die fünf und fünfzig Schiffe von Sicilien und dem Peloponnes schon
in nächster Nähe seien. Unter den Sicilianern nämlich hatte vor
Allen der SyrakusanerHermokrates dahin gewirkt, daß man bis zum
gänzlichen Sturz der Athenischen Macht vereint gegen sie kämpfen
solle, und so schickten die Syrakusaner zwanzig, die Selinuntier zwei
Schiffe, und Peloponnesischer Seits kamen die in der Ausrüstung
begriffenen Fahrzeuge, welche bereits seesertig waren. Der Lakedämonier
Theramenes erhielt den Befehl, beide Geschwader dem Admiral
AstyochoS zuzuführen. Sie waren nun zuerst nach Leros gesegelt, der
Insel vor Milet, und als sie hier hörten, daß die Athener Milet
bedrohten, fuhren sie zuerst nach dem Jasifchen Meerbusen, um genau zu
erfahren, wie es um Milet stehe. Da kam nun Alkibiades zu Pferd
nach Teichiuffa auf Milesischem Gebiet, denn bei diesem Orte am
Meerbusen hatten sie angelegt, um die Nacht da zuzubringen, und von
diesem erfuhren sie die näheren Umstände des Gefechts, denn
AlkibiadeS war selber dabei gewesen und hatte auf Seiten der Milesier und
deS Tiffaphernes gekämpft. Zugleich forderte er sie auf, wenn sie
nicht wollten, daß Jonien verloren gehe und ihr ganzer Plan zu
nichte würde, so sollten sie so rasch als möglich Milet zu Hilfe eilen
und nicht ruhig zusehen, daß die Stadt eingeschlossen werde.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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