Sophocles Trachiniae 439

ed. Lewis Campbell

οὐδ᾽ ἥτις οὐ κάτοιδε τἀνθρώπων, ὅτι

Trachiniae. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.

Current edition Experimental

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Editions (1)
Greek (F. Storr, 1912) (OCR draft) Experimental (Greek (F. Storr, 1912)) — 497-530 focus
Translations (2)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 436 focus
Ich flehe dir bei'm Gotte, der auf waldigen
Felshöh'n des Oeta donnert, nicht verhehle mir's.
Denn keinem niedern Weibe sagst du solches Wort,
Noch Einer, die nicht wüßte, daß im Leben nicht
Denselben Menschen immerdar die Freude lacht.
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Wer nun dem Eros Widerstand zu bieten wagt,
Faustkämpfern gleich, mit Händen, ist ein arger Thor.
Denn er beherrscht auch Götter, wie es ihm gefällt,
Und mich: warum nicht Andre, die mir gleichen, auch?
So wär' ich wohl von Sinnen, wenn ich meinem Mann
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Groll hegte, daß ihn dieses Weh' ergriffen hat,
Und dieser Jungfrau, welche Nichts verschuldete,
Was sie verunehrt oder was mich kränken kanu.
Nicht also thu' ich! Aber wenn dich jener so
Die Lüge lehrte, lerntest du nichts Nühmliches:
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Und wenn du hier dein eigner Lehrer bist, so wirst
Du schlecht erscheinen, wo du redlich heißen willst.
Sprich denn die Wahrheit offen aus; dem Freien hängt
Des Lügners Name schmählich als ein Flecken an.
Und mir's zu hehlen, das gelingt dir nimmermehr;
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Denn Viele, denen du's vertraut, die sagen mir's.
Und wenn dir bangt, so bangt dir ohne Grund, indem,
Es nicht erfahren, mich allein betrüben kann.
Doch Wissen, kann das schaden? Hat nicht Herakles,
Der eine Mann, viel' andre Weiber schon gefreit?
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Und keine noch aus diesen hat ein böses Wort
Noch Hohn von mir erduldet: ihr auch groll' ich nicht,
Und mag er auch in heißer Liebe glüh'n um sie;
Auf ihr ja ruht vor Allen mitleidvoll mein Blick,
Weil ihr die Schönheit mordet', ach! des Lebens Glück,
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Und sie das Land der Väter nicht nach eigner Wahl
In Noth und Knechtschaft stürzte. Doch das ziehe hin
Mit guten Winden! Aber dir bedeut' ich: sei
Unwahr für Andre, gegen mich stets ohne Falsch!
English (Sir Richard Jebb, 1904) (OCR draft) Experimental (English (Sir Richard Jebb, 1904)) — 497-530 focus

Commentary

Commentary (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Commentary (Lewis Campbell, 1879)) focus

439. mvp-comment-333-1 Either (1) To be always glad is not granted by Nature to the same person,' or (2) 'He' (man, ἄνθρωπος, implied in τὰ ἀνθρώπων) ‘is not of a nature to delight always in the same things.' For (1) cp. Thuc. 2. 64, πάντα γὰρ πέφυκε καὶ ἐλασσοῦσθαι: El. 859, πᾶσι θνατοῖς ἔφυ μόρος. And, for (2), Phil. 88, ἔφυν γὰρ οὐδὲν ἐκ τέχνης πράσσειν κακῆς. The first meaning is more pathetic, and on the whole preferable, although the second may be thought to suit better with Deianira's present purpose (see especially l. 448). For the indefinite or collective singular alternating with the plural in (2), see Essay on L. § 20. p. 31, 3.