Philoctetes. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.
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Current edition Experimental
Greek (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Greek) (Greek (Lewis Campbell, 1879))
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Translations (1)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 1348 focus
Verhaßtes Leben, was erhältst du mich im Licht
Noch oben, sendest in die Gruft mich nicht hinab?
Weh, was beginn' ich? Kann ich dieses Mannes Wort
1310
Mißtrauen, der so wohlgesinnt mir Rath ertheilt?
So folg' ich also? Doch wie soll ich Armer dann
An's Licht der Sonne treten? Wen, wen red' ich an?
Ihr Augen, die ihr Alles saht, was mir geschah,
Wie könntet ihr es tragen, daß ich wieder mich
1315
Gesellt des Atreus Söhnen, die mich mordeten,
Gesellt dem Alverderber dort, Laertes' Sohn?
Denn Schmerz um's überstandne Leid nagt nicht an mir;
Doch was ich noch von diesen dulden muß, ich kann
Es wohl voraussehn. Denn ein Sinn, der Einmal nur
1320
Gebar den Frevel, mehr gebiert er Frevel noch.
Und voll Verwund'rung seh' ich, was auch du beginnst.
Denn weder selber solltest du nach Troja zieh'n,
Noch uns an jene fesseln, die dich höhnten, dir
Des Vaters Kleinod raubten. Dennoch willst du geh'n,
1325
Für sie zu kämpfen, ja du drängst auch mich dazu?
Nicht also, Jüngling; sondern wie du mir's beschworst,
Geleite mich nach Hause, bleib' in Skyros selbst,
Und laß die Bösen untergeh'n in böser Noth.
So nimmst du zwiefach einen Dank von mir zum Lohn,
1330
Zwiefach vom Vater, und erscheinst, indem du dich
Entziehst dem Bösen, nimmerdar den Bösen gleich.
Neoptolemos.
Du sprichst geziemend; aber doch verlangt es mich,
Daß du der Götter hohem Spruch und meinem Wort
Vertrautest und von dannen zögst mit deinem Freund.
1335
Philoktetes.
Du meinst in Troja's Ebne, zum verhaßten Feind,
Dem Sohn des Atreus, mit dem schwergetroff'nen Fuß?
1
Neoptolemos.
Zu jenen, welche deinen Fuß, von Eiter schwer,
Dir lindernd heilen, dich befrei'n von deiner Dual.
Philoktetes.
Commentary
Commentary (R. C. Jebb) (OCR draft) (Commentary (R. C. Jebb))
mvp-comment-709-1 ἐντυχὼν 1
mvp-comment-709-2 τῶν παρ’ ἡμῖν … Ἀσκληπιδῶν 2
mvp-comment-709-3
This verse implies that both the sons of Asclepius were to have a part in the cure; and so in 1378 f. the plural is used. But, in the prevailing form of the legend, Machaon alone was the healer; probably because, in post-Homeric poetry, Machaon was the representative of surgery, as his brother was of medicine (cp. Preller, 1. p. 409). So Lesches in the
Little Iliad, acc. to Proclus, p. 481 ed. Gaisford: the Orphic
mvp-comment-709-4
The scene of the cure occurs on a fragment of a bronze mirror (found in south Etruria, and ascribed to the 5th or 4th cent. B.C.), now in the archaeological Museum of the University of Bologna. It bears an Etruscan legend,
Pheltute (Philoctetes),
Machan (Machaon). The healer is in the act of bandaging the hero's foot; a sponge and a box of ointment rest on a sort of camp-stool (
mvp-comment-709-5 This verse has been thought inconsistent with 1437: but see n. there.