Stadt Befestigungen an. Der Temenites wurde auf der
ganzen Seite nach Epipolai in die Ringmauer einbezogen,
damit die Stadt im Fall einer Niederlage nicht so leicht in
unmittelbarer Nähe durch eine Umwallung eingeschlossen
werden könnte. Megara wurde als Außenwerk ausgebaut,
ein anderes beim Olympieion. Auch an der See wurden
überall, wo eine Landung möglich war, Palisaden errichtet.
Als sie hörten, die Athener überwinterten in Naxos, zogen
sie mit dem ganzen Heere nach Katana, verwüsteten einen
Teil des dortigen Gebiets und steckten die Zelte und das Lager
der Athener in Brand. Darauf kehrten sie wieder nach der
Stadt zurück. Sowie sie die Nachricht erhielten, daß die
Athener mit Rücksicht auf das unter Laches geschlossene Bünd
nis eine Gesandtschaft nach Kamarina geschickt hätten, um es
womöglich auf ihre Seite zu ziehen, schickten auch sie Gesandte
dorthin, denn sie hatten die Kamariner in Verdacht, daß sie
ihnen schon zu jener ersten Schlacht ihre Truppen nur ungern
geschickt hätten und sich unter dem Eindruck des Sieges der
Athener in Zukunft überhaupt von ihnen lossagen und durch
die alte Freundschaft bewegen lassen würden, zu diesen über
zugehen. Nachdem Hermokrates aus Syrakus und EuphemoS
von seiten der Athener mit einigen andern in Kamarina an
gekommen waren, hielt HermokratoS in einer Versammlung
der Kamariner, um sie von vornherein gegen die Athener ein
zunehmen, folgende Rede:
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.