Des Sklaventisches froh zu sein, obwohl ein Gott!
Zeus fügt es also, der den Sohn Asklepios
Mir todtet', und die Flamm' in's Herz ihm schleuderte;
Darüber zürnend, mordet' ich die Kyklopen ihm,
5
Des Götterfeuers Künstler, und zur Strafe zwang
Der Vater mich zu dienen einem Sterblichen.
So kam ich hierher, ward des Freundes Rinderhirt
Und dieses Hauses Hüter bis auf diesen Tag;
Denn selber fromm, gewann ich einen frommen Herrn,
10
Den Sohn des Pheres, den vom Tod' ich rettete,
Die Mören tauschend; diese haben mir gelobt,
Entfliehn dem droh'nden Tode soll Admetos, gibt
Er einen Andern für sich selbst dem Hades hin.
und alle Freunde forscht' er aus und ging umher,
15
Den Vater und die Alte, die geboren ihn;
Doch fand er Niemand, als die Gattinn, die für ihn
Hinsterben, nicht mehr schauen will der Sonne Licht.
Sie ringt im Todeskampfe nun, vom Arm gestüzt
Der Dienerinnen; denn sie soll an diesem Tag
20
Vom Leben scheiden, also ward es ihr bestimmt.
Doch ich verlasse dieses Haus, dies traute Dach,
Daß Nichts in seinen Hallen mich entheilige.
Denn nahe seh' ich hier bereits den Thanatos,
Der Todten Priester, daß er sie zu Hades' Haus
25
Hinabgeleite; ganz gelegen kommt er an,
Wahrnehmend dieses Tages, wo sie sterben soll.
Ha, ha!
Thanatos.
Alcestis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .