Sophocles Trachiniae 444

ed. Lewis Campbell

κἀμοῦ γε· πῶς δ᾽ οὐ χἀτέρας, οἵας γ᾿ ἐμοῦ;

Trachiniae. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.

Current edition Experimental

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Editions (1)
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 497-530 focus
Translations (2)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 436 focus
Ich flehe dir bei'm Gotte, der auf waldigen
Felshöh'n des Oeta donnert, nicht verhehle mir's.
Denn keinem niedern Weibe sagst du solches Wort,
Noch Einer, die nicht wüßte, daß im Leben nicht
Denselben Menschen immerdar die Freude lacht.
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Wer nun dem Eros Widerstand zu bieten wagt,
Faustkämpfern gleich, mit Händen, ist ein arger Thor.
Denn er beherrscht auch Götter, wie es ihm gefällt,
Und mich: warum nicht Andre, die mir gleichen, auch?
So wär' ich wohl von Sinnen, wenn ich meinem Mann
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Groll hegte, daß ihn dieses Weh' ergriffen hat,
Und dieser Jungfrau, welche Nichts verschuldete,
Was sie verunehrt oder was mich kränken kanu.
Nicht also thu' ich! Aber wenn dich jener so
Die Lüge lehrte, lerntest du nichts Nühmliches:
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Und wenn du hier dein eigner Lehrer bist, so wirst
Du schlecht erscheinen, wo du redlich heißen willst.
Sprich denn die Wahrheit offen aus; dem Freien hängt
Des Lügners Name schmählich als ein Flecken an.
Und mir's zu hehlen, das gelingt dir nimmermehr;
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Denn Viele, denen du's vertraut, die sagen mir's.
Und wenn dir bangt, so bangt dir ohne Grund, indem,
Es nicht erfahren, mich allein betrüben kann.
Doch Wissen, kann das schaden? Hat nicht Herakles,
Der eine Mann, viel' andre Weiber schon gefreit?
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Und keine noch aus diesen hat ein böses Wort
Noch Hohn von mir erduldet: ihr auch groll' ich nicht,
Und mag er auch in heißer Liebe glüh'n um sie;
Auf ihr ja ruht vor Allen mitleidvoll mein Blick,
Weil ihr die Schönheit mordet', ach! des Lebens Glück,
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Und sie das Land der Väter nicht nach eigner Wahl
In Noth und Knechtschaft stürzte. Doch das ziehe hin
Mit guten Winden! Aber dir bedeut' ich: sei
Unwahr für Andre, gegen mich stets ohne Falsch!
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 497-530 focus

Commentary

Commentary (R. C. Jebb) (OCR draft) (Commentary (R. C. Jebb))

mvp-comment-233-1 κἀμοῦ γε 1 γε 2

mvp-comment-233-2 πῶς δ’ οὐ 3

mvp-comment-233-3 οἵας γ’ ἐμοῦ 4 γε 5

mvp-comment-233-4 Wunder and Nauck reject this beautiful verse, because: (1) by

κἀμοῦ γε
Deianeira implies that she is stronger than the gods; and also that she has been untrue to her husband: (2) she cannot assume that Iolè returns the passion of Heracles; nor does Iolè's feeling come into account here.

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

443-444. mvp-comment-335-1 καὶ θεῶν. . κἀμοῦ γε] 'Even over the gods, and certainly over me.'

444ff. mvp-comment-336-1 The following quotation from La Fameuse Comédienne is believed to record the personal experience of Molière: My passion has risen to such a height that it goes the length of entering with sympathy into her concerns; and when I consider how impossible it is for me to overcome my love for her, I say to myself that she may have the same difficulty in subduing her inclinations, and I feel accordingly more disposed to pity her than to blame her.' -See Molière, in Blackwood's Foreign Classics, p. 106. οἷας γ᾽ ἐμοῦ] 'I mean one who is a woman as I am.' Cp. infr. 447. For the attraction (= οῖα ἐγώ εἰμι), see Essay on L. § 35. p. 59 , and cp. Plato, Soph. 237 C, χαλεπὸν ἥρου καὶ οἴῳ γε ἐμοὶ παντάπασιν ἄπορον.