807-816.
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Die anapästische Partie, welche der
Κορυφαῖος vorträgt, bereitet den folgenden Chorgesang vor und begleitet die Bewegung des in eine neue Stellung über- gehenden Chors.
813.
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ἀτέκνους könnte die von dem Schol. angegebene Bedeutung
ἐπὶ
κακῷ
τεχθέντας nur in einer Verbindung wie
τέκνον
ἄτεκνον haben. Die Erwähnung der Kinder- losigkeit ist hier ganz zwecklos, abgesehen davon, daß von Polynikes ein Sohn Thersandros, von Eteokles ein Sohn Laodamas erwähnt wird. Wahrscheinlich ist
ἄνδρας für
ἀτέκνους zu setzen. Vgl.
πολέμαρχος
ἀνήρ Cho. 1070.
815.
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Der Vers ist, wie
και er- fordert, von Prien ergänzt nach dem Schol.
ὀρθῶς
οὖν
καὶ
ἐπωνύμως
Ετεοκλῆς
καὶ
Πολυνείκης
ἐκλήθησαν. Vgl. zu 565. Die Brüder gingen
ἐτεὸν
κλεινοί zugrunde, weil beide ihren Gegner töteten. Soph. Ant. 146
δικρατεῖς
λόγχας
στήσαντε. drittes Stasimon. Der Chor (Gesamtchor) beklagt die unselige Tat der beiden Brüder, mit welcher sich der Fluch des Ödipus erfüllt hat.
817.
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818.
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Der Fluch, welcher (von Laios her) auf dem Geschlecht lastet und welcher von Ödipus ausgesprochen wurde. Vgl. 826 f., Eur. Phoen. 1611
ἀρὰς
παραλαβὼν
Λαΐου
καὶ
παισὶ
δούς (Ödipus). In dem von Meineke vermuteten Text
ἦ
μέλαινα
Οἰδίπου '
στ᾿
ἀρά wäre
γένεος objektiver,
Οἰδίπου subjektiver Gen. zu
ἀρά (Schol.
τελουμένη
ἐπὶ
τῷ
γένει
τοῦ
Οἰδί
ποδος
ἀρά). Vielleicht ist
Οιδίπου
παρά zu schreiben (nicht mit der epischen Quantität wie Hom. I 456).
819.
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Kalter Schauer überkommt mich."
με
καρδίαν wie Hik. 384
φόβος
μ'
ἔχει
φρένας, Eum. 88
μὴ
φόβος
σε
νικάτω
φρένας nach Homerischer Weise.
820.
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ἔτευξα
μέλος wie Cho. 422
ἔκοψα
κομμὸν
Ἄριον von dem eben angestimmten Liede, vgl.
ἔφριξ
ἔρωτι Soph.
Αi. 693,
ἐγέλασα,
ἐπήνεσα.
821.
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Θυιάς di. ganz in Ekstase vor Entsetzen, vgl. 952
μαίνεται
γόοισι
φρήν und 485. Sehr an- sprechend schreibt, auch um der genaueren Responsion willen, Heim- söth
Θυιὰς
ὥς,
αἱμοσταγείς. Die Form
αἱμοσταγής findet sich Eur. Fragm. 384 und Eum. 366 ist gleichfalls
αἱμοσταγές für
αἱματο-
σταγές herzustellen.