dem gegen Norden gewendeten Theil der Einschließungsmauer, und
die Andern trugen Steine und Holz herzu und schichteten dieselben
in Hausen aus beim sogenannten Trogilos^), an welcher Stelle die
Mauer vom großen Hafen bis zum jenseitigen Meere auf der kürzesten
Strecke durchgeführt werden konnte. Die Syrakusaner aber, und
zwar hauptsächlich weil von ihren Feldherrn Hermokrates es so
angab, wollten nicht mehr mit gesammter Macht den Athenern
entscheidende Gefechte liefern, sondern hielten es für besser, wenn sie eine
Quermauer errichteten, da, wo jene ihre Mauer vorbeiführen wollten,
so daß sie dieselben abgeschnitten hätten, wenn sie noch rechtzeitig
fertig würden. Sollten die Athener aber Truppen herschicken, um
sie daran zu hindern, so könnten sie denselben einen Theil ihrer
streitbaren Macht entgegensenden und würden unterdessen wohl noch
rechtzeitig mit der Verpsählung der leicht angreifbaren Stellen fertig
werden, jene aber müßten dann von ihrem Bau ablassen und mit
ihrer gesammten Macht sich gegen sie wenden. Sie zogen demnach
aus der Stadt und bauten, von ihrer Stadt beginnend, unterhalb
der Einshcließungsmauer der Athener eine Quermauer, hieben die
Oelbäume des heiligen Haines um und setzten hölzerne Thürme 1 2 3 4
auf die Mauer. Die Schiffe der Athener waren damals aber noch
nicht von der Halbinsel Thapsos bis in den großen Hafen herum-
gesegelt, sondern die Syrakusaner beherrschten noch die Gegend am
Meere, und die Athener führten ihre Bedürfnisse von Thapsos her
auf dem Landwege zu. - ^ -
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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