geshcehenen Unglück und bei der gänzlichen Entmuthigung deS Heeres
zu thun sei. Mit ihren Unternehmungen — das sahen sie ein —
war daS Glück nicht, und die Soldaten murrten über längeres
Dableiben. Denn sie waren auch von Krankheiten heimgesucht, und
zwar aus zwei Gründen, einmal, weil es überhaupt die Jahreszeit
war, in welcher die Menschen den meisten Krankheiten unterworfen
sind, und dann weil die Gegend, in welcher sie lagerten, sumpfig und
ungesund war. Aber auch in jeder andern Beziehung erschien ihre
Lage hoffnungslos. Demosthenes war deßhalb der Meinung, man
dürfe nicht länger bleiben, sondern wie er auch schon bei dem
entscheidenden Versuche gegen Epipolä, falls derselbe fehlschlüge,'im
Sinne gehabt, so, meinte er, müsse man abziehen und nicht länger
zögern, so lange die Seefahrt noch offenstehe und sie wenigstens mit
den Truppen der zuletztgekommenen Schiffe den Feind im Schach
halten könnten. Auch sei eS ersprießlicher für den Staat, sagte er,
gegen die Feinde Krieg zu führen, die sich in ihrem eigenen Lande
daheim verschanzt hätten, als gegen die Syrakusaner, die man
so leicht nicht mehr bemustern könne; und außerdem habe eS auch
keine Vernunft, dahier sitzen zu bleiben und so viel Geld ganz
vergeblich aufzuwenden. > ' '
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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