Treffen zugegen waren, besetzte mit einer Abteilung das Dorf
Solygeia, das unbefestigt war, während Lykophron mit den
übrigen das Gefecht begann. Die Korinther richteten ihren
Angriff zunächst gegen den eben erst ausgeschifften rechten
Flügel der Athener vorwärts Chersonesos nnd dann auch gegen
ihr übriges Heer. Dabei kam es zu heißem Kampf und
überall zum Handgemenge. Der rechte Flügel der Athener
und der Karystier, die den äußersten rechten Flügel bildeten,
nahm die Korinther an und trieb sie, wenn auch mit Mühe,
zurück. Diese zogen sich nun rückwärts an eine Mauer und
bewarfen, da das Gelände hier allenthalben steil abfällt, die
Feinde von oben mit Steinen; dann aber stimmten sie ein
Schlachtlied an und gingen von neuem gegen die Athener vor,
wobei es, da die Athener standhielten, wiederum zum Hand
gemenge kam. Nun aber brachte eine Abteilung der Korinther
ihrem linken Flügel Hilfe, trieb den rechten der Athener zurück
und verfolgte ihn bis an die See. Bei den Schiffen aber
machten die Athener und Karystier wieder kehrt. Auch auf
den übrigen Teilen des Schlachtfeldes wurde ununterbrochen
gekämpft, besonders auf dem rechten Flügel der Korinther,
wo Lykophron selbst dem linken der Athener gegenüberstand,
da man einen Angriff der Athener auf das Dorf Solygeia
befürchtete.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.