sind
136. 4 δοκεῖ γὰρ κτλ.] Ar. de an. 2,11. 423b1 sq. 8 τὰ ἐν a 10 τοῖς αἰσθητηρίοις τῶν a 12 fortasse διά του συμφυοῦς 14 μόνον a 16 δι’ supra lin. V 21 cf. Prael. 25 εἰσιν V: εἶναι a 28 ἂν om. a ὡς ἐν τοῖς κτλ.] Ar. de gen. 2,2 330a24
137. 124r
138. 2 τῷ—δύναμιν] dadurch dass es [Etwas] von dieser Kraft hat 5 τὸ ἁπτικὸν σῶμα] der wahrnehmende Korper 6 τινὰς τῶν ἐναντιώσεων] die tastbaren Gegeunsatze 6—7 τῶν δὲ—ὑπερβαλλόντων] er nimmt aber von ihnen wahr, was fehlt und was hinzugefigt ist von der Beschaffenheit, die er selbst hat 9—11 τὸ γὰρ—καὶ ἐναντίον] das Mittlere namlich erkennt (unterscheidet) zwischen jedem der beiden Extreme, denn es wird in Bezug auf jedes von beiden das andere Extrem und ihm Entegegengesetzt 13—14 τῷ μηκέτι—μηνυτικά] weil zur wesentlichen Existenz ihrer Organe es nicht notig ist, dass sie auch die Dinge besitzen, welche jenen dienen und aus ihnen (von welchen sie?) entstehen 16 μετὰ ψόφου-ὄσφρησιν om. 17—18 εἰ δὲ—ἁφῇ] wenn darin auch Etwas von den Sinnesobjekten ist, welche er wahrnimmt [etiam in sqq. Sing.] 18—19 τῶν μὲν—ἀντιλήψονται] denn das, dessen Beschaffenheit wie seine Beschaffenheit ist, nimmt er nicht wahr 20 αὐτῶν om. 20—21 τῶν δὲ—γεῦσις] unter den Sinnen giebt es solche, ohne welche das Thier nicht sein kann, das ist das Tasten und der Geschmack 21 τούτων] Tasten und Geschmack. post εἶναι addit: weil es ohne diese beiden nicht sein kann. 21—22 αἱ δ’ ἄλλαι—ἔχουσιν αὐτάς] die andern Sinne aber [i. e. was sie anbetrifft], so ist weder ihre Hilfe noch ihr Nutzen in [ihrem?] Vorhandensein fur das, worin sie sich finden, in ihrer Hilfe in Bezug auf das Dasein [desselben] 24 δύνασθαι om.
139. 5 ὅν sic V 8 τε supra lin. V 10 τὸ ἕτερον τῶν ἄκρων del. m2 V. cf. int. hebr. 15—16 ἔχειν—ἀναγκαῖον om. a 16 εἶναι μετὰ χρώματος οὐδὲ τὴν ἀκοὴν μετὰ ψόφου a 17 ἐν αὐτῇ a 18 fortasse καὶ αὐταὶ 23 τε om. a 24 καὶ om. a αὐτὰ a
140. 1 τίς—τίνος ἑκάστη] dass jeder der funf Sinne eine Kraft ist und wofur er eine Kraft ist 5 τε καὶ κριτικὴν om. 6 δὲ om. 8 λόγος] Inhalt 9 δὲ om. 10—11 διὸδυνάμεις εἴδη] weil sie die Gleichmassigkeit des Korpers, welchem die sinnliche Kraft gehort, desen Form die funf Krafte sind, zu Grunde richten 11 ἐν ἐκείνῳ] jenes Korpers καὶ om. 12 αὐτῶν] seine [Gleichmassigkeit 14 post κινήσεως addit: zu Grunde geht 15—16 οὖσα—δύναμιν] durch seine Organe, nicht insofern seine Organe Korper sind, sondern insofern er diese Kraft besitzt der Korper? ] 16 ὡς εἶπον καὶ κρίνει] wie wir davon gesagt haben, dass er wahrnehme und erkenne 19—20 ἐπεὶ— ἄλληλα] da wir aber auch die Sinnesobjekte der von einander werschiedenen Sinne erkennen 22 ἐπιζητήσαι τις ἄν] so ist es notig, dass wir nachforschen, bis erkannt werde, was es ist 24 ἀμφότερα-δῆλα] denn es mussen die beiden verschhiedenen Dinge zusammen in einem Dinge unterschieden werden
141. 2 γε a 3 τύπω a 10 διὸ] constans scriptoris usus διότι postulat. vid. Ind. αἱ om. 11 εἴδη m1 eadem manus αἶθε supra lineam V: εἴδη a: εἴδη quod non intellexit Arabs interpretando circumscripsisse videtur. fortasse δυνάμεις. ἤδη φθειρομένη δὲ cf. Ind. s. v. ἤδη 15 ἐκεῖνο V ex. Vict: ἐκεῖνος a 24 δεῖ εἶναι a
142. 134v
143. 3—8 καὶ γὰρ—νοῦς κρίνει om. 12—13 πάλιν—τοῦ λευκοῦ] wenn er auch zur selben Zeit das Weisse wahrnimmt 13 ὡς] und 15 ἕτερα] unidentische verschiedene 17—18 νῦν—διαφέρει om. 22 τοῦτο—γίνοιτο] dies sei nontwendig 25 πολὺ πρότερον (ἄπορον)] es wird ein ahnlicher Zweifel weil die Dinge treffen 31 ἀναλαμβάνοι] addit: bei meinem leben
144. 2 fortasse διαφορὰν ⟨τοῦ⟩ οὖ αὐτός πρὸς τὴν τοῦ οὗ οὐκ—ᾔσθετο om. a 5—6 ὡς μὲν γὰρ—κρῖναι om. a 10 hoc dicit: differentia nom ita cognosci potest, ut primum dulce ab albo diversum esse cognoscas (hoe priore tempore dulce tantummodo animadvertens), tum album a dulci (hoe altero temporis momento album asimmadertens] 7 αὐτῶν scripsi: αὐτῶν Va 8 αἰσθήσεων om. a 11 ὅτι V: ἄρα a 12 ὅτι V: ἄρα a τότε V: τοῦδε a 15 ἕτερα λέγον a 16 λέγει a 16—17 οὐ λέγει a 17 ὅτι V: ἄρα a
145. 5 καίτοι] weil 5—7 ἀλλ’ οὐδὲ—τοῦτο ποιεῖ] auch nicht die luft, die das Licht aufnimmt, weil (demit) es dem Gesicht zur Wahrnehmung der Farben dieat, indem sie zuerst, von ihnen bewegt wird, dies bewirkt, indem sie schwarz oder weiss wird 8 διὰ τοῦ αὐτοῦ] durch ein und dieselbe Luft 10—11 μὴ τὸ κατ’ αὐτὸν κείμενον—ἕτερον] nicht die Farbe, die in Demselben selbst ist, sondern die Farbe, die in dem andern ist 11 μέλας καὶ λευκὸς] ein weisser und ein schwarzer 12 ὁ μεταξὺ ἀὴρ] die Luft, die zwischen beiden ist 13 ὑπ’ αὐτῶν] von beiden 15—16 συμπαύεται—αἰσθητόν] Der Beweis dafur ist, dass sie von jeder jener Bewegungnen welche in ihnen von dem Sinnesobjekte [aus] entstehen, gestort werden beim Weichen des Sinnesobjektes und dessen Trennung von ihnen 18—19 δυνήσεται—ἀντιλαμβανομένη] so ist es moglich. dass die wahrnehmende Kraft, welche alle Sinnesobjekte wahrnimmt, [eine?] sei 19 πάντων om. διὰ τῶν αὐτῶν] durch ein Organ 20 ἣν—κρίνειν] und dies e Kraft, welche der gemeinschaftliche Sinn heisst, erkennt ἕκαστον αὐτῶν] jede jener Spuren, wenn sie auf ihn übergehen 22 μετὰ] wegen
146. 1 ὁ supra lin. V 4 ὅτι V: ἄρα a 7 καὶ corruptum est. lege τῷ. tantum negatur aera colorari. Cf. int. hebr. 9 cf. Alex. de sens. comm. 63,10 τὸ δ’ αὐτὸ τοῦτο ἀνάγκη γίνεσθαι, καὶ εἰ δύο τινὲς εἶεν οἱ ὁρῶντες ἄντικρυς ἑστῶτες ἀλλήλων, εἴη δὲ ἐπ’ εὐθείας ἑκατέρῳ τῶν ὁρώντων ὁρατόν τι κείμενον, οἱ δὲ ὁρῷεν μὴ καθ’ ὲαυτοὺς, ἀλλ’ ἑκάτερος αὐτῶν τὸ τῷ ἑτέρῳ ἐπ’ εὐθείας κείμενον et [de an.] 153v9 10 βλέπη a 11 τὸ ἕτερον a 11 ὁρῷεν ι subscripsit vetus corr. V: ὁρῶμεν a 15 ἕκαστον a 16 παρὸν V: παρὰ a εἰ δὲ a 18 exspectaveris παρουσίαν 22—63,5 ἔτι δοκεῖ— τοῖς ἐμψύχοις σώμασιν] opp. τὰ κάτοπτρα καὶ ὕδατα (13), sed haec verba num re vera huid loco destinata sint a scriptore dubium
147. 2 διὰ] in γοῦν] denn 4 τῆς—κινήσεως] von der Bewegung, welche von jenen im Gesichte war 5 σώμασιν om. 8 γὰρ] und 8—9 αἱ ἀπὸ—οὖσαι πολλαὶ] die geraden Linien, welche hineinkommen zwischen ihren Mittelpunkt und ihren Umfang, wenn sie auch viele sind 10 ἐφαρμόζειν] verbunden sind mit dem Mittelpunkt 12 πολλὰ] ein Vieles 13 τὸ— πολλὰ] [man muss sich vorstellen], dass sie eine und dass sie viele sei 17 διαφόρων om. 18 ὁμοίως ἡ αὐτή] in einer weise und ein und desselbe 19 καὶ ante μία om. 21—23 τῷ καθ’—ἑκάστου] wenn jeder einzelne von den Teilen des wahrnehmenden, nachdem er die Spur aufgenommen hat, diese Spur vahraimmt, weil sie Kraft und Ende ist fur jeden einzelnen derselben 23—25 ᾧ γὰρ—ὁμοίως] indem dasselbe Ding, womit das Ende der Bewegung, welches durch eines der Sinnesorgane stattfindet, auch mit den Enden der ubrigen Bewegungen in einer Weise ubereinstimmt 25 ὡς ἑνὶ κρίνει] sie erkennt, weil sie ein Ding ist 26 τε om. 26—27 ἕν—ἀδιαίρετον] das eine unteilbare Ding 27 τε καὶ om.
