sie uns in dem bei der Enge des Hafens unvermeidlichen Ge
dränge der Schiffe und gegenüber den uns früher gefährlich ge
wordenen Einrichtungen auf den Verdecken der Feinde von Nutzen
sein würden, haben auch wir jetzt, soweit möglich, nach Beratung
mit den Steuerleuten getroffen. Wir werden zahlreiche Speer-
und Bogenschützen und sonstige Mannschaft in Menge an Bord
nehmen. Wollten wir in offener See schlagen, so würden wir
das allerdings nicht dürfen, weil die schwere Belastung der
Schiffe ihrer Geschicklichkeit Abbruch tun könnte, hier aber,
wo wir auf unseren Schiffen gewissermaßen eine Landschlacht
zu liefern gezwungen sind, wird es uns zum Vorteil gereichen.
Wir haben uns alles ausgedacht, was erforderlich war, um
die Leistungsfähigkeit unserer Schiffe zu erhöhen, so gegen ihre
uns besonders gefährlich gewordenen schweren Sturmbalken
Griffe mit eisernen Händen, welche das feindliche Schiff hindern
werden, nach dem Zusammenstoß rückwärts zu rudern, falls die
Mannschaft auf dem Verdeck ihre Schuldigkeit tut. Denn so
weit ist es ja jetzt mit uns gekommen, daß wir auf den Schiffen
wie zu Lande fechten müssen, und deshalb ist es offenbar für
uns vorteilhaft, weder selbst rückwärts zu rudern, noch es den
Feinden zu gestatten, zumal der Strand bis auf einen kleinen,
von unseren Truppen besetzten Fleck in Feindes Hand ist.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.