Sophocles Oedipus Tyrannus 811

ed. Lewis Campbell

σκήπτρῳ τυπεὶς ἐκ τῆσδε χειρὸς ὕπτιος

Oedipus Tyrannus. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.

Current edition Experimental

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Editions (1)
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 863-910 focus
Translations (2)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 800 focus
Und, Frau, die Wahrheit will ich dir gesteh'n: sobald
Ich jenem Dreiweg nahe war auf meiner Fahrt,
Kommt mir ein Herold und ein Mann, so wie du jezt
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Mir ihn beschriebst, entgegen, den ein Wagen trug
Mit jungen Rossen; und des Wagens Lenker trieb
Samt jenem Alten mit Gewalt vom Weg mich ab.
Und ich, im Zorne, schlage den, der mich vertrieb,
Den Wagenführer; als der Alte dies gewahrt,
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Die Zeit erspäht' er, bis ich nah dem Wagen kam,
Und schwang den Stachel mitten mir auf's Haupt herab. 1
Doch büßt' er nicht mit Gleichem; nein, vom Stab sofort
Aus meiner Hand getroffen, wird er ungesäumt
Vom Wagensize hinterrücks hinabgestürzt;
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Darauf erschlug ich Alle. Wenn nun Laïos
Jemals Gemeinschaft hatte mit dem Fremdlinge:
Wo mag der Menschen Einer unglückseliger,
Wer könnte gottverhaßter sein, als Dedipus?
Den nicht ein Fremdling, noch ein hier gebor'ner Manu
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In seine Wohnung nehmen noch ansprechen darf,
Nein, aus dem Hause stoßen muß! Und ich bin's selbst,
Kein Andrer hat mir diesen Fluch auf's Haupt gelegt,
Des Todten Gattin wird befleckt in meinem Arm,
Der ihn zu Boden streckte. Bin ich nicht verrucht?
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Nicht ganz und gar unheilig? Wenn ich fliehen muß,
Und als ein Flüchtling nimmermehr die Meinen seh'n,
Nicht meiner Heimat nahen darf: sonst muß ich, ha!
Die Mutter frei'n, muß meinen Vater Polybos
Ermorden, der mir Leben gab und mich erzog.
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Wer sagen wollte, daß ein grimmer Dämon dies
Mir zugesendet, träf' er nicht das Richtige?
mög' ich nie, ihr heiligen Himmelsmächte dort!
Nie diesen Tag schau'n! Mög' ich aus der Sterblichen
Anblick zuvor entschwinden, eh' ich sehen muß,
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Daß solches Unheils grause Schmach mein Leben drückt!
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 863-910 focus

Commentary

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

811. mvp-comment-477-1 ἐκ τῆσδε χειρός The simplicity of the language adds greatly to the effect. The son shows his mother the very hand with which he slew his father. There is an unconsciousness in the expression which calls forth at once horror and pity. For Oedipus, though beginning to be doubtfully aware that he has slain Laius, has hitherto no idea of his relationship to him.