148. 7 πῆ a 18 παντός τε V: πάντα τὲ a 24 τὸ (scil. πέρας) V: τῷ a 25 fortasse κρινεῖ ut αἰσθήσεται (21 cf. 23)
149. 135r
150. 1 αὐτὴν] es [scil. τὸ ἓν καὶ ἀδιαίρετον] 1—3 πέρας οὖσαν—διαγγελλόντων αὐτῇ] weil es das Ende ist fur das Organ (sic) des Sinnes, welcher sie (sic) unterscheidet von den Spuren, welche im ihnen durch die Sinnesobjekte entstehnen 4—5 καὶ γὰρ—δεχόμενον] Denn dabei nimmt auch das Sinnesorgan im jedem besonderen Teile davon zugleich zwei Spuren zweier entgegengestzter Sinnesobjekte auf 6 ἐναντία] zwei entgegengesetzte 7 ἐναντίων] zwei entgegengesetzte 9 κατὰ μόρια] in jedem besonderen Teile 11 πάσχειν] Aufnahme der Spur und Affection 12 κρίσεως] Erkenntniss und Urteil 14—15 τὸ—λέγειν] dass man die zwei Entgegengesetzten unterscheidet 15—17 διὸ —μέλαν] Daher ist die Existenz desselben zugleich im Beurteiler unmoglich, so dass er von einem und demselben Dinge sage, dass es weiss und dass es schwarz sei 17 κρῖναι] Erkenntniss und Urteil δὴ] vielmehr 18 ὅτι ἐναντία om. 20 διαγγέλλοντος] unterscheidet uber [cf. v.1—3 20—65,1 ἡ γὰρ—ποιεῖται] denn wenn die Wahrnehmung ein und derselben Kraft den zwei Gegensätzen wird, und die Affection des Wahrnehmenden von einem der Organe des Sinnes [herruhrt], so fallt die Erkenntniss zweschen den beiden Gegensatzen, und wenn seine Wahrnehmung das, was mehr als dieses ist, [betrifft], so fallt die Erkenntniss zwischen die Gesammtheit. Das Ding namlich, mit welchem der Wahrnehmende die Formem ders elben animmt, dasselbe erkennt, was zwischen ihnen ist, zugleich
151. 1 διφέροντα a τέρας a 2 αἰσθηρίων a διαγγελόντων a 4 αἰσθτηριον a 8 διαδιδόντως a 10 αἰσθητη|τηρίου V 11—12 οὐ γὰρ ὥσπερ—τὰ ἐναντία om. a 13 ἐναντίᾳ a 14 γὰρ ἐναντίᾳ a 15 ἐναντία ἐναντία] τιο ἔναν m1 in mg. V: ἐναντία a 18 ὅτι V: ἄρα a 21 πάθῃ] sub θ paululum erasum V: πάθη a 22 πλείῳ a
152. 1 πῶς οἶόν τε] was die Art betrifft, in welcher man erkennt, dass τὸ αἰσθητήριον] der Wahrnehmende 3 δὲ om. 3—4 ὁρώντων—αἰσθανομένων] wenn wir diese Dinge sehen, nehmen wir wahr, dass wir sie gesehen haben, und wenn wir sie gehört haben, nehmen wir wahr, dass wir sie hören, ebenso wenn wir durch jeden einzelnen der Sinne wahrgenommen haben 5—6 οὐ γὰρ δὴ—ὁρῶμεν] Das Ding nämlich, durch welches wahrgenommen wird, wenn wir wahrgenommen haben, dass wir wahrnehmen, ist durch keine andere Kraft, als diejenige, in elcher der Sinn gesammelt (zusam mengefasst) wird. Denn wir nehmen nicht wahr, dass (wenn) wir wahrnehmen durch die Kraft, durchelche wir wahrnehmen. Wir sehen nämlich nicht 11—12 συναναφέρεται—αἰσθητοῖς διὰ] wir steigen nämlich zu jedem einzelnen von diesen Sinnesobjekten mit den je einem der Sinne specifischen Sinnesobdeskten durch 13 μεγέθους] Maass 14—15 μεθ’ ὧν—χρώμασιν] also sieht das Ding, welches die Farbe im Sehen bewegt — und diese vereinight jene — mit den Farben auch die Bewegungen, selche von jenen entstehen 18 post ὄψις addit: dieser Sinn sei αὐτὰ] seine [i. e. dieses Sinnes] Existenz 19—21 διὸ—αἰσθητά] daher wird aus ihrem Zustande offenbar, dass sie nicht sichtbare und nicht hörbare und nicht sinnlich wahrnehmbare sind, welche einem von den anderen diesen beiden ähnlichen Sinnen in der Teilung eigntümlich sind
153. 3 αὑτῶν scripsi: αὐτῶν Va 4 αὑτοῦ scripsi: αὐτοῦ Va 5 ἄλλη a 6 κοινὴν addidi, cf. int. hebraicam; ex eadem potuerit concludi Arabem legisse αἰσθανόμεθα. ⟨οὐ γὰρ αἰσθανόμεθα, ὅτι αἰσθανόμεθα αὐτῇ τῇ δυνάμει ᾗ αἰσθανόμεθα⟩ οὐ γὰρ ὁρῶμεν οὑτῶν scripsi: αὐτων (η supra ω vet corr. sive m¹) V : αὐτῶν a 7 ὁρᾷν a 9 συναίσθησις] ν supra lin. V 12 αὐτῆς a 14 ὂν om. a 18 αὐτὰ] scil. μέγεθος, ἀριθμός, τὰ κοινὰ αἰσθητά 20 τῶν ante ἄλλων supra lin. V 21 ἀντιδιῃρημένων a
154. 2 μηδὲν αἰσθητήριον] Kein anderes Organ (B: 0rgan für einen anderen Sinn) 3 ἔδει] es ist [so] dass, wenn ἔλειπεν] addit: diesen (dat.) 7 ἐπὶ δὲ ταῖςτελειότεραι] er [der Intellect] ist aber der vollkommenste dadurch, dass die ersten Kräfte in ihm vollendet sind 9—10 ἡ δὲ—λεγόμεθα] Die Kraft' der Phantasie gehört zu den Kräften der Seele, auch sie ist eine erkennende, eine der Kräfte, durch welche von uns gesagt wird, ob wir die Wahrheit reden oder lügen 11 καὶ ante πολλὰ om. 12 δόξῃ] Glaube, Meinung 15 δίοις] die Sinnesobjekte, die sie wahrnimmt 17 τοῦ ἐπιστητοῦ] des durch das Lernen Erkannten 17—18 ὅτι ἐκείνου-ἔχειν] undes ist nicht möglich, dass es (?) anders als das durch Lernen Erkannte sei 21 φάντασμά τι γίνεσθαι] dass eines der Dinge vorgestellt werde 23 πολλάκις om. 24 τῆς αἰσθήσεως χωρίζεται] sas den Sinn betrifft, so wird [die Phantasie] von uns (ihm?) unterschieden 26 καὶ om. 27—28 ἔτι αἴσθησις—αἰσθάνεσθαι] Das Verhätniss des Sinnes zu uns ist nicht dieses; er ist uns nämlich nicht, dass wir Sinnesobjekte wahrnehmen, wenn sie für uns nicht vorhanden sind
155. 3 ὡς ἔδειξεν κτλ.] Ar. de an. 3,1. 424b 22 4 ἀριστοτέλους a 9 „περὶ φαντασίας καὶ φανταστικῆς δυνάμεως. ἡ δὲ Va 10 fortasse αἷς 17 fortasse ἐκεῖνο cf. Ar. an. post. 71b15
156. 135v
157. 1—2 φαντασία—λαβεῖν] das Verhältniss der Phantasie ist ebenfalls für uns, dass wir nämlich Etwas vorstellen können, auch wenn es nicht da ist 2 καὶ om. 4 τῶν ἰδίων] über die Sinnesobjekte, die ihm specificiren 7 καίτοι] nun 8 ἀκριβεστέραν] sahrere und wahrhaftigere 11 φρόνησις] Erkenntniss. post μόνοις addit: „nicht anderen 14 οὐ μὴν οὐδὲ οὕτως ἔχει] as bei Intellect und Syllogismus nicht der Fall ist 15 τῇ μὲν γὰρ] denn der Meinung 17 δὲ om. 17 ἡ δὲ συγκατάθεσις—πίστεως] die Ansicht ist mit dem Glauben an die Sache verbunden, von welcher man eine Ansicht hat 17—18 λογικὴ—μετὰ κρίσεως] denn die Meinung ist eine redende, forlgernde 19 πίστιν δε οὐδέν] viele Thiere besitzen Phantasie], wovon nichts Bewährung hat 29 συγκατάθεσιν] Meingung 21 δόξα] Meinung 22 ὁμοίως] zusammen auf dieselbe Weise 23 ὥσπερ—δόξῃ] vie auch nicht Wahrheit und Falschheit im Sinn und der Meinung aud dieselbe Weise ist 26 ante ἦν γὰρ addit: Bestände sie in einer Zusammensetung beider 27 σωζομένων ἐν αὐτῷ] Unter Beibehaltung
158. 5 δὲ μὴ V : μηδὲ a 6 αἰσθανόμεθα a 11 ἔτι] inter ε et τ paululum erasum V ὥσπερ οὖν] cf. Ind 12 μόνης a 13 ἀληθὲς a 20 μετὰ] τα in lit. V 22 ψεῦδος] cf. 70,7 23 τούτων] ω in lit. V
159. 1 οὕτως om. 1—2 οὐ—κράσει] eine Zusammensetzung dieser Art vird nicht durch Mischung 3 post ἐκεῖνά ἐστι addit: aus denen es zusammengesetzt ist 4 ὦδε ἂν γνωρίσαιμεν] wer gabe, dass ich es wusste! (= möchte ich wol wissen) 5—6 οἷον —ἀναζωγράφημα] [Etwas] einer Spur und einen Eingepragten Aehnliches 9 ὸν—εἰ- κών τις] auf der Stufe einer Aehnlichkeit 11 τύπωσιν ἐν ψυχῇ καὶ om. 13 περὶ τὸν τύπον τοῦτον om. post ἐνέργεια addit: wodurch es ist (entsteht 16—17 ἔτι ἤτοι—φαντασίαν om. 21 εἴη ἂν ὡς] es ist mit der Phantasie, wie 23—25 ὁμοίως—ἐνέργεια] so auch bei der intellectuellen Vorstellung ein intellingbles Ding, und dies ist das, vas intellectuell vorgestellt wird, und der Intellect, d. i. die Kraft, durch welche jenes wird (?) und die intellectuelle Vorstellung, d. i. die Wirkung des Intellects im Vorgestellten 29 καὶ αὐτὴν om.
