Sophocles Trachiniae 678

ed. Lewis Campbell

καὶ ψῇ κατ᾿ ἄκρας σπιλάδος. ὡς δ᾽ εἰδῇς ἅπαν,

Trachiniae. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.

Current edition Experimental

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Editions (1)
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 663-820 focus
Translations (2)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 672 focus
Ein Wunder ist geschehen, das, erzähl' ich es,
Wohl eurem Ohr unglaublich klingen wird, o Frau'n.
Des wolligen Lammes Silbervließ, mit dem ich erst
Das Kleid bestrichen, welches ihn umhüllen soll,
Das ist verschwunden, nicht verzehrt von irgendwas
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Im Hause; durch sich selber aufgezehrt, entschwand's,
Und stob hinweg vom Steine. Daß du ganz erkennst, 1
Wie dieses zugegangen, hol' ich weiter aus.
Was jenes Ungeheuer, als der bittre Pfeil
Ihm schmerzlich wühlt' im Busen, mir bedeutete,
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Der Worte keins vergaß ich, nein, bewahrte sie,
Wie Schrift auf eh'rner Tafel, die niemals erlischt.
Mir war geboten, (und ich that nach diesem Wort,)
Den Liebeszauber tief im Haus zu bergen, stets
Vom Feuer fern, vom heißen Lichtstrahl unberührt,
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Bis daß ich eben salbend ihn verwendete.
Und also that ich. Aber als die Stunde kam,
Bestrich ich heimlich im Gemach daheim mit Flaum,
Den ich vom Lamm der eignen Wollenheerde nahm,
Und legte wohlgefaltet, fern vom Sonnenstrahl,
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In's hohle Kästchen das Gewand, wie ihr's geseh'n.
Doch wiederkommend seh' ich, was die Sprache nicht
Zu schildern weiß, was keines Menschen Geist erklärt.
Ich warf des Lammes Flocke so von ungefähr,
Als ich das Kleid bestrichen, auf den Boden hin 2
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In Sonnenstrahlen. Als sie warm geworden hier,
Zerfloß sie ganz unkennbar und zerstob im Strahl,
Gestaltet so wie Spähne, die du wohl erblickst,
Nachdem der Säge scharfer Zahn das Holz durchfeilt.
So lag sie da zerfallen. Doch vom Boden, wo
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Sie lag, da zischte Blasenschaum dicksprudelnd auf,
Wie wenn von Bacchos' Rebenstock der fette Trank 3
Des blauen Herbstes auf den Grund geschüttet wird.
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 663-820 focus

Commentary

Commentary (R. C. Jebb) (OCR draft) (Commentary (R. C. Jebb))

mvp-comment-350-1 ψῇ 1

mvp-comment-350-2 Such is the only sense which the words will bear. They are perhaps corrupt. Sophocles has the dat. plur.

σπιλάδεσσι
, in the ordinary sense, ‘sea-rocks,’ in fr. 341; but the sense of the sing. here is peculiar. And vv. 695—698 would naturally suggest that she had thrown the tuft at once on the ground, rather than on a stone from which it afterwards crumbled down.

mvp-comment-350-3 Possibly the true reading is κατ’ ἄκρας σπόδιον 2 σπιλάδος 3 σπ 4

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

678. mvp-comment-508-1 Several editors have objected to Ψῇ having an intransitive meaning = καταψήχεται, and have accordingly suspected the reading. But the intransitive use of the active verb (see Essay on L. § 53. p. 98 ), however singular, is more probable than any conjecture that has been made. The word, so understood, naturally prepares the way for the description in ll. 698-700. κατ᾿ ἄκρας σπιλάδος] «Upon the stones.' We are to imagine the courtyard, where Deianira had flung down the flock of wool, to have been paved with small round stones.