auch zumute war, doch auf dem Rathause zusammen. Die
Hopliten im Peiraieus aber begaben sich, nachdem sie Alexikles
wieder auf freien Fuß gesetzt und die Festungswerke zerstört
hatten, in das Dionysostheater bei Munychia und hielten
unter Waffen eine Versammlung. Dann*zogen sie, wie sie
das dort beschlossen hatten, gleich in die Stadt, wo sie sich
beim Dioskurentempel kampfbereit aufstellten. Hier fanden
sich Abgeordnete der Vierhundert bei ihnen ein, nahmen sie
einzeln vor und suchten diejenigen, welche mit sich reden ließen,
zu bestimmen, nicht weiter zu gehen und auch die übrigen da
von abzuhalten. Auch versicherten sie ihnen, die Fünftausend
sollten demnächst einberufen und die Vierhundert alsdann von
diesen abwechselnd aus ihrer Mitte gewählt werden. Bis
dahin möchten sie die Stadt in Ruhe lassen und sie den Feinden
nicht in die Arme treiben. Nachdem man ihnen von vielen
Seiten in dieser Weise noch weiter zugeredet hatte, wurden
die Hopliten aus Furcht vor der dem Gemeinwesen drohenden
Gefahr im ganzen doch friedfertiger gestimmt als vorher und
erklärten sich damit einverstanden, daß an einem bestimmten
Tage zur Schlichtung der Streitigkeiten eine Volksversammlung
gehalten werden sollte.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.