160. 4 ῳδε a 5 τύπτον a 7 ἐγκατάλλημα V ὂν om. a 22 fortasse ἐστὶ ⟨δὲ> καὶ
161. 1 post αἰσθητὰ addit desselbeen 4 τὸν τύπον—ἐν αὐτῷ] dass in uns zurückbleibt die Spur 6 τῷ λόγῳ] im Inhalt 10 ὥσπερ αἰσθητὰ αὐτῇ] weil dieselben ihr sinnlich wahrnehmbar sind 11 ὅταν . . αὐτῇ γίνηται] wenn sie ihre Tätigkeit so ausübt 12—14 ἡ γὰρ—αἴσθησίς ἐστι] denn die Tätigkeit der sensuellen Seele, welche besteht in Bewegung, welche im Sinnesorgan am Wahrnehmenden während des Wahrgenommenen vorhanden und bleibend ist, ist Sinn 17 ὡς—τι] weil es irgend ein Wahrgenommenes ist 17—19 ἡ γὰρ—ἐγγενόμενον] Ist die Tätigkeit in diesem Reste selbst nicht schlechtweg, [nämlich] wie wir sie geschildert haben, sondern aus einer anderen Sache entstanden, 21 γοῦν] wie βακτηρία] Schleuder 22—24 καὶ τὸ—κινεῖ τὴν φανταστικὴν ψυχὴν] haec verba corrupta legit interpres 25 παραπλησίως —τούτοις] in derselben Weise 25—26 τὰ—γινόμενα] die Dinge, welche in ihr [der phantastischen Seele?] entstehen auf dem Wege der Abbildung und Vorstellung
162. 3 αἴσθησις] alterum ι in lit. V ὅτι V: ἄρα a 4 αὐτῷ Va 9 τὰ ante αἰσθητὰ] α supra lin. V 11 αὐτῇ scripsi, scil. τῇ δυνάμει, quae secundum res, de quibus agit, aut αἰσθητική aut φανταστική fit: αυτη V: αὐτὴ a 12 γίνεται a κίνησιν addidi secutus interpretationem hebraicam 17 τοῦτο] το supra lin. V 23 αὐτὸ V: αὐτὰ a 26 ὑμῖν a
163. 136r
164. 1 ὥστε καὶ ταῦτα . . κινεῖ] dadurch werden diese Dinge ebenfalls bewegt 3—5 τὸ γὰρ—ἐστίν] denn der Ausspruch dass sie eine Spur im Leiter ist, welche am Ueberrest [stattfindet], ist der Ausspruch desjenigen, der die Phantasie nicht in dis Wirkung (in actu) am Ueberreste setzt 6 ἀπὸ— αἰσθητοῦ] von dem Wahrgenommenen selbst 7—8 διὸ—φαντασιῶν] daher ist der grösste Teil dieser Vorstellung, welche diesen Verlauf nimmt 8—9 αἱ δὲ— συμβεβηκός] Die Vorstellung hingegen, welche in den Restem ist, welche von den gemeinschaftlichen Sinnesobjekten übrig bleiben, und welche durch Zufall [ entstehen] 12—13 αἱ δὲ—ἔχουσιν] Was die Vorstellung anbetriffr, welche aus den Resten entsteht, so sind (sic) diese nicht von allen Seiten gerettet, sondern die Vorstellung, welche?] eine hinzugefügte Einirkung in ihren Spuren hat, ist lügenhaft 17—18 καὶ ὅσαι—ἐν αὐτοῖς] und die Phantasie, welche auf dem Wege der Abbildung (?) [stattfindet], wie ich in Bezug auf dieseste gesagt habe 18 τοιαῦται—παρακοπτόντων] Diesen Verlauf nimmt die Vorsstellung der Dinge, von denen aus man zur Verirrung (Sophismus) abweicht 23—25 ἡ περὶ— περὶ αὐτό] ist die, welche am Reste vorgeht, welcher von einem vorhandenen Dinge übrig geblieben und in ihr ist, indem er in seinem selbigen Zustande geblieben ist 25—71,1 ὁποῖαι—γινόμεναι] wie das, was davon im Schlafe [vorkommt], was entsteht
165. 2 φανσίας a 4 τύπτωσιν ἐν ὑγεμονικῷ a 6 ἀπὸ scripsi: ὑπὸ Va καθ αὐτοῦ a 11 αυται V 12 μὴ πάντῃ δὲ V: μηδὲ αὐτὴ δὲ a 16 ὡς supra lin. V 21 αἴτια Va
166. 3 ὡς καὶ δόξα] wie die lügenhafte Meinung die ist 4—5 κατὰ—σχέσιν] im Verhältniss zu dem phantastisch vorgestellten Ding 6—7 ἀμυδραὶ—μηνύουσαι] die schwache ist die, welche in oberflächlicher Betrachtung vorfällt, ohne dass in ihm (?) Etwassei, was verhindert, dass das Phantasieobjekt zur Deutlichkeit gelange 11 καταληπτικὰς] anlangende, erreichende 14—15 καὶ σφοδρά—καταληπτική] ich meine die starke anlangende 18 καὶ ἐπὶ—ἐξοχάς] und in Vorstellungen in der Kategorie der Vertiefung und Erhabenheit 20 ἀπιστοῦμεν] beseitigen sie und halten sie nicht für vahr ἀλλ’—ἄλλων] sondern weil sie nach unserer Ansicht etwas Anderes fälscht 21 ἂν— προδιαβεβλημένοι] weit wir achon früher belehrt worden sind, dass sie schadhaft (lügenhaft) sind 22 ἐνέργεια πρακτική] die intellectuelle Wirkung (aus dem Intellct hervorgehend) 25 διὰ—νοῦν] weil Etwas die Erkenntniss derselben hindert 27 ὑποβάθραν] βasis ἐπίκρισιν] Anordnung
167. 3 ἀντιμαρτυρεῖ] τυ supra lin. V 6 ἐπιπόλεοι Va 7 καταληπτικὸν (πκτ vet. corr. supra lin.) V: καταληπτικὸν a τρανῶν a 13 ἀληθῶν] ἀλη in lit. V ἀμηδράς a 15 ἀμυδρὰ a 16 σροδρὰ a 19 διότι V: δι’ ἄρα a 25 ἐπικεκαλύφθαι a
168. 136v
169. 3 ἀποστραφῆναι αὐτό] abweichend meinen, dass sie so sei 4—5 κρίσεως—ἀρχαί] sie beide sind zwei Principien für die Wahl der Ding,; welche sie wahrnehmen, und deren Entfernung und das Fliehen vor ihnen 5—7 χρὴ δὲ—σχῆμα γινόμενον] wir müssen unter unserem Ausdruck in Bezug auf die Phantasie ,,die Spur“ (p: von der afficirten Phantasie) verstehen den allgemeineneren Begriff. Denn die Spur im wahren Sinne gebraucht ist die Figur, welche entsteht in der Tiefe oder in Erhabenheit durch die Spur in dem Spurobjekt 12 τύπον] Rest 14 ταύτῃ om. 15 τῇ ὁρμῇ] an jede Anregung καὶ] sondern 20 ἄλλῳ] addit: als die Sonne 21 ἤδη καὶ] ohne Zeifel 22—24 ἀλλ᾿ οὐδ᾿—κινητική] Ebenno entsteht nicht aus der Ansicht im Bereich der mathematischen Wissenschaften, dass die Diagonale nicht gemeinschaftlich sei der Seite, ich meine von derselben verschieden sei, eine bewegende Anregung 24 ἢ— φαντασίαις] nur gehört diese Ansicht und was ihr ähnlich ist, nicht der Phantasie an
170. 2 ᾧδε a ἢ in lit. V 5 κοινότερον et ἀκούειν cf. Ind. 6 ἢ τὸ male distinguit cohaerentia. nam τὸ ἐν τῷ τυπουμένῳ σχῆμα γίνεται κατ᾿ εἰσοχὴν καὶ ἐξοχήν. fortasse ὑπὸ cf. etiam int. hebr. 7 ὡς] ω in lit. V 9 γίνεται ἐν ἡμῖν a 11 ἐγκατάλημμα a 13 (et 18) πάση a 19 τὴν φαντασίαν a 20 πάση συγκαθέσει a 21 συγκαταθέμενός τινι a: συγκαθέμενός τι V 25 σωκράτη V: σωκράτη a 28 γὰρ ἐπί τι a
171. 1 παροῦσιν] vorhanden und bleibend 6 τῆς ἐνεργείας, ὅπερ ἐστὶ τὸ φῶς om. 7—8 ἔστι δὲ—ἡμῖν] Was die Ansicht betrift, so ist ihre Entstehung bei den einfachen Dingen und ob] ein Ding vorhanden sei oder nicht, so ist die Angelegenheit dieser Entstehung in uns nicht unsere 9—10 ἡ δὲ— γινομένη] was aber von ihr entsteht, nach der Speculation übet die Gegensta de, [die betreffen] was zu thun sei oder nicht zu thun sei 19 ὅσα—τρόπον] von welchem [Orte?] es [das Thier] in dieser Bewegung bewegt wird 21 τοῦ ἑτέρου μέρους] vom letzten Teil 23 κριτικοῦ om. 23—24 τὴν ἀναφορὰν—ἔχοντος] wendet sich (wird?) auf dem Wege des Endzwecks, welcher beabsichtigt ist, zur Praxis 26 ὡς—τέλος] inwiefern um seinetwillen der sinnliche [Teil] ist und er der im sinnlichen beabsichtigte Zweck ist 29 ὁρμᾷ] wird angeregt ὁρμητική δ. die anregende Kraft] ἀποστρεφόμενα] verabscheut es das Ding, so
172. 8 ἁπλοῖς] non intellego. exspectas κριτέοις sive aliud verbum oppositum τοῖς πρακτέοις (10) 11 του V 17 ,περὶ ὁρμῆς καὶ τῆς ὁρμητικῆς δυνάμεως “. ἀκόλουθον δὲ Va τῆς om. a 20 ταῖς om. a 21 οὖυοα V 24 ὡς ἐπὶ τέλος τὴν πρᾶξιν] cf. ὡς ἐπὶ ἀρχὴν τὴν καρδίαν 141r1 ὡς ἀπὸ παρόντων τῶν οὐ παρόντων 70,16, 71,1 28 αὑτῶν scripsi: αὐτῶν Va 29 ὁρμᾶται καὶ a
173. 2 μὲν γὰρ om. 4 ὡς ὀλιγωροῦντα om. 6 δέ γε om. 9—12 τὸ γὰρ ὀρεκτικὸν —καλεῖται] wenn nämlich der begierdlche Teil sich an die Vernunft lehnen kann und nach der Vernunft begehrt, dadurch gebunden an das, was die Vernunft beurteilt und für erforderlich hält, so nennt man diese Art von Berierde, welche daraus entsteht, Willen 12 καὶ τὸ βουλεύεσθαι] und die Leitung 13 ἀλλὰ om. 15 ἐκ— γνωρίσαι] das können wir auch ersehen aus dem, wodurch wir sie beschreiben 16 ἐν τοῖς φυτοῖς] in der Pflanze 20 ζῇ—ἐνεργοῦν] wirkt 23 ἀλλ—μέρος] sondern weil er ein Teil des beseelten Wesen ist ἔτι] also 26 γοῦν] dahin gehört dass ἀργία] Aufhebung 27 ἀνενεργησία] Aufhebung
