Euripides Heracles 637-700

Edward P. Coleridge (Translator)

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Heracles. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1891.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

Heracles Mad (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891. (Modernized by Perseus.))

Editions (1)
Ἡρακλῆς Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962)) — 637-700 focus
Translations (2)
Hercules (OCR draft) Experimental (Hercules. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 655 focus
Wåret ihr klug, Götter, und wågt Menschengeschick mit Weisheit;
Schenktet ihr wohl doppelte Jugend, ein helles Merkmal
Des Verdienstes, dem, welchen es schmuckt; vom Hades
645
Kehrt' er wieder zum Sonnenlicht,
Die neuen Bahnen zu wandeln;
Unedeln aber verlieh't ihr
Ein einfach Lebensgeschick.
So würden die Bisen am ehsten
650
Und die wackeren Männer erkannt,
Wie durch nachtlich Gewölke den
Schiffern blinkt der Gestirne Zahl.
Doch kein göttliches Zeichen grånzt
Nun die Guten und Bösen ab;
655
Ewig wechselnd und wogend ringt
Nur nach Schäzen das Leben.
Zweite Strophe.
Nie lass ich ab, Chariten, euch
Beizugesellen den Musen
Zum holdesten, schönsten Verein.
660
Mig' ich niemals ohne Gesang
Leben, ewig umblüht von Kränzen!
Auch ein grauer Sånger preist noch
Der Gesangsgöttinnen Mutter; vom siegsfrohen Herakles
Tönen unsere Lieder
665
Noch, wo Bromios' Gabe stromt,
Wo die Saiten der Lyra hell
Schallen und Libyerflöten.
Nie will ich die Musen fliehn,
Die den Reigen mich lehrten.
670
Zweite Gegenstrophe.
Den Lobgesang, delische Fraun,
Stimmt ihr an, um die Pforten 1
Zu lieblichen Tänzen gesellt,
Feiernd Leto's herrlichen Sohn;
Auch ich stimme vor deinem Hause,
675
Wie der Schwan, ein greiser Sånger
Mit dem weißlockigen Bart, den Gesang an, o Herakles:
Du bist unserer Lieder
Schöner Stoff; den Ruhm der Geburt 2
Ueberstrahlend, gabst du nach Müh'n
680
Dies jezt sturmlose Leben 3
Den Sterblichen, båndigtest
Alle Schrecken der Thierwelt.
Lykos mit Gefolge. Amphitryon. Der Chor.