und alle, auch die, welchen die Sache anfangs nicht nach Sinne
gewesen war, faßten Mut und waren entschlossen, den Krieg
mannhaft zu bestehen. Brasidas aber überhäuften sie mit
Ehren; von Stadt wegen überreichte man ihm, dem Befreier
Griechenlands, einen goldenen Kranz, und die Einwohner
schmückten ihn mit Binden und feierten ihn wie einen Sieger
bei den Kampfspielen. Daraus fuhr er wieder ab und ließ
vorläufig nur eine kleine Besatzung bei ihnen zurück. Bald
nachher aber kam er mit größeren Kräften wieder herüber,
um mit ihnen einen Handstreich gegen Mende und Potidäa
zu führen und den Athenern zuvorzukommen, die nach dem
Insellande hier wahrscheinlich auch Truppen senden würden.
Auch knüpfte er in beiden Städten Verbindungen an, um sich
ihrer womöglich durch Verrat zu bemächtigen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.