174. 1 ἐκκλίναι a καὶ ante ἡ ὄρεξις om. a 3 τοῦ om. a 4 ὀλιγωροῦντα a: ὀλιγοροῦντα V 8 μόνον a 11 ἡ τοιάδε ὄρεξις κτλ.] cf. 4,4 12 μεταβολῆς a 13 λόγου a δυναμις V 16 φυτοῖς scripsi, quod et argumentatio postulat et legit Arabs: ζῴοις Va 17 τὸ om. a 19 ὑπάρχει a 22 γίνεται a αἴσθησιν om. a 23 μέρος scripsi: μέρους Va θρεπτικὴ a 26 ἀργία a ἡσυχία a
175. 137r
176. 5 τὸ . . εἶναι] Qualität 6 τοιαῦτα] nährend oder sinnlich 7 πάντως ante ἐνεργεῖ vertit. 11 οἷς— αἰσθητικόν] worin sich auch die nährende von der sinnlichen unterscheidet 12—15 τῷ τὸ μὲν—καὶ πρακτικόν] dass die begierdliche und die wahrnehmende [kraft] verschieden ist von der nährenden und dass die begierdliche erkennend ist, die nährende praktisch (p: dienend), denn die nährende ist nicht erkennend, vie die sinnliche, denn (Pmg: obwohl) die begierdliche ist ebenfalls praktisch, wirkend 16 τῇ—ἐνεργειῶν] jene [i. e. Begierde] ist später als diese [i. e. Sinn] im Range und in der Zeit ihrer Wirkungen 18 τέλος] Zweck und Absicht 19 καὶ μὲν om. 22 κρίσεως] Theories 25 πρώτας] die mehr primären 28 ἀλλὰ om. 30 χάριν] nur wegen
177. 5 θρεπτικῷ] ι adscriptum in lit. V post καὶ τὸ paululum erasum V 16 πρῶτα V: πρῶται a 22 ζῶσι a 28 fortasse ἐνεργειῶν χάριν
178. 1 καὶ om. 2 τοῦ πρακτικοῦ— χάριν] ist wegen der Wirkung der anregenden [Kraft vorhanden] 3 πρακτικὸν—ὁρμητικὸν] die Wirkung der anregenden πάλιν om. 5—6 ὡς δείκνυται] wie wir erläutern werden, wenn wir zun Rede darüber kommen 6 καὶ . . καὶ om. 7—8 περὶ—ἐστιν] um derentwillen und in welchen sie sind 8 δὲ om. κριτικῶν] theoretisch 10 τῆς ψυχῆς om. 11 τὸ λογιστικόν] das Denken (die tede) 18 ὅπως—διαφοράς] er ist nämlich [dazu] da, dass zu ihm die Arten der Sinnesobjekte kommen und er ihn [es? das Denken?] (aud sie hinweise?) über sie belehre 14 δὲ] und 16 —17 τὸ δέ τί—τούτοις] und Etwas, was sich in dem Nerv findet, denn auch im Nerv ist eine Kraft 17 καθ’ ἣν—ἐνεργείαις] durch welche der Leib in den Wirkungen dient, welche durch die Anrgeung stattfinden 18—77,9 ἐπεὶ γὰρ—αἰτία γίγνεται] die Wirkungen nämlich, welche wir durch die Begierde ausüben, üben wir aus, wenn in uns eine der Spuren entsteht, wovon nämlich [manche], die den Leib schwächt p. vermehrt] und die Anschwellung und Zunahme entstehen lässt, durch eine gleichmässige Wärme, die dadurch entsteht, manche ihn erkältet und zusammenzieht (denn die Arten der Phantasie, nachdem was phantastisch vorgestellt (geglaubt wird von den Gegenständen und ihrer Wahrnehmung und ihrer Vorstellung im lntellest— nachdem sie gewesen sind, da sie im Zusammenhange mit ]enen Gegenständen stehen (sind) und in der Aehnlichkeit mit ihnen: entstehen im Leibe, als ob sie vorhanden wären, sei es [durch?] Zerstreuung, sei es Ausbreitung, sei es Zusammenziehung), diese Zusammenziehung und Ausbreitung, wenn sie durem Wind entsteht, der dem Nerv sich nähert, so wird dadurch vorbereitet, dass er sich bewege in dea Wirkungen, welche durch die Anregung werden. Die Aufnahme des Anfange der Bewegung aber [geschieht] wegen der Begierde, denn eine kleine Veränderung, die am Anfange entsteht, wird Ursache für eine grosse Verschiedenheit
179. 1 καὶ οὕτως κριτικὸν] cf. τοῦ οὕτως κριτικοῦ 73,23 9 τις om. a 12 ἐν οἷς ἐστιν ἄμφω] cf. ἐν οἶς εἰσι πᾶσαι 75,25 ἐν οἶς εἰσιν αἱ δυνάμεις ἀμφότεραι 140v39 et 9,2 30, 3 36,21 45,9 76,4140v47 16 διακονητικόν vel ὑπηρετικόν excidisse videtur post νεύροις 18 ἐγγινομένου a
180. 10 πολλὴ om. 10—12 καὶ περὶ—νοήσεις] so ist es auch notsendig mit dem Ηanche, welcher im Nerv ist, wenn in ihm irgend eine Ve änderung eatsteht, so ergiebt sich für ihm irgend eine Vahrnehmung von Dingen und deren Vorstellung 12-15 εἰ καὶτρόμοις] findet eine derartige Veränderung in dem ersten wahrnehmenden Gliede statt, so wird, weil das frincip des Thieress das er ist, im gan zen Leibe eine grosse Veräanderun in den Arten der Rote und der Blue und der Wärme und der Kälte und des Schauerns und des Zitterns und in actu ist .. cetera usque ad φευκτόν plane corrupta 17-18 ἐξ ἀνάγκης—ψὐξις] und es zieht notwendig nach sich eine Vorstellung, deren Art und Aehnlichkeit Värme und Kälte ist 19 πάντα] addit: mit Ausnahme des ihnen Fremden xσχεδὸν om. καὶ] oder 21 ὡς—όνειρωγμοῖς] wie es vorkommt bei der Besegung des Beischlafs im Schlsafe 21—23 ἃ πάθη—δυνάμει] weil nämlich die ersten Spuren, aenn sie sich auf die Anfänge der organischen Glieder rstrecken, dieselb auch zu ihren Tätigkeiten und ihren Dienste heranciehen durch die Kraft der Anregung 23 καὶ τὴν ἀρχὴν] von jeher von Anfsang in uns
181. 1 fortasse αὐτῷ 3 ἔννοιαι] cf. ἐγγίνεται ἡ τοιάδε ξξις τῷ νῷ κατὰ μετάβασιν ἀπὸ τῆς περὶ τὰ αἰσθητὰ συνεχοῦς ἐνεργείας, ὃ κατ’ ἀρχὰς μὲν νόημα καὶ ἕννοια καλεῖται, πλεονάσαν δὲ καὶ κοικίλον καὶ πολύτροπον γινόμενον, ὡς δύνασθαι καὶ χωρὶς τῆς αἰσθητικῆς ὑποβάθρας ποιεῖν τοῦτο, νοῦς ἤδη 138 v 42 5 ὧν γινομένων-ἐπὶ τὰ νεῦρα] per anacoluthon, quod raro occurrit in hoc scriptore (cf. Ind.), continuatur prius enuntiatum: ἐπεὶ—πράτ- τεται, ὧν παθῶν τὰ μὲν ἀνίησιν, τὰ δὲ συστέλλει. exspectas τούτων τῶν συστολῶν γινομένων κτλ. cf. ὧν γινομένων περὶ ἡμᾶς ὁρῶμεν ποτὲ μὲν κτλ. v.20 9 γίγνεται V: γίνεται a 11 δι’ a 12 γένοντο a 14 ἐριθήμασιν a 22 τας V
182. 137v
183. 2 ante τίνα om. τὰ μόρια—ψυχῆς] die allen Thieren gemeinschaftlichen Teile der Seele 4 μὲν] jedoch 10 τῆς κοινῆς αἰσθήσεως] eine Virung des gemeinschaftlichen innes δὲ] und ἐπὶ] durch 13 κατ’ ἄλλο—ἄλλο] nur dass sie [die Sinneswahrnehmung] in verschiedenen Dingen [Wird] πάλιν om. 14 καὶ ante ἄλλαι om. 15 ἀντιλαμβάνεσθαι ὑπολαμβάνειν] Erfindung, Denken 16 ὑποληπτέον] munst du Winssen 17— 18 ἐκάστην—δύναμιν] nur dass jede einzelne jener Gattungen [der Erkenntniss] [p. addit: aus ihm] entsteht durch eine Kraft, die verschieden ist von einer andern 19—20 καὶ τὸ ἀντιλαμβάνεσθαι—καταλαμβάνειν] Denken. Glauben, Wahrnehmung, Erfindung 22 τε καὶ om. 24 τε καὶ om. 26 δὲ om. 27 ψυχῆς] addit: welche sich nicht bewegt λέγεται] addit: nur 28—29 ἀλλ ἐπεὶ—κινούμενον] Aber da man in einer allgemeineren Veise sagt, dass ein Ding von einen anderen Ding besegt wird, indem es anch in jenem Ding bewegt wird
184. 5 ὡς ἐρρήθη] 29,10 6 αὐτοῦ Va 8 ὕλη a 14 κρίσις a 24 ὀρεκτικὴ scripsi v. int. hebr.: θρεπτικὴ Va 25 ὡς προείρηται] 2,24 sq. 29 κατ’ ἄλλο legit Arabs
185. 1 τῆς—αὐτήν] von seiner Arbeit, weil er sich durch sie bevegt 2 καὶ om. 5 τὰ μὲν γὰρ] Denn Einiges, wovon wir sagen, dass es bewege 5—6 οὕτως —κινεῖν] bew egt, weil es geliebt und ersehnt wird 7 καὶ om. 8 κινεῖται] finden wir bewegt 9 ὧν ᾔσθετο] addit: durch sie [die Seele] 10 ἢ ἐνόησεν om. (τῷ) κινεῖσθαι αὐτό] denn es scheint sich zu bewegen 11 ἐμπεσόντα] indem es sich vermengt καὶ—αὐτῶν] und dies geschieht mit Zwang, weii es nicht abgesondert ist von dem, was es bewgt 12—13 αἱ—είρημέναι] die beiden Bewegungen, deren wir früher gedacht haben 17 ἵνα] wie 19 ἐν ἡμῖν] in ihm 20 ἐρέτης] Ruder 21 τῆς κινήσεως] addit: im Thiere 23 ἀλλ’ om. τούτοις] diesen beiden 24 ἀνατιθέναι χρὴ pendet ex, ἡγεῖσθαι
186. 1 ὅτι V: ἄρα a 2 κατὰ ταύτην V : κατ’ αὐτὴν a 13 πρὸ ταύτης scripsi: πρὸ ταύταις V (in margine m1 ῆν scripsit, quod quo referatur dubium est): πρὸς ταύταις a νοεισθαι (η m1 supralin.) V 14 κνεῖ V : κινεῖν a 15 ἐπ αὐτοκινούμεν V: ὑπ’ αὐτὸ κινούμενος a τὸ, νοοῦν V: τὸ νοῦν a: fortasse τὸν νοῦν 20 ἐρέτης a 21 ἐν τοῖς πρώτοις] p. 1—26, praec. cf. 15,9sq. et 21,22.
