Euripides The Trojan Women 987

Johann Jakob Christian Donner (Translator)

Mein Paris glänzte Göttern gleich an Wohlgestalt; -
Dein Sinn, der ihn erblickte, ward zur Kypria.
Ihn sahst du goldenstrahlend in barbarischen
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Gewanden prunken, und in Wuth entbranntest du.
Denn Argos, wo du weiltest, bot dir Wenigesв;
Von Sparta scheidend, hofftest du, die Phrygerstadt,
Von Golde stromend, werde dir im Uebermaß
Genusse spenden, weil des Gatten Haus dir nicht
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Genugte, schwelgend deine Lust zu såttigen.
Wohlan!
Du sagst, gewaltsam håtte dich mein Sohn entführt.
Wer hörte das in Sparta? Welchen Jammerruf
Erhobst du, da doch Kastor, da sein Bruder doch
Noch lebte, noch nicht zugesellt den Sternen war?
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Drauf als du kamst gen Troas und auf deiner Spur
Die Danaiden, und der Speere Kampf begann:
Da priesest du Menelaos, wenn ein Sieg von ihm
Verkündet wurde, daß mein Sohn sich angstigte,
Nun seiner Liebe solch gewalt'ger Feind erstand.
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Doch wenn die Troër siegten, war Menelaos nichts.
Nur auf das Gluck hinschauend, allezeit bemüht,
Nur ihm zu folgen, folgtest du der Tugend nicht.
Dann ließest du dich ingeheim, behauptest du,
Am Strick den Thurm hinunter, bliebst mit Strauben nur.
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Wo sah man aber Seile dich befestigen,
Wo Schwerter scharfen, was ein tugendhaftes Weib
Thun mußte, die sich nach dem frühern Gatten sehnt?
Und doch ermahnt' ich wiederholt und dringend dich:
„Zieh' hin, o Tochter: meine Söhne freien dann
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Um andre Frauen; heimlich send' ich dich hinaus
Zum Heer Achaa's; ende du den blut'gen Kampf
Troja's mit Hellas!" Aber du verschmähtest dies.
Denn Paris' Haus behagte deinem Uebermuth,
Du wolltest angebetet von Barbaren sein.
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Dies war dir etwas Großes; drum erschienest du
Stets ausgeschmuckt, und sahst mit deinem Gatten doch
Denselben Aether! O der Abscheuwürdigen!
Dir ziemte nur geschoren, in zerrissnem Kleid,
Von Kålte zitternd, tiefgebeugt einherzugehn,
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Bescheidne Tugend übend statt Schamlosigkeit,
Nachdem du früher also dich versündiget!
Damit du weißt, Menelaos, wo ich enden will:
Zu Hellas' Ruhme todte sie und ehre so
Dich selbst; den andern Frauen, Herr, gib das Gesez,
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Daß Jede sterben müsse, die den Mann verrieth!

The Trojan Women. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .

Current edition Experimental

German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) (German) (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.)

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Editions (1)
Τρῳάδες Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962)) — 1060-1117 focus
Translations (2)
The Trojan Women Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906. (Modernized by Perseus.)) — 1060-1115 focus
The Trojan Dames (OCR draft) Experimental (The Trojan Dames. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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