Aeschylus Supplices 158

Anna Swanwick (Translator)

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DANAOS
Our interest, children, it would much avail
Were they to gods as hateful as to thee.

Supplices. Aeschylus. Anna Swanwick (Translator). London. 1886.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition Experimental

The Suppliants (OCR draft) (English) (The Suppliants. Anna Swanwick, 1886.)

Provisional text from uncorrected OCR; expect errors.

Editions (9)
Ἱκέτιδες First1KGreek (Aeschyli Tragoediae. Sidgwick, Arthur, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 176-347 focus
Ἱκέτιδες Perseus (Aeschylus, Volume 1. Smyth, Herbert Weir, editor. London; New York: William Heinemann; G.P. Putnam's Sons, 1922.) — 176-347 focus
Greek (Editio princeps, 1518) (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Suppliants, 1518 edition. Native printed lineation, page markers, and automated correspondence to the Perseus/Smyth edition.) — 154 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Joannes Cornelius de Pauw, 1745.) — 154 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Guilielmus Dindorfius, 1882.) — 154 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Gottfried Hermann, 1852.) — 154 focus
ΙΚΕΤΙΔΕΣ (OCR draft) Experimental (ΙΚΕΤΙΔΕΣ. Paul Mazon, 1920-1925.) — 154 focus
Εἰ δὲ δὴ μή, μελανθὲς
ἡλιόκτυπον γένος
τὸν γάϊον,
τὸν πολυξενώτατον
155
Ζῆνα τῶν κεκμηκότων
ἱξόμεσθα σὺν κλάδοις,
ἀρτάναις θανοῦσαι,
μὴ τυχοῦσαι θεῶν Ὀλυμπίων.
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. N. Wecklein, 1885.) — 154 focus
Aeschyli Supplices (OCR draft) Experimental (Aeschyli Supplices. Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, 1914.) — 154 focus
εἰ δὲ μή, μελανθές
ἡλιόκτυπον γένος τὸν γάιον,
Translations (8)
Suppliant Maidens Perseus (Aeschylus, Volume 1. Smyth, Herbert Weir, translator. London; New York: William Heinemann; G.P. Putnam's Sons, 1922. (Modernized by Perseus.)) — 176-347 focus
The Suppliant Women. (OCR draft) Experimental (The Suppliant Women.. Theodore Alois Buckley, 1849.) — 154 focus
But if not, a blackened sun-burnt 3 race to Zagreus 4 , the many-guest-receiving Jove of the dead will we approach with these suppliant boughs, dying by the noose, not having obtained [the favour] of the Olympian gods.
LES SUPPLIANTES (OCR draft) Experimental (LES SUPPLIANTES. Paul Mazon, 1920-1925.) — 154 focus
auguste mère échappent aux embrassements des mâles, libres d'hymen, libres de joug!
The Suppliants (OCR draft) Experimental (The Suppliants. Robert Potter, 1779.) — 154 focus
If not, this glowing train, that trace
From Heav'n's high king their highborn race,
Shall voluntary victims go
175
To th' allreceiving realms below;
To their dread Gods for refuge fly,
If Heav'n's high pow'rs their aid deny.
Eschilo, Le Supplici: traduzione italiana di Ettore Romagnoli (OCR draft) Experimental (Eschilo, Le Supplici: traduzione italiana di Ettore Romagnoli. Ettore Romagnoli, 1922.) — 154 focus
O, spènteci di laccio,
160
stringendo i rami supplici,
andrem, fosca progenie,
dal sole in bruno tinte,
al Nume che tutti ospita,
al Giove sotterraneo
165
che sui defunti vigila,
poi che ci avran gli Olimpî Dei respinte.
Ahimè, Giove, ahimè!, l'ira
dei Celesti contro lo, me pur flagella:
noto il geloso zelo
170
m'è di tua sposa, che sconvolge il cielo.
Ahi! da qual vento spira
Aeschylus, Supplices: versio Latina Ioannis Sanravii (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Supplices: versio Latina Ioannis Sanravii. Ioannes Sanravius, 1555.) — 154 focus
Si uerò non, nigrum
Aut Ioue formatum genus
Propinquum
Hoſpitalißimum
Iouem deſesſorum
145
Adiemus cum ramis,
Laqueis morientes,
Non conſecutæ deos cœlestes.
English (E. D. A. Morshead, 1908) (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Suppliant Maidens — Morshead translation. Wikisource transcription; speech corresp and card milestones aligned to Smyth perseus-grc2.) — 154 focus
Yet if this may not be,
We, the dark race sun-smitten, we
Will speed with suppliant wands
To Zeus who rules below, with hospitable hands
175
Who welcomes all the dead from all the lands:
Yea, by our own hands strangled, we will go,
Spurned by Olympian gods, unto the gods below!
German (J. J. C. Donner, 1854; OCR review) (OCR draft) Experimental (Aeschylos. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Stuttgart: Hoffmann, 1854. Native Donner line citations, Smyth card correspondence, selected textual readings and metrical facsimiles. Remaining OCR differences and unattributed reading notes are documented in the linked review inventory.) — 154 focus
Willst du nicht, so flich' ich
Dunkle sonnverbrannte Schaar
Zum Schattengott,
Der die Todten allzumal
Gastlich hegt im Erdenschooß,
140
Fliehe hin mit grünem Zweig,
Durch den Strang mich tödtend,
Weil Olymps Götter nicht mein Fleh'n erhört.

Commentary

Commentary (N. Wecklein, 1902; German; OCR draft) (Suppliants, explanatory commentary pp. 24–120. Single-witness OCR; source readings and all reference placements require scan review.) focus

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1
2
3 Die
Parodos. An Stelle des προλογίζων wie in den Persern hat der Chor zunächst die Aufgabe die vorausliegenden Begebenheiten und das Motiv der Handlung (Flucht vor den Söhnen des Ägyptos, welche die Danaiden zur Ehe zwingen wollen) anzugeben. Dann richtet er an Götter und Menschen, an das stammverwandte Argos die Bitte um Schutz gegen Ver- gewaltigung vonseiten der die Danaiden verfolgenden Ägyptiaden. Damit wird das Ziel der Handlung bezeichnet. Endlich dient die Paro- dos zur Charakteristik des Chors, um dessen Schicksal sich die Hand- lung dreht (zu 118-181). Parodos zerfällt in drei Teile. Die anapästische Partie 1-39 trägt der Koryphäos vor, die melische 40-117 der Gesamtchor; von der zweiten melischen Partie 118-181, deren drei Strophen mit Ephymnien (zu 134) schließen, scheint jeder der drei oroixo ein Strophenpaar ge- sungen zu haben, während die Ephymnien dem Gesamtchor zu- fielen. Vgl. Jahrb. f. Philol. Suppl. XIII S. 219 ff. Als Schutz- flehende sind die Danaiden durch einen mit weißer Wolle umwundenen Olivenzweig gekennzeichnet (21f.), den sie in der linken Hand halten (197-199). Ihre Tracht ist ägyp- tisch (240 ff.). Während der Paro- dos steht Danaos auf dem hohen Götteraltare und späht bald nach Idem Meere bald nach dem Lande hin (184).

118-181. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-60

4
5
dritter Teil der Parodos, ein i άleuos (121), eine Klageweise, die mit heftiger Ge- bärde, mit Zerreißen des Gewandes (126 ff.) und Zerkratzen der Wangen ( άuvyuós Cho. 24) verbunden war (zu 72). Die Danaiden erneuern ihre Bitte um Schutz, gehen aber von flehender Bitte zu entschiedener und heftiger Forderung über:,,Mit solchen Klagen trauere ich um mich wie um eine Tote und rufe das argivische Land um Gnade an, in- dem ich im Schmerze meinen Schleier zerreiße. Den Göttern wird gern und reichlich geopfert, wo Wohlstand herrscht und nicht Todesfurcht bedrückt. Ich weiß nicht, was werden soll. Der An- fang zwar, die Fahrt über das Meer, ist glücklich vonstatten ge- gangen; möge nur auch das Ende glücklich sein, daß ich nicht zur Ehe mit den verhaßten Vettern gezwungen werde. Die jungfräu- liche Artemis möge vor allem mir gegen den Angriff auf meine jung- fräuliche Ehre beistehen. Andern- falls, wenn mich die Götter des Olymp verlassen, werde ich samt den schutzflehenden Zweigen zum Zeus der Toten meine Zuflucht nehmen und mich erhängen. Ich merke wohl, daß die Eifersucht der Hera, welche unsere Ahnmutter quälte, auch mich verfolgt. Und statt der reichlichen Opfer wird Zeus nur Unehre ernten, wenn er die Nachkommen seines eigenen Sohnes Epaphos abweist und von uns Schutzflehenden sein Auge ab- wendet. Er möge sich merken, was ich ihm noch einmal zurufe: die Eifersucht der Hera ist schuld an meinem Leide." Die Drohung sich das Leben zu nehmen, wenn sie schutzlos gelassen werden wiederholt mit gesteigerter Hef- tigkeit 472, und damit ein Zeug- nis gegen den Ζεὺς ἱκέσιος ab- zulegen offenbart eine Entschlossen- heit und Heftigkeit des Charakters, welche die Bluttat in der Braut- nacht begreiflich macht.