187. 1—2 ἡ γὰρ—κινήσεως] Den dies ist in dem Beseelten, in den Intelligibeln die Ursache seiner Bewegung im Orte 7 ἐν τοῖς θεωρητοῖς] in den Dingen, in welchen das Vorgestellte ist 8 συμπέρασμα—δεικνύμενον] Schlussfolgerung, welohe erscheint ans den Prämissen 9 βουλήσεως συμπέρασμα] Folgerung des Ratschlages 10-12 ἄμα τε γἀρ—ἔξωθεν ἦ] Denn es ist erläutert, dass mit dem λatschlage (Beschluss) eintreffen misse das Aufsuchen eines Dinges oder das Fliehen desselben, und dass, wenn jemand, dem es gelingt (?), mit einer Meinung (Vernunft) handelt aus jener Begierde, jener Gegenausgeführt Vird, wenn kein Hinderniss von sussen es verhindert 13 συμπέρασμα —περιπατεῖν] so wird er als Folgerung der beiden främissen, selche er ereῦhnt hat, annelhmen müssen, das er gete ἀλλὰ om. 14 μοι δεῖ] ein Glied bedarf [Bp: mein Vater, quod corruptum videtur e; ich St.] 15 συμπέρασμα. μεταφέρει] die Folge der fraemissen bringt ihn dazu 16 αὗται-τοιαῦται] dies 17 post ἐνέργειαι addit: und dies ist ihre βeschaffenheit 18 δὲ τὴν om. 19-20 προσθήκην τινὰ δυνάμεως] durch das Hinzukommen einer Kraft von irgend einer Art 21 καὶ om. 22 ἣν—ἔχων] durch sie wird der Mensch specificirt 23 τιμιώτερόν] das bedeutendste τελειότερον] das vollκommenste
188. 5 πράξεις ἂν τις a 6 ἐπακολουθῆσαι Va 10 ὅτι V: ἄρα α 11 συνοδεύῃ a 13 ποιεῖ a πιριπατεῖν a 15 εἰς V: ὡς a 17 αἳ scripsi: αἱ Va 20 ,περὶ τῆς λογικῆς δυνάμεως“. ἔστιν δὲ Va 23 τ’ ἄλα V: τὰ ἄλλα a 24 αὐτὴ scripsi αὕτη Va
189. 138r
190. 1 τῷ— αὐτῆς] weil auch die Dinge, selche die Seete durch diese Kraft bezweckt, und diese Tätigkeit verschieden sind 3-4 καὶ οἰκειότητα om. 5—7 τῷ—γίνεσθαι] dass einige, selche gemacht serden, [so] entstehen, ἄdass sie] mῦglicherseise von dieser Beschafenheit sind, möglichermeise von jener 10 καὶ βουλευτικός om. 11 ὅταν —κριθεῖσιν] wena man das getan hat, voriber der Ville und die Segierde geurteilt hat 14 ἐπιτηδειότητα] Anlsage und geignetheit 19-20 ὅτε-εῦ] durch diese Beschaffenheit mlich ist es im sahren Sinne die Vortrefflichkeit annehmend, deann die Geeignetheit und die Schönheit sind in dem Vollkommenen 20 πρακτικός—δοξαστικὸς] der praktische gedanliche 23 δὲ om. ὃν—ινόμεθα] welcher wird und den wir besitzen 24 καὶ ἔστι] und mit Recht sird er so genant 26 ἐνν-πεπηρωμένοις] in denen, die nicht vollendet sind
191. 1 τὰ om. Ka 2 τὴν om. Ka 5 ἐδείχθη] 39,1 sq. 12 ἐπιστομονικὸς a 15 αὐτή a ἐνεργέστατον Ka 20 τε καὶ δοξαστικὸς in lit. V 21 νοῦς in mg. addidit m1 V οὗτοί Ka 22 ,,περὶ τοῦ δυνάμει νοῦ “. ὁ δὲ Va 24 cf. ἐστι καὶ λέγεται 144r 20
192. 1 ἐγγινόμενος] der in uns der Genossenschaft der Menschen entssteht καἰ εἶδος— ὢν] welche eine Form ist, da er eine Aneignung und Vollendung ist für den natürlichen lntellect 2 ἀσκήσασίν—μαθοῦσιν] welche ausgegangen sind (sic) und sich unterrichtet haben 3 καὶ ante ἐπὶ om. 6—9 ἐπὶ μὲν γὰρ τοῦ περιπατεῖν—προσγίνεται φύσει] denn was das Geben betrifft, sowie die Kraft des Gehens sich in uns von Natur findet, und uns von jeher angeboren ist, ebenso entsteht in uns fortfahrend die Tätigkeit des Gehens, wenn wir wachsen und vervollkommnet geworden sind 11 ἀλλὰ — κατηγοροῦμεν] sondern wir beteichnen die vorzüglichen unter den enschen, mit Ausschluss der anderen, wenn wir sagen, dass sie Intellect besitzen 12 ἢ καὶ] wenn auch 14 κοινὸς] der allgemeine, der gemeinschaftliche 16 μὲν οὖν om. 17 βουλῆς—βελτίονος] deren [der πρακτά] bedarf man zur Leitung, so dass man das essere von beiden Gegenständen wählt 18 καὶ om. 19 ἀλλ᾿ οὐ βουλευτικός] nicht die. Leitung und der Rat 21—83,2 ὕστερον—θεωρητῶν] erwerben wir zuletct durch Uebung im Erlernen und zwar ist dieses in Zeiehung auf die partiellen (Einzelheiten?) im praktischen lntellect; hingegen in eziehung auf die Werke und im theoretischen Intellect in Bezug auf die Dinge, über selche speculirt wird
193. 1 ,,περὶ τοῦ καθ ἔξιν νοῦ“. ὁ δὲ Va 2 τοῖς V 3 τρόπον] π in lit. V μέν om. K 5 δὲ om. K 7 ἐνυπάρχει V 11 τὸ, νοῦν V: τὸν νοῦν Ka 12 ἢ καὶ] εἰ καὶ legit Arabs, sed cf. Ind. haec enim verba quasi per parenthesim dicta vim praecedentis enuntiati restringunt 13 cf. ἥτις περίληψίς τε καὶ διὰ τῆς τῶν καθ ἕκαστα αἰσθητῶν ὁμοιότητος τοῦ καθόλου λῆψις νόησίς ἐστν 83,11 [Cf. etiam: ταῖς μεταβολαῖς καὶ ἄλλοτε πρὸς ἄλλα τε καὶ δι᾿ ἄλλων ἐνεργείαις p. 27,5] 14 οὗτός ἐστι cf. 2416 93,16 16 „περὶ τοῦ πρακτικοῦ νοῦ“. ὁ μἐν Va 18 ,,περὶ τοῦ θεωρητικοῦ νοῦ.“ ὁ δὲ Va ἐχόντων] των in lit. V 19 δυνάμει] ει in lit. V 20 ἑκάτερον] cf. ἑκάτερος ἑκατέρου δεκτικός 8123
194. 138v
195. 3 ἑκάστοτε] er hört nicht auf zu 5 μνημονεύειν] die Auf bevahrung 7—8 ἀπὸ —ἐμπειρίας] ein Aufsteigen von jenem particulären] Dinge (B addit: bestimmten) Zu diesem allgemeinen Dinge durch die Prüfung (Versuch) und dis Wahl 8 τοῦδε γὰρ τοῦ λευκοῦ καὶ τοῦδε] dieses Weisse und dieses Weisse 9 ἐκ — ἀντιλήψεων] daraus 11—12 ἥτις—ἐστιν] diese Allgemeinheit und diese Wahrnehmung eines allgemeinen Begriffes, welche stattfindet, wena die partiellen Sinnesobjekte verglichen (vorgestellt) werden, ist eine intellectuelle Vorstellung (Abbildung) 13 ἤδη om. δὲ] und 16 λαμβάνει] entnahm 17 γὰρ om. 18 συμπεπλεγμένα—ἀντιλήψει] da ihre Wahrnehmung die Vahrnehmung der einzelnen sinnlich Wahrgenommenen zusammenfasst 19 ἀντιλαμβάνεσθαι] vahrgenommen hat χρωμάτων] der Farbe 21—22 τοῦ—χρῦμα] dass die Farbe befindlich ist an einen Dioge. [adnotatio int. arab. p. mg.: so im griechischen ext, es muse aber heissen, dass seine Vahrnehmung der Farbe [derart sei? daher komme, dass insofern?] sie befindlich ist an einem Dinge 23—84,1 ἔστι— λαμβανομένῳ] wenn wir sagen „das Entnehmen der Formen auf dem Vege der Hyle“, so meinen wir, dass der Entnehmende Hyle des Entnommenen wird
196. 1 τὸν δὲ θεωρητικὸν κτλ.] plura ante haec verba excidisse patet, quae ex vestigiis in int. hebr. servatis restituere mihi non contigit. hoc tantum moneo videri legisse Arabem διέκρινε δασκαλίας ⟨καὶ ἀσκήσεως⟩ et verbis τὸν δὲ θεωρητικὸν—θεωρητῶν respondisse olim tale fere enuntiatum: τὸν μὲν πρακτικὸν ἐκ τῆς τῶν ποακτῶν [an τῶν καθέκαστα legit Arabs? ] συνεχοῦς κρίσεως, quod quomodo cum verbis ἧς γίνεται—ἐνεργείας caniungendum sit, non video 4 αἰσθήσεις V 5 μνημονεύειν ἐθίζεται] cf. 68,9 7 τόδε τε V: τόδε a. Cf. 8715 διὸ οὐ τοῦδε, ἀλλὰ τοιοῦδε, καὶ οὐ τοῦ καθέκαστα, ἀλλὰ τοῦ καθόλου τόδε (non τοῦδε)] cf. 16,13 19 ὄντων αὐτῶν Ka fortasse χρώματος cf. τὸ χρῶμα (22) et int. hebr.
