Sophocles Trachiniae 141

Thomas Francklin (Translator)

View: By Card
Hercules
O Censean rocks !
Where smoke the sacred altars, is it thus,
O Jove ! thou dost reward my piety?
What dreadful punishment is this thy hand
Hath laid on me, who never could deserve
Such bitter wrath ? What incantations now,

Trachiniae. Sophocles. Thomas Francklin (Translator). London. 1758–1759.

Current edition Experimental

English (Thomas Francklin, 1758–1759) (OCR draft) (English) (English (Thomas Francklin, 1758–1759))

Provisional text from uncorrected OCR; expect errors.

Editions (2)
Greek (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) Experimental (Greek (Lewis Campbell, 1879)) — 141 focus
μήτ᾽ ἐκμάθοις παθοῦσα, νῦν δ᾽ ἄπειρος εἶ.
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 141-204 focus
Translations (4)
English (Lewis Campbell, 1906) (OCR draft) Experimental (English (Lewis Campbell, 1906)) — 141 focus
LEADER OF CH
What new thing is befallen? Why speak’st thou so?
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 141 focus
Du kamst hieher, vermuth' ich, weil dir Kunde ward
135
Von meiner Drangsal: aber wie's mein Herz verzehrt,
Das mögst du niemals fühlen; noch erfuhrst du's nicht.
Denn also weidet frisch und froh die Jugend sich
Aus eignen Fluren; nicht des Sonnengottes Glut,
Kein Regen, keines Sturmes Hauch erschüttert sie;
140
Nein, mühelos in Wonnen lebt sie stolz dahin,
Bis endlich Eine, statt der Jungfrau Weib genannt,
Von nächtlich banger Sorgenlast ihr Theil empfängt,
Und um die Kinder und den Mann sich ängsten muß.
Und diese mag dann, blickend auf das eigne Loos,
145
Erkennen, welches Ungemach mich niederdrückt.
Ich weinte wohl schon über manches Mißgeschick;
Doch eines, dem kein früh'res gleicht, verkünd' ich jezt.
Denn als zu dieser lezten Fahrt der Herrscher sich
Erhob vom Hause, Herakles, da ließ er mir
150
Ein altes Täflein hier zurück mit schriftlichen
Geboten, die er früherhin, so oft er auch
Auszog zum Kampfe, nimmerdar mir offenbart;
Denn wie zu Thaten zog er, nicht zum Sterben, aus.
Doch jezt, als wär' er schon dahin, bestimmt' er, was
155
Mein Wittwengut sein solle, sagte, welches Theil
Des Vaterreiches jedem Kind er ausgesezt:
Zugleich erklärt er, wann er nach drei Monden Zeit
Und eines Jahrs Umlaufe nicht zurückgekehrt,
So sei zu sterben ihm verhängt in dieser Frist;
160
Doch, überschreit' er dieser Zeit bestimmtes Ziel,
Dann fließe fortan ohne Harm sein Leben hin.
So würden, sprach er, alle Müh'n des Herakles
Dereinst ihr Ende finden nach der Götter Schluß,
Wie's aus der Eiche greisem Stamm ihm ehedem 1
165
Im Hain Dodona's kundgethan der Tauben Paar.
Des Spruches Wahrheit, wie er sich erfüllen muß,
Wird jezt, in diesen Tagen, sich bestätigen.
Darum, Geliebte, fahr' ich oft aus süßem Schlaf
Empor, in Furcht erbebend, daß ich leben soll,
170
Nachdem der Helden bester mir entrissen ward.
English (Robert Potter, 1788) (OCR draft) Experimental (English (Robert Potter, 1788)) — 141 focus
Chorus
MAT. MATRON, CHORUS.
Say, aged matron, what new ill is this.
MAT. The last of ways is Deianira gone,
Not by the living trod.
The way of death?
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 141-495 focus

Commentary

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

989. mvp-comment-713-1 σιγῇ κεύθειν] (1) To remain shrouded in silence, κεύθω being used intransitively as in Ο. Τ. 968, κεύθει κάτω δὴ γῆς. This is better than (2) To hide (what you might wish to say).