Oedipus Tyrannus. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.
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θνήσκων ἐσώθην, μὴ ἐπί τῳ δεινῷ κακῷ.
Current edition Experimental
Greek (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Greek) (Greek (Lewis Campbell, 1879))
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Translations (1)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 1446 focus
Gewiß, und dir empfehl' ich und beschwöre dich:
Die dort im Haus bestatte selbst, wie dir's gefällt;
Denn schicklich wirst du solches für die Deinen thun.
1
1410
Doch mich zu pflegen, weil ich leb', in ihrem Schooß,
Das werde nie von meiner Väter Stadt verlangt.
Nein, laß mich wohnen im Gebirg', auf jenen Höh'n,
Die mein Kithäron heißen, den mir Lebenden
Die Wahl der Eltern ausersah zum sichern Grab,
1415
Durch sie zu sterben, die mir Tod bereiteten!
Doch weiß ich so viel: keine Krankheit wird mich je,
Noch Andres tödten; nie ja, schon dem Tode nah,
Wär' ich gerettet, harrte mein nicht schweres Leid.
Doch unser Schicksal schreite fort, wohin es will!
1420
Um meine Kinder, um die Söhne brauchst du nicht
Zu sorgen, Kreon; Männer sind sie, welche nie
Die Noth des Lebens, wo sie sei'n, erreichen wird.
Doch meine Töchter, diese mitleidwürdigen,
Für welche niemals ohne mich der Speise Tisch
1425
Gesondert ward bereitet, Alles, was ich selbst
Berührte, dessen hatten sie beständig Theil
Sie nimm in Obhut: laß, o laß vor Allem sie
Mich noch umarmen und beweinen ihr Geschick!
geh, Fürst!
1430
Geh, Sohn der Edeln! Halt' ich sie im Arm, so sind
Sie mein, wie damals, dünkt mich, als ich sehend war.
(Kreon ab.)
Was sag' ich?
Ihr Götter! Hör' ich meine zwei Geliebten nicht
In Thränen schluchzen? Hat sich Kreon mein erbarmt,
1435
Und sendet mir die liebsten meiner Sprößlinge?
Ist's Wahrheit?
(kommt mit den Töchtern)
Gewiß, und dir empfehl' ich und beschwöre dich:
Die dort im Haus bestatte selbst, wie dir's gefällt;
Denn schicklich wirst du solches für die Deinen thun.
1
1410
Doch mich zu pflegen, weil ich leb', in ihrem Schooß,
Das werde nie von meiner Väter Stadt verlangt.
Nein, laß mich wohnen im Gebirg', auf jenen Höh'n,
Die mein Kithäron heißen, den mir Lebenden
Die Wahl der Eltern ausersah zum sichern Grab,
1415
Durch sie zu sterben, die mir Tod bereiteten!
Doch weiß ich so viel: keine Krankheit wird mich je,
Noch Andres tödten; nie ja, schon dem Tode nah,
Wär' ich gerettet, harrte mein nicht schweres Leid.
Doch unser Schicksal schreite fort, wohin es will!
1420
Um meine Kinder, um die Söhne brauchst du nicht
Zu sorgen, Kreon; Männer sind sie, welche nie
Die Noth des Lebens, wo sie sei'n, erreichen wird.
Doch meine Töchter, diese mitleidwürdigen,
Für welche niemals ohne mich der Speise Tisch
1425
Gesondert ward bereitet, Alles, was ich selbst
Berührte, dessen hatten sie beständig Theil
Sie nimm in Obhut: laß, o laß vor Allem sie
Mich noch umarmen und beweinen ihr Geschick!
geh, Fürst!
1430
Geh, Sohn der Edeln! Halt' ich sie im Arm, so sind
Sie mein, wie damals, dünkt mich, als ich sehend war.
Was sag' ich?
Ihr Götter! Hör' ich meine zwei Geliebten nicht
In Thränen schluchzen? Hat sich Kreon mein erbarmt,
1435
Und sendet mir die liebsten meiner Sprößlinge?
Ist's Wahrheit?
Kreon.
Gewiß: ich selbst bin's, der dir das bereitete,
Die Vaterfreude kennend, die du sonst empfandſt.
Gewiß: ich selbst bin's, der dir das bereitete,
Die Vaterfreude kennend, die du sonst empfandſt.