sprich: welch ein Ziel des Leids wartet sein?
Elektra.
Der Tod! was and'res sagt' ich?
180
Denn nicht nach Speise verlangt er mehr.
Chor.
So kommt die Todesstunde?
Elektra.
Uns geopfert hat Apollon,
Als er der Mutter Mord gebot,
Welche den Vater schlug.
185
Chor
Gerecht war's, doch schon nicht.
Gegenstrophe 3.
Elektra.
Mutter, du mordest und stirbst,
Die du mich einst gebarst; Alle vertilgtest du,
Vater und Kinder, die deinem Geblüt entstammt!
Dahin gehen wir, gleich Schatten.
190
Denn du wohnst im Grab', und mir schwindet nun
Des Lebens größeres Theil
In nächtlichen Thränen, schwindet
Ståhnend und seufzend dahin.
Sich, ohne Gatten, ohne Kinder, schlepp' ich
195
Ein gramvolles Leben, ach! ewig fort.
Chor.
Orestes. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .