KREON
Für dich und mich! Umstände nimmer! bringt
Hinein, ihr Mägde, sie! Von nunan noth ist,
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Dafs diese Weiber seyn nicht freigelassen.
Denn Flucht ist auch der Starken Art, wenn ihnen
Der Hölle Reich aufgeht am Rand des Lebens.
(Antigonä und Ismene werden weggeführt.)
Dritter Act.
CHOR der Thebanischen Alten KREON
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Gsiüxseelige solcher Zeit, da man nicht schmeket das Uebel;
Denn, wenn sich reget von Himmlischen
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Einmal ein Haus, fehlts dem an Wahnsinn nicht,
Sich mehrt. Denn gleich, wenn unten,
Auf Pontischer See, bei übelwehenden
Thrazischen Winden, die Nacht unter dem Salze
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Von Grund aus wälzt sie das dunkle
Gestad’ um, das zersauste,
Und von Gestöhne rauschen die geschlagnen Ufer,
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Alternd von Labdakos Häufsern ,
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Den untergegangenen, sch’ ich Ruin fallen
Auf Ruin; noch löset ab ein Geschlecht
Das andre, sondern es schlägt
Ein Gott es nieder. Und nicht Erlösung hat ex.
Denn jezt ist über die lezte
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Wurzel gerichtet das Licht
Und der tödtliche, der Staub
Der Todesgötter zehret sie aus,
Und ungehaltnes Wort und der Sinne Wüthen.
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Unter der Erde, deine Macht
Von Männern , wer mag die mit Uebertreiben erreichen?
Die nimmt der Schlaf, dem alles versinket, nicht
Und die stürmischen, die Monde der Geister
In alterloser Zeit, ein Reicher,
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Und das Nächste und Künftige
Und Vergangne besorgst du.
Doch wohl auch Wahnsinn kostet
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Solch ein geseztes Denken.
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Die Hoffnung lebet, ruhlos irrend,
Und vielen Männern hilft sie,
Täuscht vieler leichte Sinne.
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Bleibt, bis dem, der an nichts denkt,
Die Sohle brennet von heilsem Feuer.
Aus eines Mannes Weisheit ist
Ein rühmlich Wort gekommen;
Das Schlimme schein’ oft treflich
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Vor einem, so bald ein Gott
Zu Wahn den Sinn hintreibet.
Er treibet’s aber die wenigste Zeit
Gescheuet, ohne Wahnsinn.
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Hämon kommt hier, von deinen Söhnen
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Der Jüngstgeborne, bekümmert ist der,
Dafs untergehen soll Antigonä,
Die junge Frau, die hochzeitliche,
Vom tükischen Bett erkranket.