Trachiniae. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.
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Current edition Experimental
Greek (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Greek) (Greek (Lewis Campbell, 1879))
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Translations (1)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 1179 focus
Mir bangt, o Vater, daß du mir mit solchem Wort
Entgegentratest; doch befolg' ich dein Gebot.
Herakles.
So reiche mir vor Allem deine Rechte dar.
Hylos.
Wozu begehrst du solch ein Unterpfand von mir?
1160
Herakles.
Du willst damit noch säumen, folgst mir nicht sogleich?
Hyllos.
Hier hast du meine Rechte, sich, unweigerlich.
Herakles.
Bei'm Haupte meines Vaters Zeus beschwöre nun
Hylos.
Wie soll ich schwören? Sagst du mir dies nicht zugleich?
Herakles.
Das Werk mir auszurichten, das mein Wort gebeut.
1165
Hyllos.
Wohlan, ich schwör' es; höre Zeus auf meinen Eid!
Herakles.
Und schwürst du Meineid, rufe Fluch auf dich herab.
Hyllos.
Mich trifft er nicht; doch - lüg' ich, sei dies Haupt verflucht!
Herakles.
Du kennst des Oeta höchste Höh'n, den Siz des Zeus?
Hyllos.
Wohl; oft ja stand ich droben schon als Opferer.
1170
Herakles.
Auf diese Höhen trage jezt mit eigner Hand
Und auserles'ner Freunde Schaar des Vaters Leib;
Hier hauet viele Stämme tiefgewurzelter
Waldeichen, schneidet aus zugleich viel starkes Holz
Vom wilden Delbaum, und darauf legt meinen Leib;
1175
Sofort der sicht'nen Fackel Glut ergreift und dann
Verbrennt ihn; nicht des Grames Zähre darf ihm nah'n:
Nein, ohne Seufzer, ohne Thränen richt' es aus,
Bist du des Vaters ächter Sohn; sonst harr' ich dein
Auch noch in Hades' Hause stets mit schwerem Fluch.
1180
Hyllos.
Commentary
Commentary (R. C. Jebb) (OCR draft) (Commentary (R. C. Jebb))
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