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Astyochos segelte also, wie er war, gegen Syme, bevor
noch seine Ankunft verrathen würde, um vielleicht die'Schiffe auf
hoher See zu überraschen. Aber Regen und Nebel'verurfachten, daß
seine Schiffe in der Dunkelheit den Weg verloren und in Unordnung
geriethen. Bei Sonnenaufgang war daher sein Geschwader zerstreut,
und als ein Theil desselben, der linke Flügel-nämlich, den Athenern
in Sicht kam, während der andere noch-in der Nähe der Insel
herumirrte, so fuhren Charminos und die Athener rasch auf dieselben
los, jedoch nicht mit all ihren zwanzig Schiffen, da sie glaubten, es
seien jene die Schiffe von Kaunos, denen sie auflauerten. Und gleich
im ersten Anlauf versenkten sie drei derselben und beschädigten andere
sehr stark, so daß sie also soweit siegreich waren, bis ganz unerwartet
auch die größere Zahl der Schiffe erschien und sie von allen'Seiten
eingeschlossen waren. Nun wendeten sie sich zur Flucht und verloren
dabei sechs Schiffe.; mit den übrigen entkamen sie nach der Insel
Teutlussa, und von: da nach Halikarnaß.. Die Peloponnesier liefen
dann in Knidos ein, wo sie sich mit den sieben und zwanzig Schiffen
aus Kaunos vereinigten, segelten mit allen zusammen aus und
errichteten ein Siegeszeichen aus Syme, worauf sie wieder bei Knidos vor
Anker gingen. ' ... - ' ^