Kinder, hierher, Kinder! Kommt, fast mein Gewand!
Dort seh' ich ihn, er schreitet wider uns heran,
Des Königs Herold, der verfolgend uns bedrängt,
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Der uns aus allen Ländern bannt, die Flüchtigen!
(Kopreus kommt näher.)
Ha, stürbst du, Scheusal, sturbe, der dich hergesandt!
So vieles Unheil hast du schon mit deinem Mund
Der Kinder edlem Vater auch verkundiget!
Kopreus.
Wohl wahnst du hier an einen schönen Ruhesiz,
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Du Thor, in eine Freundesstadt gelangt zu sein?
Doch wåre Jemand, welcher dich Unmåchtigen
Zum Freunde sich erkore statt Mykene's Herrn?
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Geh' hin! Warum dich also muh'n? Auf, hebe dich
Nach Argos, wo du bußen wirst durch Steinigung!
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Jolaos.
Mitnichten; Schuz ja bietet mir der Opferherd
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Des Zeus und dieses freie Land, in das wir flohn.
Kopreus.
So willst du denn von Neuem diese Hand bemüůhn?
Jolaos.
Traun, nie gewaltsam führst du mich, noch diese fort.
Kopreus.
Du wirst's erfahren; schlimm geweissagt hast du dir.
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Jolaos.
Das soll, so lang ich lebe, nimmerdar geschehn!
Kopreus.
Fort! Ich entführe diese, wenn du's auch verwehrst;
Denn sie gehören, wo sie sind, dem König an.
3
Jolaos.
Ihr, die von alten Zeiten her Athen bewohnt,
O helft! Zu Zeus Agordos flehten wir, und seht!
4
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Gewalt geschieht uns, unsre Zweige sind entweiht,
5
Die Stadt geschåndet, und der Götter Macht entehrt!
(eilt herbei)
Der Chor.
Heracleidae. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .