Messana, in der Hoffnung, diese Stadt werde ihnen durch Verrath
übergeben werden. Die deßhalb angeknüpften Unterhandlungen
führten jedoch den gewünschten Ausgang-nicht herbei. Alkibiades
nämlich, als er, von seinem Kommando abberufen, in See ging und schon
recht gut wußte, daß er werde in die Verbannung gehen müssen, hatte 1
der Syrakusanisch gesinnten Partei in Messana den Plan mitgetheilt,
um den er wußte. Die Bürger von dieser Partei nun tödteten zuerst
die Schuldigen, erregten einen Aufstand und setzten mit den Waffen
in der Hand den Beschluß durch, daß die Athener nicht aufgenommen
werden dürften. Diese blieben ungefähr dreizehn Tage vor der Stadt,
und da sie vom stürmischen Wetter litten und keine Lebensmittel
hatten, auch die Sache nicht von der Hand ging, so zogen sie wieder ab
gen Naxoö, errichteten ein Pfahlwerk rings um ihr Lager und
überwinterten daselbst. Nach Athen, schickten sie einen Dreiruderer wegen
des Geldes'und'der Reiter; damit diese mit Frühlingsanfang ihnen
zugeschickt würden... s ^
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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