Die Syrakusaner nun, nachdem sie dieses Unglück im Gebiete
der Sikuler betroffen hatte, enthielten sich für den Augenblick noch
des Angriffs aus die Athener; Demosthenes aber und Eurymedon, als
die Mannschaft von Kerkyra und dem Festlande ihnen bereit war,
waren mit dem ganzen Heere über das Ionische Meer nach dem
Japygischen Vorgebirg gefahren. Von dort, wo sie Anker geworfen,
gingen sie weiter nach den zu Japygien gehörigen Choiradischen Inseln,
und nahmen einige hundert und fünfzig Japygische Speerträger aus
dem Stamm der Meffapier aus ihre Schiffe, und als sie dann mit
dem Dynasten Artas, der ihnen als solcher auch die Speerträger
geliefert, ein altes FreundschaftSbündniß erneuert hatten, kamen sie nach
Metapontum in Italien. Und nachdem sie auch die Metapontier
beredet hatten, ihnen dem Bundesvertrag gemäß dreihundert
Speerträger mitzugeben und zwei Kriegsfahrzeuge, so übernahmen sie diese
und schifften längs der Küste weiter nach Thuria. Hier kamen sie an,
als eben kurz vorher die Thurier durch einen Aufstand die Feinde der
Athener ausgetrieben hatten, und weil sie beabsichtigten, daselbst die
ganze Mannschaft, welche sie jetzt noch unter sich hatten,
zusammenzustellen und eine Heerschau zu halten, sowie auch die Thurier zu
überreden, sie bei diesem Kriege mit allem Eifer zu unterstützen, und
da sie nun einmal in dieser Lage seien, künftig die Feinde und Freunde
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der Athener auch zu den ihrigen zn machen, so verweilten sie einige
Zeit in der Thurischen Landschaft und setzten diese Absichten in'S
Werk. "