Es sollen ihrer Sieben, so ward mir gesagt, -
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Eteokles.
Wozu den Auftrag haben? Schwach ist diese Macht.
Kreon.
Die Schaaren führen auf die sieben Thor' heran.
Eteokles.
Was thun? Ich will nicht warten, bis die Noth mich drångt.
Kreon.
Stell' an die Thore wider sie die gleiche Zahl.
Eteokles.
Als Führer? Oder um allein zu kämpfen dort?
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Kreon.
Als Führer; und die Besten wåhl' im Heere dir.
Eteokles.
Zu wehren, daß der Feind hinan die Mauern klimmt.
Kreon.
Auch Unterfeldherrn: Einer kann nicht Alles sehn.
Eteokles.
Wahl ich nach Einsicht oder Muth die Männer aus?
Kreon.
Nach Beiden: Nichts wirkt Eines ohne das Underc.
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Eteokles.
So sei's. Ich eile nach der Stadt, und wie du mir
Gerathen, stell' ich Führer bei den Thoren auf,
Daß gleiche Zahl dem Feinde gegenübersteht.
Den Namen Jedes nennen, wäre Zeitverlust,
Da vor den Mauern schon der Feind gelagert ist:
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Drum will ich gehen, daß mein Arm nicht müssig sei.
Und konnt' ich ihm im Kampfe gegenůberstehn,
Dem Bruder, daß ihn dieses Eisen mordete,
Den Frevler, der mein Vaterland zu verheeren kam!
Für deines Sohne's Hamon und Antigone's,
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Der Schwester, Hochzeit sorge du, wenn mein Geschick
Mir grout: die Mitgift, die ich euch vormals verhieß,
Verbürg' ich jezo wieder, da ich scheiden muß.
Der Mutter Bruder bist du: drum was red' ich viel?
pflege du sie, würdig dein und mir zu Dank.
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Mein Vater büßt es, daß er unbesonnen sich
Der Augen Licht geblendet; nimmer lob' ich das;
Und seine Flüche morden uns vielleicht dereinst.
Noch Eines ist uns übrig, wenn Teiresias,
Der Vogelschauer einen Spruch zu melden weiß,
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Von ihm zu hören dieses. Ich will deinen Sohn,
Ihn, der Mendkeus', deines Vaters, Namen trägt,
Herbitten, daß er komme mit Teiresias:
Denn um mit dir zu reden, kommt der Seher gern.
Ich habe neulich gegen ihn die Seherkunst
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Gescholten, daß er über mich erbittert ist.
Der Stadt und dir, o Kreon, geb' ich dieses auf:
Bin ich der Sieger, dann bestattet nimmermehr
Den Leib des Polyneikes hier im Theberland;
Wer solches thut, soll sterben, wär' ein Freund es auch.
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Dir sagt' ich dieses; Diener, euch gebiet' ich nun:
Holt uns die Rüstung, Schwert und Schild, die ganze Wehr,
Daß wir zum Kampfe stürzen, der entscheiden soll;
Uns steht das Recht zur Seite, das den Sieg verleiht.
Flehn wir die Vorsicht, unsre Stadt zu retten, an!
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Vor allen Göttern segnet sie der Menschen Thun.
(Beide ab.)
Strophe.
Chor.
The Phoenician Women. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .