Ha! Welche Fremden seh' ich hier an meiner Thur?
In welcher Absicht nahten sie der ländlichen
Wohnståtte? Mich wohl suchen sie. Dem Weibe bringt's
Unehre, so mit jungen Männern dazustehn.
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Elektra.
Mein Liebster, sei doch meinetwegen unbesorgt!
Du sollst die Wahrheit hören: diese Fremdlinge
Sandt' -uns Orestes, seines Worts Verkündiger.
Doch ihr, - verargt ihm diese Red', o Freunde, nicht.
Der Landmann.
Nun? Lebt Orestes, schaut er noch der Sonne Licht?
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Elektra.
Sie sagen's wohl, und nicht unglaublich scheint es mir.
Der Landmann.
Gedenkt er deines Vaters auch und deiner Noth?
Elektra.
Ich hoffe dieses: machtlos ist ein Flüchtiger.
Der Landmann.
Und welches Wort von deinem Bruder melden sie?
Elektra.
Er sandte sie, um nachzuforschen meiner Noth.
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Der Landmann.
Nun, diese seh'n sie, Andres sagst du selber wohl.
Elektra.
Sie wissen Alles, Nichts davon blieb ihnen fremd.
Der Landmann.
Drum sollten diese Pforten långst euch offen stehn.
Auf, tretet ein: für euer frohes Wort empfangt
Ihr Gastgeschenke, wie sie dieses Haus verbirgt.
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Nehmt ihr Geråth, o Diener, tragt's in's Haus hinein!
Ihr, widersprecht nicht; seid ihr doch als Freunde mir
Vom Freund gekommen! Bin ich auch ein armer Mann,
Doch zeig' ich wahrlich nimmermehr unedlen Sinn!
Orestes.
Electra. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .