dämonier, um sich mit den anderen zu vereinigen, nach Phlius
zogen, von deren kriegerischen Absichten überzeugt waren, er
schienen nun auch ihrerseits im Felde, und die Mantineer mit
ihren Verbündeten, sowie dreitausend Hopliten aus Elis
schlossen sich ihnen an. Im Vormarsch trafen sie die Lake
dämonier bei Methydrion in Arkadien, wo beide Heere eine
Anhöhe besetzten. Aber während die Argeier Anstalt machten,
den Lakedämoniern noch vor deren Vereinigung mit ihren
Bundesgenossen eine Schlacht zu liefern, brach König Agis bei
Nacht in aller Stille mit dem Heere auf, um sich mit ihnen
bei Phlius zu vereinigen. Als die Argeier das merkten, zogen
auch sie bei Tagesanbruch ab, zuerst nach Argos, dann aber
auf die Straße nach Nemea, auf der die Lakedämonier mit
ihren Verbündeten ihrer Meinung nach Herabkommen würden.
Agis aber wählte wider Erwarten diesen Weg nicht, sondern
zog mit den Lakedämoniern, Arkadiern und Epidauriern, denen
er dazu Befehl erteilte, auf einem anderen beschwerlichen Wege
in die Ebene von Argos hinunter, während die Korinther,
Pellener und Phliasier den graden Weg dahin einschlugen. Die
Böotier, Megarer und Sikyoner aber waren angewiesen, die
Straße nach Nemea hinabzuziehen, auf der die Argeier sich
befanden, und ihnen, falls sie sich von dort gegen die Lake
dämonier in der Ebene wenden würden, mit der Reiterei auf
den Fersen zu bleiben. So gegliedert rückte er in die Ebene
ein und verheerte Salinthos und andere Orte.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.