Sophocles Oedipus Tyrannus 217

ed. Lewis Campbell

κλύων δέχεσθαι τῇ νόσῳ θ' ὑπηρετεῖν,

Oedipus Tyrannus. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.

Current edition Experimental

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Editions (1)
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 216-462 focus
Translations (5)
English (Lewis Campbell, 1906) (OCR draft) Experimental (English (Lewis Campbell, 1906)) — 217 focus
OED
Words have by me been uttered, O my queen,
That give me too much cause to wish him here.
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 216 focus
Du flehst, und was du flehest, wird, wofern du mich
Anhörst und willig förderst, was der Seuche wehrt,
Dir werden - Rettung und der Noth Erleichterung.
Und also red' ich, weil ich fremd der Kunde bin,
220
Wie fremd der Unthat: ich allein, ich käme ja
Nicht weit im Forschen, ohne Spur und Zeichen sonst.
Nun (denn ich trat auch später erst als Bürger ein)
Erklär' ich frei vor allem Kadmosvolke dies.
Wenn euer Einem Kunde ward, von wessen Hand
225
Getroffen fiel der Labdakide Laïos,
Gebiet' ich, daß er Alles mir verkündige,
Selbst wenn davor ihm bangte, weil er wider sich
Zeugschaft erheben müßte; denn ihm widerfährt
Nichts Arges, straflos soll er aus dem Lande zieh'n.
230
Kennt aber Iemand einen Mann aus fremdem Land
Als Thäter, er verschweig' es nicht; ich werde selbst
Den Lohn an ihn bezahlen, und noch Dank dazu.
Doch wenn ihr schweigt, und Einer, um den Freund besorgt,
Mein Wort verachtet, oder um sich selber bang;
235
So sollt ihr hören, was ich dann zu thun beschloß.
Den Mann verbiet' ich, wer er sei, in diesem Land,
Worin Gewalt mir und der Thron beschieden ward,
Gastfreundlich aufzunehmen, noch zu grüßen ihn,
Noch bei der Götter Dienste, noch an Opfern ihm
240
Antheil zu gönnen oder an geweihter Flut: 1
Von eurer Schwelle stoßet ihn als einen Gräul,
Der uns verunreint, wie des Gottes pythisches
Orakel heute deutlich uns geoffenbart.
245-So Jedes ordnend, will ich treu dem Gotte, will
245
Dem hingeschiednen Manne treu zur Seite steh'n.
Dem Thäter aber fluch' ich, ob er seine That
Allein verübt im Dunkel, ob mit Mehreren:
Er friste schnöd ein schnödes Leben ohne Glück!
Ich flehe, mir, wofern ich selber wissentlich
250
An meinem Herd als Hausgenossen ihn gepflegt,
Das Leid zu senden, das ich jezt ihm angewünscht.
Doch euch gebiet' ich dringend, daß ihr alles dies
Für mich vollendet, für den Gott und dieses Land,
Das blütenlos und gottverlassen untergeht.
255
English (Thomas Francklin, 1758–1759) (OCR draft) Experimental (English (Thomas Francklin, 1758–1759)) — 217 focus
Chorus
[Exit JOOAS'J'A. Scene IY.
"Why fled the queen in such disorder hence ?
1086
Sorely distressed she seemed, and much I fear
1098
Her silence bodes some sad event.
English (Robert Potter, 1788) (OCR draft) Experimental (English (Robert Potter, 1788)) — 217 focus
Jocasta
Clear proof thy father's tomb affords thine eyes.
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 216-460 focus

Commentary

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mvp-comment-158-1 κλύων 1 δέχεσθαι 2 τῇ νόσῳ ὑπηρετεῖν 3

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

217. mvp-comment-150-1 τῇ νόσῳ θ᾽ ὑπηρετεῖν And to obey the requirements of the disease. Cp. El. 1305-1306, οὐ γὰρ ἂν καλῶς ὑπηρετοίην τῷ παρόντι δαίμονι.