Unterdessen wurden die Jsthmischen Spiele gefeiert, und
auch die Athener — wie sie denn dazu geladen waren — schickten
ihre Festgesandtschaft und erfuhren hier noch mehr um die Pläne der
Chier. Sobald sie nun wieder nach Hause zurückgekehrt waren,
rüsteten sie allsogleich, damit die Schiffe nicht unbemerkt von ihnen
aus Kenchreä auSlaufen könnten. Diese aber steuerten nach dem
Feste, einundzwanzig Segel stark, wirklich in See gen Chios, unter
dem Oberbefehl des Alkamenes. Die Athener nun hielten Anfangs
mit der gleichen Anzahl von Schiffen nahe auf sie zu und zogen sich
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dann mehr in die offene See hinausDa aber die Peloponnesier
nicht weit folgten, sondern wieder gegen die Küste abfielen, so kehrten
auch die Athener nach Haus zurück. Sie hatten nämlich auch jene
sieben Schiffe der Chier in ihrer Zahl einbegriffen, denen sie nicht
trauten. Als sie dann aber andere sieben,^und dreißig^ Schiffe
bemannt hatten, verfolgten sie wieder jene, die an der Küste.
Hinsegelten, und trieben sie gegen Piräon auf Korinthischem Gebiet Es
ist dieß ein verlassener Hafen und der letzte gegen das Epidaurische
Gebiet hin. Eins ihrer Schiffe verloren die Peloponnesier noch auf
hoher See, die andern aber vereinigten sie und bargen sie vor Anker.
Da aber die Athener mit ihren Schiffen von der See her sie
bedrängten und zugleich auch an's Land stiegen, so entstand großer
Lärm und Verwirrung, und die Athener beschädigten dabei die
Mehrzahl der feindlichen Schiffe am Lande und tödteten auch den
AlkameneS. Auch von ihnen selbst fielen einige. ' . ^