der Thespier, denen sie athenische Gesinnung schuld gaben.
Sie hätten das schon immer gern getan, konnten daran aber
jetzt um so eher denken, da die Blüte der jungen Mannschaft
der Thespier in der Schlacht gegen die Athener gefallen war.
In demselben Sommer brannte auch der Heratempel in Argos
ab. Die Priesterin Chrysis hatte eine brennende Lampe zu
nahe an die Kränze gestellt und war darüber eingeschlafen,
so daß das Feuer unbemerkt ausbrach und alles ein Raub der
Flammen wurde. Chrysis entfloh aus Furcht vor den Argaiern
noch in derselben Nacht nach Phlius. In Argos aber wählte
man dem Herkommen gemäß eine neue Priesterin mit Namen
Phaeinidas. Chrvsis war bis ihrer Flucht neuntehalb Jahr
Prießen neqewefn
Skione fertig. Zu ihrer Bewachung ließen die Athener eine
Besatzung zurück und zogen mit dem übrigen Heere wieder ab.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.