197. 1—2 τῶν—γινομένων] welche ausser der Seele sich finden 4—5 διά—σωματικῶν] an irgend welchen Spuren und von den Spuren des Körpers 7 ὡς τὰ αἰσθανόμενα] wie das geschieht bei den Formen, welche mit den Sinnen wahrgenommen werden 15—16 παρεμφαινόμενον—λῆψιν] das Gesicht nämlich stören die Formen, welche dasselbe specificiren von der Annahme der ihm fremden Formen 20 αὑτῷ om. 20—21 καὶ τί—θεωρῶν] und indem er ihre Qualitäten betrachtet 21 ἄρα om. 23 post γίνεται p addit: aber es ist (?) eine Kraft, wie vorangegangen ist 23—24 ἐν—νοούμενον] wenn sich in ihm die intelligible Form substanziirt 24 μόνον om. 25 ἀγράφῳ] auf welche geschrieben wird 25—26 τῷ—ἀγράφῳ] dem Fehlen der Schrift auf der Tafel 26—27 αὐτὸ—ἐστίν] denn die Oberfläche der Tafel, auf welche man schreibt, ist von der Beschaffenheit der wirklichen Dinge 27—28 κατὰ τὸ γραμματεῖον] auf der Stufe der Oberfläche der Tafel 28—85, 2 τὸ δὲ ἄγραφον—ἀντιγραφόμενον] Der Zustand der Tafel hingegen, wenn die Schrift fehlt, ist ähnlich dem lntellect. Davon (?) ist die Vorstellung des
198. 1 αὐτὸ τῷ scripsi: αὐτὸ VKa 4 ἔχουσιν] fortasse πάσχουσιν 9 fortasse ⟨τὸ⟩ λευκὸν 12 fortasse αὑτῷ 14 τὸ om. Ka 16 ἐδείχθη κτλ.] 59, 12 sq. cf. 44, 3 63, 4 17 ὑποκείμενων a 20 αὐτῷ VKa 23 τὸ τὸ· (sic) εἶδος V 24 τοῦ νοουμένου Ka 25 ἐοικῶς a 27 εἴη Ka: εἴην V ἂν addidi 28 ἢ scripsi: ἡ VKa
199. Intellects aber nichts als die (von diesem Zustande ist für den Intellect keine [andere] Vorstellung als die der) Vorbereitung zum Eintreffen der Schrift auf derselben, und wie die Oberfläche der Tafel afficiert wird, wenn darauf geschrieben wird. 7 πᾶσαν αὐτὴν] die Seele selbst 13 ταὐτά . . ἀλλήλοις] zu einander passend 17—18 ἐπεὶ—διαφοράν] wenn nicht, so würden ihre Formen, durch welche sie Menschen sind, durchaus ohne Unterschied sein 18—19 ὅ τε—συνιδὼν] [zu wem] der gemeinschaftliche Begriff gelangt, welcher aus den Individuen entsteht, so dass er ihn in der Seele festhält 20 ταὐτόν] angemessen, conform 22 post ἐνεργείας addit: des lntellects 23 νόημα καὶ ἔννοια] Einsicht und Wissenschaft 23—25 πλεονάσαν—ἤδη] wenn es zunimmt, und eine Gestaltung annimmt und sich verzweigt und ausgeübt wird, so dass es sich befestigt, um sein Thun ohne Unterstützung der sinnlichen Begriffe auszuführen, dann heiszt es Intellect 26 ὡς—δύνασθαι] dass er sich dadurch befestigen kann, während er für sich abgesondert ist, so dass er seine Wirkung ausüben kann.
200. 2 ἂν addidi 4 οὐδ᾿ ἂν scripsi: οὐδὰν V πάσχοι scripsi: πάσχει V οὕτως καὶ ὁ νοῦς. οὐδ᾿ ἂν πάσχοι τι a 5 γε om. a fortasse ὑπὸ 8 οὐ om. Ka αυτοῦ V: αὐτοῦ a 9 ἐδείχθη] 84, 15 11 „περὶ τοῦ ἐν ἕξει νοῦ“. ὁ δὲ Va 11—86, 6 ὁ δὲ ὡς—νοήματα] cf. Ps. Alex. in met. Ar. 671, 28—672,16 et Freudenthal Abh. d. Berl. Ac. 1884 p. 24 sq. 11 καὶ δύναμις del. Freudenthal 13 δύνασθαι del. Frend. 16 ἀνθρώπων om. Ps. Al. del. Freudenthal 22 fortasse λαμβάνοντι, sed cf. 152 r 3 θεωριτικήν a 26 τοιαύτη Ka
201. 139r
202. 4 ἐνεργοῦσα] wenn sie wirkend gemacht (?) wird 5— 6 ὁ κατ᾿ — τὰ νοήματα] entsteht der Intellect in actu bei der Erkenntniss der Wissenschaften von irgend einer Seite und der Erreichung (Ableitung?) der einen aus der anderen; vorher warem sie gesammelt, gemengt ruhend 11—12 ὡς—ἐγγενόμενον] weil nach seiner Trennung von den starken Sinnesobjekten ein Rest von einer Spur derselben in ihm bestehen bleibt 13—14 ὡς ἂν—γεγονότα] wenn er nämlich mit jenen begonnen hat, so wird er in seinen Tätigkeiten, die ihn specificiren, mehr übergehend (i. e. fortschreitend) 16 ὁ ἐν ἕξει νοῦς] der lntellect in actu 23—24 πρὸ—νοεῖν] Ehe der Begreifende (Intellect) in actu begriffen hat
203. 1 ἀνάλογος Freudenthal, sed cf. Ind. 3 ἀπολείπεσθαι] ολ in lit. V τὴν del. Freudenthal 4 „περὶ τοῦ κατ᾿ ἐνέργειαν νοῦ“. ἐνεργοῦσα δὲ Va ἧδε V: ἤδη Ka 6 ἡρεμοῦντα V ut solet. K νοήματα Ka: νόημα V 11 παράμονον V: παραμένον K: παρὰ μένον a 12 τῶν ex. Vict.: τοῦ VKa ἧττον] ττ in lit. V 13 προγεγυμνᾶσθαι a 14—87, 1 καὶ ἐπεί—προείρηται Ps. Al. in Ar. met. 672, 1631 15—16 ὁ ὑφ᾿ αὑτοῦ νοεῖν δυνάμενος Ps. Al. 16 ἐδίχθη a 18 καὶ αὐτὸν VKa 29 αὐτὸ Ps. Al.
204. 1 κατ᾿ ἐνέργειαν om. 2 λέγεται] man kann sagen 5 τὸ εἶδος] die Formen 9 κατὰ] wegen 24 τὰ μὲν—τούτων εἴδη] Die Qualitäten der zusammengesetzten Dinge und ihre Formen 26 ὡς—αὑτά] welche für sich bestehen 27—28 ταῦτα —λαμβάνοντα] so sind diese allein im wahren Sinne intelligible ihrer Natur nach, welche sie specificirt, nicht insofern sie dies sich aneignen durch eine Hülfe, welche sie begreift (intelligent macht) 29 νοητά] in der Seele begriffen 29—88,1 ἀλλὰ μὴν—ἐνέργειαν νῷ] in dem Intellectuellen in actu ist das Begriffene und Begreifende ein und dasselbe Ding
205. 1 τῷ τόδε εἶναι Ka ὡς κτλ.] 83, 7 2 αὐτῆς Ka 5 καὶ τὰ αἰσθητὰ Ka 7 εἴδους ἄλλος Ka 8 τῷ εἶναι K 11 δκ K 15 οὐδὲ τοῦδε Ka 17 ὁμοειδὴ a 20 καὶ τῷ τῷδε Ka 21 μόνον Ka 24 „περὶ τοῦ κατ᾿ ἐνέργειαν νοητοῦ καὶ νοῦ καὶ τοῦ ἀΰλου εἴδους“. τὰ μὲν Va τὰ μὲν οὖν κτλ.] cf. p. 4, 4 25 αὑτῷ scripsi: αὐτῳ V: αὐτῶν Ka 28 τῷ νοοῦντος Ka αὐτῶν VKa 29 μὴν τῷ Ka
206. 139v
207. 1—2 εἴ γε—νοοῦντι om. 3 ὅτε νοεῖται om. 5 ἐν τῷ νοεῖν] in der Zeit, in der er begreift 6 ὅταν ταῦτα τὰ εἴδη νοῇ] wenn er die Formen begreift, mit denen keine Hyle vermengt ist 8 ἁπλᾶ—τοιαῦτα] und wenn sie auch einfach sind
ἐπὶ τούτων om. 11 τι] einige καὶ τὸ—λαμβάνῃ] und wenn sein Entnehmen (was er entnimmt?) ein mit der Hyle verbundenes Ding ist 13 ἔχει] addit: damals
ἐστι] wird 15 ἔτι ὁ—εἶδός τι] denn der Intellect besteht in (ist) irgend welchen (welche) Formen ohne Hyle 17—20 ἐπεὶ—δεκτική] da nun in allen Dingen, deren Sein (Werden?) und Bestehen in der (durch?) Natur, bei Allem was irgend eine Hyle hat, Etwas ist, welches Hyle ist in der entnommenen Gattung und dieses ist das Ding, welches Alles, was in jener Gattung in potentia [ist], ist, und irgend Etwas in actu, und das ist dasjenige, wodurch an der Hyle jene Dinge entstehen, welche die Hyle aufzunehmen pflegt 26 τὸ—ὂν] das, was in irgend einer Weise in Priorität im wahren Sinne ist τοῖς ἄλλοις] addit: was diesen Zustand hat
208. 1 κα|κατ sic V νοητὸν usque ad ἐνέργειαν om. Ka 3 νοεῖται Ka: νοεῖτε V 11 οὐκέτι ὁ Ka 12 ὅτι V: ἄρα Ka 13 ὁ scripsi: ὃ VKa 17 „περὶ τοῦ ποιητικοῦ νοῦ“. ἐπεὶ δὲ Va 18 ἐκείνῳ] lege ἑκάστῳ, ut Ar. de an. 3, 5 430a10 ἐπεὶ δ᾿ ὥσπερ ἐν ἁπάσῃ τῇ φύσει ἐστί τι τὸ μὲν ὕλη ἑκάστῳ γένει (τοῦτο δὲ ὃ πάντα δυνάμει ἐκεῖνα) λαμβανομένῳ] cf. ὡς ἀναγκαῖον μὲν πάντα τὸν λαμβανόμενον κηρὸν εἶναι μετὰ σχήματος 4, 11 εἰ πᾶν τὸ λαμβανόμενον τὰ τέτταρα ἐν αὑτῷ ἔχει 148r 26, 147 r 10 20 δεκτική] sc. ἡ ὕλη 23 δεῖ post ποιητικὸν (24) Ka
209. 2—5 ἀλλὰ καὶ τὸ—ἄλλων νοήσεως] Ebenso ist das Ding, welches in Priorität und hauptsächlich gut ist, auch die Ursache, dass die anderen Dinge, welche dem Guten beigezählt werden (verwandt sind?), dem Guten beigezählt werden (auf — bezogen?). Denn alles Uebrige, was den Guten beigezählt. wird, erkennen und beurteilen wir als gut in seiner Richtung nach dieser Seite und durch sein Aufnehmen der Spuren desselben. Was also insbesondere im Wesen seines natürlichen Laufes Begriffenes ist, das ist notwendig die Ursache, dass die übrigen intelligibeln Dinge begriffen werden 7 κυρίως] im wahren Sinn und in der ersten Weise 8 τὸ δευτέρως—ἔχει] wird wegen dessen was in jenem Zustande in der ersten Weise ist, das zweite in jenem Zustande sein 10—11 εἴη ἂν—νοουμένοις] so ist er deshalb auch die Ursache, welche bewirkt, dass alle intelligibeln Dinge intelligibel sind 11 καὶ ante ἔστιν om 12 ἃ πάντα] Pp: und alle Dinge B: und welche alle Dinge (sic) 13 ὢν] er wird nämlich 15 πάσχον ἐν πᾶσιν] die Spur von jeder Sache aufnehmend 16 δὲ om. 17 ἐνέργεια—εἶδος] eine in actu vorhandene Form 21—23 ὃν ὁ— θεωρούμενον] nur dass der Intellect welcher begreift, wenn er es begreift, dasselbe wird in irgend einer Weise, da die intellectuelle Vorstellung das Entnehmen der intelligibeln Formen ist und das Richten [var. lect. der Zusammenhang mit ihr] nach ihr ist, und die Analogie dazu ist das Wissen, wenn es wirksam gewesen ist. Denn das durch es (Wissen? Form?) Gewusste ist zu jeder Zeit ein Wissen in actu
210. 4 αὐτοῦ VKa 7 τι νοητὸν om. Ka ὡς προείρηται] 88, 26 fortasse κυρίως ⟨καὶ πρώτως⟩ v. int. hebr. 11 τοῖς ἄλλοις νοουμένοις Ka 21 fortasse ὃν νοῶν ὁ νοῦς αὐτὸ νοῆ Ka 23 ᾖ ex. Vict.
