Sophocles Ajax 1007

ed. Lewis Campbell

Current edition Experimental

Greek (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Greek) (Greek (Lewis Campbell, 1879))

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Editions (3)
Αἴας μαστιγοφόρος First1KGreek (Sophocles. Sophoclis Aiax. Lobeck Christian, editor. Berlin: Weidmann, 1866.) — 937-1160 focus
Αἴας First1KGreek (Sophocles. Sophoclis Fabulae. Pearson, Alfred Chilton, editor. Oxford: Clarendon Press, 1924.) — 961-1184 focus
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 961-1184 focus
Translations (2)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 992 focus
Oschwerer Anblick, mir der unglückseligste
Von allen, die mein Auge je zuvor gesehn!
O Weg, von allen Wegen mir am schmerzlichsten
Die Brust beklemmend, welchen ich jezt eben ging,
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Geliebter Ajas, als ich dein Geschick erfuhr,
Und deine Spuren rasch verfolgt' und spähend fand!
Denn eine jähe Kunde, wie von einem Gott,
Durchscholl Achäa's weites Heer, du seist dahin.
Ich, das vernehmend, seufzte still, obwohl entfernt,
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Ich Armer; nun erblick ich's und vergeh' in Gram.
Weh, weh!
O komm, enthüll' ihn, laß mich seh'n mein ganzes Leid!
(ein Diener enthüllt den Leichnam.)
Anblick des wilden Grausens, kühn verwegne That!
Welch bittern Kummer säst du mir durch deinen Tod!
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Denn nun, wohin, zu welchen Menschen kann ich fliehn,
Nachdem ich dir im Leide niemals Hülfe bot?
Wird Telamon, dein Vater wie der meine, mich
Mit holdem Auge liebevoll empfangen, wenn
Ich ohne dich erscheine? Was? Er, dessen Blick
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Sich auch im Glücke nie verklärt zur Heiterkeit?
Was wird er bergen, welchen Hohn verschweigt er mir?
Ich sei der Bastard, aus der Feindesbeut' erzielt,
Der dich dahingegeben, feig, aus zager Furcht,
Vielleicht aus Arglist, theurer Ajas, daß dereinst
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Dein Haus, des Todten, deine Macht mein Erbe sei!
So schilt der Alte, mürrisch durch der Jahre Last,
Der leicht erzürnte, der um Nichts in Streit entbrennt.
Zulezt verstoßen, muß ich aus dem Lande fliehn, 1
Und Sklave heiß' ich, der ich sonst ein Freier hieß.
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Dies wartet mein zu Hause; hier vor Troja sind
Mir Viele feindlich, Wenig, was mir Hülfe bringt.
Und dieses Alles wurde mir durch deinen Tod.
Weh, was beginn' ich? Wie entreiß' ich deiner Brust
Dies blanke, scharfe, bittre Schwert, den Mörder, der
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Dir, ach! den Tod gegeben? Sieh, so mußte noch
Zulezt, im Tode, Hektor dein Verderber sein! 2
(der Leichnam ist indessen von dem Schwerte abgezogen, auf die Bühne gebracht und das Schwert neben ihn hingelegt worden.)
Erwägt, bei allen Göttern, beider Menschen Loos!
Mit jenem Gurte, welchen Ajas ihm geschenkt,
Ward Hektor einst am Wagenbuge festgeschnürt
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Und fortgerissen, bis das Leben ihm entfloh:
Und Ajas, der von Hektor diese Gab' empfing,
Liegt nun von ihr in mörderischem Sturz entſeelt.
Hat nicht Erinnys dieses Schwert aus Erz geformt, 3
Nicht Hades' grause Künstlerhand den Gurt gewebt?
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Drum sag' ich, daß, wie dieses, so auch Alles sonst
Der Götter Rath stets wirke für die Sterblichen.
Wem aber dies in seinem Sinne nicht gefällt,
Der bleibe seinem Glauben treu, ich glaube dies.
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 961-1180 focus

Commentary

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

1010-1011. mvp-comment-648-1 'Who will not smile any the more sweetly, no, not even if good fortune come to him.' The idiomatic force of the comparative can hardly be rendered in translation. Lit. 'Even though fortunate, to smile none the more pleasantly (on that account)'. For πάρα, cp. supr. 904, αἰάζειν πάρα: infr. 982, πάρα στενάζειν.

1011. mvp-comment-649-1 There is a slight irony in ἥδιον. The Laurentian reading, μηδὲν ἵλεων γελᾶν, is not Greek, and ἥδιον, the reading of Par. A and several other MSS., is further supported by the unintelligible reading ἴδιον c. gl. οἰκεῖον in V', which is clearly a corruption of ἥδιον, and may have given rise to ἵλεων. See Phil. 1392, and v. rr. Others explain the words to mean, 'Whose custom it is not to smile pleasantly when fortunate.' But such a meaning of παρεῖναι is doubtful, and the comparative is then without point. The line, as above interpreted, may remind us of the story of Henry the First of England, who is said never to have smiled again after the death of his son, William the Aetheling. For the sorrow of Telamon, cp. Fr. 516 (from the 'Teucer'), ὡς ἄρ᾽, ὦ τέκνον, κενὴν | ἐτερπόμην σου τέρψιν εὐλογουμένου | ὡς ζῶντος· ἡ δ᾽ ἄρ᾽ ἐν σκότῳ λαθοῦσά με | ἕσαιν᾿ Ἐρινὺς ἡδοναῖς ἐψευσμένον.