erhalten, paßten nun noch viel mehr auf, um die Athener nicht
entwischen zu lassen, da diese nun auch selbst eingesehen hätten, daß sie 1
ferner weder mit den Schiffen, noch mit der Landmacht ihnen über 2
legen seien — denn sonst wurden sie sich nicht zur Abfahrt entschlossen
haben.'- Dann wollten sie aber auch nicht, daß diese sich anderswo
in Sieilien festsetzen sollten, wo sie nur um so schwerer zu bekämpfen
wären, sondern hier am Platze, wo der Vortheil auf ihrer Seite sei,
wollten sie sie zur'Seeschlacht zwingen. Daher bemannten sie ihre
Schiffe und stellten' durch einige'Tage, bis es ihnen genug dünkte,
mit denselben Uebungen an. Als es ihnen aber an der Zeit schien,
griffen sie Tags vorher die Mauer der Athener an, und als eine nicht
sehr große Zahl von Schwerbewaffneten und Reitern aus einigen
Thoren gegen sie ausfiel, schnitten sie einige Schwerbewaffnete ab
und die Andern schlugen und verfolgten sie/und da die
Schanzenthore sehr eng waren, so verloren die Athener hiebei siebenzig Pferde
und etliche Schwerbewaffnete. . ' ' H! /
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.