211. 6—7 οὐδὲ ἔστιν ἔτι] so sind sie nichts 9—10 ὅμοια—μαθηματικά om. 11 νοήματα] Wissenschaften 14 τε καὶ om. 16—20 ἀλλ᾿ ὁ—νοήματα] der lntellect hingegen, welcher jenes Intelligible begreift, da er und jenes ein Ding werden 17—19 τῷ γὰρ—γίνεται] da die intellectuelle Vorstellung jedem einzelnen der intelligibeln Dinge durch seine Ausdauer var. lect. Verbindung] wird, wird, wenn er es begreift, von der Beschaffenheit jenes Begriffenen (sic), und das ist der Intellect, welchen wir erwerben, und der in uns entsteht, und den wir begreifen, weil er selbst Intellect ist. Wir eignen uns nämlich auch die anderen Wissenschaften an 20—91, 5 ἀλλ᾿ οὐ—νοούμενον τότε] aber wir eignen sie uns nicht an, weil sie an sich Intellect sind, sondern sie werden Intellect, wenn sie begriffen werden, jenen aber eignen wir uns an, weil er selbst ebenfalls Intellect ist, denn dieser Gegenstand allein unter den andern intelligibeln Gegenständen ist selbst lntellect, auch wenn er nicht begriffen wird, und seine Natur ist eine Natur, die nicht das Vergehen aufnimmt, und der Intellect, welcher ihm in uns begreift (welchen er in uns begreift), vergeht nicht, sondern dieser Intellect ist derjenige, der in uns separat ist und nicht das Vergehen annimmt, welchen Aristoteles den angeeigneten Intellect nennt, der in uns von aussen entsteht, nicht die Kraft, welche in der Seele, die in uns ist, und nicht die Aneignung, durch welche oder durch [deren??] Kraft der Intellect die übrigen Dinge und auch diesen Intellect begreift, auch nicht die Wissenschaft, insofern sie Wissenschaft ist, ist unvergänglich, sondern das Intelligible von jener Beschaffenheit
212. 1 ἐστιν αὐτὸ Ka ἐπιστήμῃ a 2 ὥσπερ εἶπον] 88, 14 9 τῶ εἶναι K 11 αὐτοῦ VKa 18 ἦ Ka 19 θύραθέν τε καὶ Ka 21 γινόμενα Ka 23 ὁ οὖν νοούμενος κτλ.] hoc dicere videtur: animus aeternus, qui in nobis cogitatur, hic est (quem modo descripsi): plane autem diversus est a facultate nostrae ipsius animae
213. 140r
214. 5—6 διὸ—καὶ τοιοῦτον om. 7 ὅ τε—ἐνέργεια] der Intellect in actu 14 ἁπλῶς] schlechtweg 15—20 τὰ δὲ πράγματα—τε καὶ γίνεται] die Existenz der Dinge aber in irgend einer Weise mit der Hyle ist, so ergiebt sich, dass die Seele nicht alle Dinge schlechtweg ist, sondern insofern sie deren Formen aufnimmt, und die Formen von irgend einer Seite die Gegenstände selbst sind, ich meine, dass durch die Formen insbesondere sie sind, was sie sind; und wenn [auch?] die Seele nicht alle Gegenstände überhaupt aufnimmt, aber im Stande ist, dass sie sich richte nach (ausdehne über) jedem einzelnen Teil davon: so ist die Seele in dieser Weise alle vorhandenen Dinge und wird alle vorhandenen Dinge 22—23 τούτῳ πάντα γίνεται] so wird sie auf diese Weise alle Dinge 26 ἦν] addit: nach ihrer Ansicht
215. 1 ὅτι γωριστός τε—γινόμενος ἐν ἡμῖν ut lemma marginale delevi 2 οὐχ ἡ V: οὐ Ka 4 τοῦτο νοεῖ Ka διὰ τὸ] fortasse ἀλλὰ τὸ cf. int. hebr. 5 τότε] fortasse τοιοῦτον cf. int. hebr. ipsa cogitatio non est aeterna, sed id, quod cogitatur tale (i. e. aeternum) est αὐτοῖς VKa μέλει ex. Vict: μέλλει VKa 7 „ὅτι ἡ ψυχὴ τὰ ὄντα πώς ἐστιν πάντα“. εἰ δὲ Va 8 γίνεται γίνεται m2, γίνεται m1 V: γίνεται Ka 10 ὡς δέδεικται] 38, 20 14 ἁπλῶς γρ. m2 in mg. ἄλλως m1 V: ἄλλως Ka 16 πῶς m1, ᾖ΄ (sic) ὡδίπως in mg. m² V: πῶς Ka οὐ ἁπλως a γὰρ] i. e. λέγω cf. Ind. 17 ἐστι m2 supra lineam, εἶναι m1 V: ἐστι Ka 20 — 23 ἑκάστοτε usque ad πάντα γίνεται om. Ka 22 ἢ νοηθῆναι ἢ scripsi: ἠ νοηθῆναι ἠ V
216. 1 οὐχ οὕτως—τὴν αὐτήν] dass sie nicht die Gegenstände selbst ist 1—2 τῷ — γεγονέναι] weil sie zu den Principien selbst, von welchen jene Gegenstände kommen, gehöre 3—4 ἔτι τε ἀναγκαῖον] und es ergäbe sich 4—5 πρὸς—δύνασθαί] dabei wäre es nicht möglich 5 εἴ γε] da 7—9 ἐπεὶ— ἀλλ᾿ οὐ ψυχή] wenn nicht, so würden alle die Dinge teilweise zu einander passen, insofern (?) sie von ein und denselben Principien [herkommen], und es wäre unmöglich, dass die Mischung und die Mengung, welche sich in irgend einem Dinge finden, welche das Gegenteil der Seele sind, sich in der Seele befänden. Denn, wenn sie sich in ihr befänden, so wäre dieses Ding dann Nicht- Seele 14—15 ὡς ἐπὶ—τοιοῦτος] in allgemeiner kurzer Methode gemäss dem, was von ihr begriffen werden kann im Allgemeinen 15 δὲ om. 18 ὥρισται] wird erneuert (entsteht?) 19 καθὰ— καλεῖται] und dies sind die zwei Dinge, welche die Pflanze mehr hat, als die übrigen Dinge, und man sagt, sie sei lebend 22 τῶν δὲ—τοιτοῦτον] Es ist aber nicht die Weise irgend einer Pflanze, die Aufnahme dessen
217. 6 μὲν] δὲ non sequitur; sed totum enuntiatum genuinam formam non videtur servasse, cf. δύνασθαι v. 8 μίξει] ξει in lit. V 9 ἀλλ᾿ οὐ Ka: ἄλλου V 15 „ἡ τάξις τῶν τῆς ψυχῆς δυνάμεων“. γνώριμος δὲ Va 17 ζῶον a 18 αὐτοῦ Va 19 φυτὰ addidi, cf. interpr. hebr. σωμάτων] exspectas ζώντων 20 γεννᾷν a περίπτωμα a 25 ἔχην a 26 τὰ ante μὴ om. a
218. 1 καὶ μὴ πᾶν τρέφειν] aber nicht ganz ernährend 1—2 δεῖ—καὶ μή] es bedarf also dasjenige, dessen Weise die Ernährung ist eines derartigen, demit es wahrnehme, was ernährt und was nicht ernährt 4—5 ἀλλὰ καὶ—συνεργεῖ] auch des Tastens bedarf das Thier, welches schnell ist in seiner Rettung, denn darin hat es ebenfalls eine Hilfe für die Schnelligkeit [der Bewegung] 9—14 εἰ δὲ ἀναγκαῖον—αὑτήν] Da sich nun mit Notwendigkeit ergiebt, dass jedes Thier einen Sinn hat, so hat es den Tastsinn, und es ist unmöglich, dass es eines der tastbaren Dinge an einem der einfachen Körper betaste, denn mit (unter) jenen Sinnen [ita se arab. interpretationis „Körper“ emendasse int. hebr. profitetur] wird kein Ding von den sinnlich Wahrnehmbaren, welche ihnen eigentümlich sind, mit Tasten wahrgenommen, sondern die drei von ihnen nehmen ein Ding wahr durch ein anderes Ding, wie erläutert worden ist; die Erde aber ist gänzlich ausserhalb [Betracht], als dass sie auf den Sinn in ihrem Wesen bezogen werden könnte 16 μεσότητί] Gleichsein, Ausgleichung 17 ἐν τοῖς—ταύτην om. 20—21 ἀλλ᾿ —τελειότερα] sondern es wird dadurch das vollkommenere Thier specificirt 23 φυλάσσεσθαι] fliehe und sich hüte
219. 1 τρεφεῖν V 10 ἁπτικὴν scripsi: ἁπτὴν Va 11 ante οὐδενὸς colon excidit, fortasse δι᾿ ἁπλοῦ τινος σώματος (〈ἐνεργεῖ δὲ τὰ ἄλλα αἰσθητήρια δι᾿ ἁπλοῦ τινος σώματος·〉 οὐδενὸς γὰρ ἐκεῖνα 12 αἰσθητῶν] supra θ paululum erasum V 13 ὡς δέδεικται] 58,5sq. ἡ δὲ γῆ κτλ.] cf. Alex. de sens. 83,3sq. (Thurot) 25 ὡς προείρηται] 66,9sq.
