wurde der Spartiate DerkylidaS mit^'geringev Mackt zu Land
dem HelleSpont geschickt um den Abfall von Abydos zu'bewirken.
Die Einwohner dieser Stadt sind ein Pflanzvolk der Milesier.' Und
gleichzeitig sahen sich die Chier, während AstyochoS unschlüssig war,
ob'er ihnei?zu2Hülfe kommen solle, durch die Noth-dcr Belagerung
gezwungen, eine Seeschlacht zu wagen.''Sie hatten nämlich, während
Aftyöch'os noch in Rhodos stand, von Milet her den Leon/einen
Spärtiaten^, der'Mit dem Antisthenes als Schiffssoldat gekommen
war, nach des Pedaritos Tod zum Anführer , erhalten und' -mit ihm
zwölf Schiffe'^'welche grade vor Milet die Wache'hatten. Darunter
waren fünf Thurifche, vier Syrakusanlsche ein Ana'ltischeS. ein
Mile'sisch^s und Eines gehörte dem Leon selbst.^ Die Chier"ficlen'mit
gesammter Macht auS> besetzten einen« festen Punkt, und'gingen
gleichzeitig mit sechsunddrcißig Schiffen den zweiunddreißig
athenischen entgegen und lieferten ihnen eine Seeschlackt.,"Der Kampf war
sehr erbittert, und'die Chier und ihre Bundesgenossen zogen sich erst
spät am Abend nach ihrer Stadt zurück, ohne im Nachtheil.gewesen
zu sein.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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