dem er denen in Sieilien zu Hilfe ziehen sollte, lichtete die Anker und
ging von Aegina nach dem Peloponnes und vereinigte sich mit Cha 1 2 3
rikles und den dreißig athenischen Schiffen; und nachdem sie auch von
den Argivern Schwerbewaffnete aufgenommen hatten, segelten sie
gegen Lakomen und verheerten zuerst einen Theil des Llmenjchen
Epldauros, dann landeten sie an der Lakonischen Küste gegenüber der
Insel Kythera, dort, wo der Tempel des Apollo ist, verwütseten einen
Strich Landes und vershcanzten eine Landenge, damit die Heloten von
den Lakedämoniern dorthin überlaufen und zugleich von da
Streifparteien, wie von Pylos aus, auf Beute ausgehen könnten. Und zwar
ging wer er henes, sobald er den Platz hatte in Besitz nehmen helfen,
gleich weiter nach Kerkyra unter Segel, um auch von dort
Bundesgenossen aufzunehmen und dann so schnell als möglich die Ueberfahrt
nach Sieilien zu machen. Charikles aber blieb, bis er den Platz
ganz befestigt hatte, und nachdem er dort eine Besatzung gelassen,
fuhr er danach selbst mit den dreißig Schiffen nach Hause zurück
und die Argiver mit ihm.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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