220. 140v
221. 3 ψυχή τε καὶ om. 5—6 καὶ οὐδὲ— χρόνον] und dessen Existenz nicht in dieser Art der Thiere von damals geboren worden (von damals, wo es geboren worden ist?), sondern nach längerer Zeit 7 ποῦ δέ ἐστιν] wo sei 14—15 ἐν ᾧ—τέλειον] dass in dem Ding, worin der Mangel in ihr [liegt], auch die Vollkommenheit bestehen wird 16 ἀτελεστέρα] die mangelhafteste 20 ἔτι] also 22 καυλοῦ] ihren Zweigen 24—25 δὲ ἐν αὐτοῖς om. 25 χορηγία] gelangt 26 ταύτῃ] dem Herzen
222. 1 fort. δὲ καὶ ἡ οὖσα a 3 διῄρηται a 5 ἐκ γενετῆς scripsi: ἐγγενητὴς m1, ἐκγενητὴν m2 V: ἐκ γενητὴς a 7 „περὶ τοῦ ποῦ τακτέον τὸ ἡγεμονικὸν τῆς ψυχῆς καὶ ἐν τίνι μορίῳ τοῦ σώματοςς“. ποῦ δέ Va ἐστιν V: τακτέον a 9 ἢ a: ἡ V 11 εἰδεῖν V 12 προσθήκη a 15 κατ᾿ a 16 ἀτελεστέρα a: ἀτελέστερ (sic) V 16—17 ύναμις—ἡ θρεπτικὴ δύ in mg. suppl. m1 V 19 ὕλῃ Va 20 ὡς προείρηται] 39, 21—40, 3 cf. 49, 13. 22 77,10
223. 1—3 διακονοῦνται—παραπομπήν] dienen ihm, indem sie in dasselbe giessen, was in ihnen an Blut ist, damit, wenn in dasselbe das Blut gelangt, dessen Kochen nicht gut ist und dessen Eintrocknung nicht bereitet ist, welches es getragen hat, von Seiten der Leber, es dasselbe eintrocskne und das Kochen bereite; und einige dienen ihm durch das Tragen (Verbreiten??) dieses Blutes, nachdem das Kochen desselben gut und das Eintrocknen bereitet ist, [damit] es dasselbe in alle übrigen Glieder des Körpers schicke 6—7 τὸ πρώτην—διηρθρωμένην] dass wir sehen, dass das Herz zuerst geschaffen und geläutert (ausgebildet) wird 9 τὴν ζωτικὴν—ψυχὴν] die lebende Seele, wir meinen das Leben und die Ernährung 10 ὥσπερ] weil 16 θώραξ] Ofen der Brust 17—19 τῶν τε δι᾿ ὧν—δυσχέρειαν] [zwischen den Organen], welche die Extremitäten sind, und in welche es die Ueberschüsse, welche aus ihm entstehen, wirft, die beiden Arten der Organe gemeinschaftlich etwas Uebles trifft (sic) 23 δυνάμεως] der Seele
224. 1 αὐτὴ a ἄπεπτον V: ἄπταιστον a 2 ἦπαρ a δεχομένῃ V: δεχομένη a 4 εὑρύτεραι a 5 εἰς στενότητα a: εἰ στενότητα V 8 ἀν a αὐτῇ Va 13 ἐν τῷ V ex. Vict.: αὐτῷ a 14 supra αὐτὴν litura V 20 ἔχει a 21 χορηγοοῖ V: χορηγεῖ a καὶ ἐν τοῖς a 24 ἡ ante τοῖς supra lin. V
225. 1 σῶμα] der gemeinschaftliche Körper τούτῳ προσπέφυκεν] sind nur um dessentwillen geschaffen 3 οὕτως om. addit: wie die Brust γὰρ ante κεφαλὴ om.
καὶ om. 7 ὀργάνῳ] Organe 7—8 ὁ δὲ χαλκεὺς— ὀργάνοις] und die Ruderer neben den Ruderwerkzeugen 10 ἀκόλουθον] nötig 18 τὸ μέν τι] ein Teil seiner Glieder 23 καίτοι εἰ] denn wenn κεχωρισμένη] getrennt würde und für sich selbst getrennt würde (sic) 25 δέ om. 28 λοιπαὶ] übrigen Sinne 28—29 καὶ γὰρ—κεφαλῆς] denn die drei Sinne, obwohl sie zu dem Herzen nicht übergehen (Passage haben), haben doch einen Weg zu demselben vermittelst des Kopfes 29—97,1 διὰ γὰρ—καρδίαν om.
226. 1 fortasse σῶμα δὲ ⟨κοινὸν⟩ v. int. hebr. θῶραξ V ὥστε delevi 3 οὕτως τὰ κοινὰ a 8 καρδήαν a 9 τε ante καὶ om. a γενητικὴ a 17 αἱ supra lin. V 21 ἢ τὴν V: ἡ τὴν a 25 ἀναγκκαῖον a διεσπάσθαι a 29 αὐτῆς διὰ a fortasse κεφαλῆς πρὸς αὐτήν cf. int. hebr.
227. 141r
228. 1—4 τοῦτό τοι—ζῴῳ] daher dieses Glied insbesondere bei der Furcht und beim Zorn und überhaupt bei den Vorgängen der Seele, deren Princip im Sinne ist, insbesondere sich vorher bewegt und zuerst Schmerz empfindet nach der Stufe (Art) eines Thieres, das in einem Thiere wohnt 5 ὄνυχες om. 6 πρῶτον om. 11 τελευτῶσιν] der Sitz ist 15 αἱ συγκαταθέσεις] der Beschluss ἐν δὲ—συγκαταθέσεις om. 17 ὁρμητική—ψυχῆς] die Kraft der anregenden Seele und der begehrenden 18 ὡς ἐπ᾿ ἀρχήν] wie in ein Ding, welches an seinem Principe zu Ende geht 19 ἀπὸ] in 21 γίνονται] enden 23 post ὄργανα addit: welche Principien derselben sind
229. 1 ὡς ἐπὶ ἀρχὴν τὴν καρδίαν] cf. p. 73, 24 τοῦτό τοι] cf. p. 8, 25. sed ita mihi videntur haec esse legenda: τοῦτό τοι καὶ ἐν τοῖς φόδοις καὶ ταῖς ὀργαῖς καὶ ὅλως ἐν τοῖς πάθεσιν, ⟨ἃ⟩ (cf. int. hebr.) τὴν ἀρχὴν ἀπὸ τῆς αἰσθήσεως ἔχει, τοῦτο μάλιστα τὸ μόριον ⟨κινεῖται⟩. προκινεῖταί τε γὰρ καὶ κτλ. 3 γε γὰρ a 5 τρύχες a 7 ἤπατι a 8 ὅτι V: ἄρα a μὲν om. a 10 ὄν τισι a 12 τὸ om. a 15 καὶ ἡ συγκατάθεσις a 24 ὡς ἐν τοῖς κτλ.] Ar. de mot. animal. 9. 702b12sq. 28 καὶ ante κάτω in lit. V
230. 1—3 καὶ εἰκότως—ὁμοιομερής ἐστι] auch ergiebt sich, dass das, wodurch das Herz die sinnliche Kraft und die bewegende Kraft besitzt, von einer Seite gleichteilig ist 4—7 ἔστι γὰρ—ἡ χείρ] das Herz ist nämlich gleichteilig in seinem Körper und ungleichartig in seiner Gestalt. Denn das Herz, insofern es ein Körper ist, ist es Fleisch, und insofern es in dieser Gestalt ist, in Welcher es ist, ist es Herz, und ebenso die Hand 7 περὶ καρδίαν] vom Herzen kommt 8 σπλάγχνου] Körpers 11 περικαρδίῳ] Schild des Herzens 13 τοιούτων] diesen zwei [Körpern] στερεότητι] Zuversicht und Hoffnung 14 ἐπιτηδείως] bereit und vorbereitet 18 ἐμψύξεως] Anwehen 20—21 εἰκότως—βοηθεῖται] notwendig ist es verknüpft mit allen diesen Gelenken 22 τῷ—ζώῳ] für das, was Leben besitzt 24 πάθος] Krankheit
231. 1 ἂν om. a περὶ] ρι in lit. V 2 ἐν αὐτῇ a 8 σπλάχνου a 10 ἰσχυροτάτοις a: ἰσχυρωτάτοις V 19 πνεύμων ἐπικείμενος a 21 αὐτῇ Va 22 αἴτιον a 24 ὅτι V: ἄρα a 26 ἀμηγεπὴ a
232. 141v
233. 1—2 βουλητικὸν—ἐκεῖ καὶ τὸ om. 2 βούλησις] Meinung, Ansicht 4—5 ὑπολαμβάνομεν —ἐπιστάμεθα] Denken, Einsicht, Wissenschaft 5 πάντα— ταῦτα] denn diese sind zuerst 6 ἀλλὰ μὴν] und 7 αὐτὴ καθ᾿ αὑτὴν om. 10 πλείους] viele, nicht eine Seele 11 πλείω] viele, nicht ein Thier τελειότης—ἥδε ἡ δύναμις om. 15—16 ἔτι εὔλογον—τῆς ψυχῆς] Ferner, wenn es nötig ist, dass der praktische Teil der Seele [vielfach sei; deest] 17—18 μήτε πάλιν—ἐν τῷ αὐτῷ] und ebenso verhält es sich mit dem erkennenden Teile, dass er nicht vielfach sei, sondern dass er ganz in ein und demselben Gliede sein muss 18 δὲ] und 20 κατ᾿ ἀριθμὸν om. πᾶσαν om. 21 ταύτης] dieser Seele 22 τοῦτο] die Ernährung 25—26 περὶ καρδίαν om. 28 αἱ . . κρίσεις] die Erkenntniss
234. 15 ἔτι scripsi cf. int. hebr.: εἴτε Va 16 διεσπᾶσθαι a 19 ἔτι εἰ scripsi: εἰ Va 23 της V τὸ post καὶ supra lin. V 26 τὸ τῆς ψυχῆς τῆς κτλ. τὸ ἡγεμονικόν] cf. 50,20
235. 3—4 εἴπερ—ἡρμοσμένον] denn alle Glieder des Leibes sind miteinander verbunden, da der Leib in der besten Anordnung construirt ist 4—5 ψηλαφωμένων—ἐγκέφαλον] wenn Dinge das Gehirn bedrängen (in's Gehirn gedrängt werden?) 5—6 καὶ νοσούντων —κεφαλὴν] Wenn Stellen (Ecken?) des Herzens erkranken 6 θεραπευομένων] und wenn es [das Herz?] gesund wird 12 λοιπὸν om. 12—13 πολλάκις—ἐνεργοῦν] manchmal wird jedes von beiden entfernt und es bleiben seine specifischen Tätigkeiten in ihrem Zustande 14 καὶ om. 15 ἀλλὰ om. 16 εἴς τε—μορίων] im Gefäss (Nerv) und im Muskel und überhaupt in den Gliedern, in welchen
236. 1 κενά] supra κεν lit. V 2 αἰτίᾳ a 3 συμπαθῇ a εἴπερ a: ὑπὲρ V 7 ὑγιάζεται a: ὑγειάζεται V 8 ἐοικότα] ότα in lit. V ἀφηρέσεις a 11 χαμελέων V ἐπιτολὺ a 15 διατήνει a το τῆς V 17 ζῴοις in lit. V