Frühlingsanfang, und als die Befestigung Dekeleia's begann, dreißig Schiffe
nach dem Peloponnes geschickt, welche Charikles, des Apollodoros
Sohn, befehligte. Diesem war befohlen, auch bei Argos an's Land
zu gehen und, dem Bundesvertrag gemäß, von den Argivern
Schwerbewaffnete für seine Schiffe zu verlangen. Auch den Demosthenes
hatten sie, wie beabsichtigt war, nach Sieilien absegeln lassen mit
sechzig athenischen Schiffen und sünsen von Chios, und an
Schwerbewaffneten hatten sie ihm mitgegeben aus der Dienstrolle der Athener
zwölfhundert und von den Inseln, soviele eben überallher aufzutreiben
waren, und so auch von den übrigen unterworfenen Bundesgenossen,
was immer dieselben zum Kriege Brauchbares hatten. Es war ihm
befohlen worden, zuerst mit dem Charikles zu kreuzen und mit
demselben gegen Lakonien kriegerisch vorzugehen. So war denn
Demotshenes zuerst nach Aegina gesegelt, um dort abzuwarten, was von
seiner Mannschaft etwa noch zurückgeblieben war, und bis Charikles
die Argiver an sich gezogen habe.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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