Bundesgenossen zur Schlacht und stellten sich in folgender Weise auf.
Den rechten Flügel hatten die Argiver nnd Mantineer, die Athener
die Mitte, den andern Flügel die übrigen Bundesgenossen, Die eine
Hälfte des Heeres war etwas vorgeshcoben, acht Mann hoch
ausgestellt, die andere Hälfte blieb beim Schiffslager in einem Viereck,
ebenfalls acht Mann hoch aufgestellt. Diesen war befohlen, sie
sollten Acht haben und zu Hülse eilen, wo sie etwa einen Theil des
Heeres in besonderer Bedrängniß sähen. Den Troß mit dem Gepäck
stellten sie in die Mitte des Hinteren Vierecks. Die Syrakusaner
aber stellten ihre Schwerbewaffneten sechzehn Mann hoch auf; eS war
dieß die gesammte streitbare Mannschaft der Stadt mit den
erschienenen Bundesgenossen — es waren ihnen nämlich zu Hülfe
gekommen vor Allen die Selinuntier mit der größten Anzahl, dann auch
Reiter der Gelaner, im Ganzen gegen zweihundert, und von den
Kamarinäern einige zwanzig Reiter und gegen fünfzig Bogenschützen.
Die Reiter stellten sie an den rechten Flügel, zusammen nicht weniger
als Tausend zweihundert, und neben sie auch die Speerschützen.
Weil nun die Athener zuerst angreifen wollten, so durchschritt NiklaS
die Reihen, und nach Volksstämmen und insgesammt ermuthigte er
sie mit diesen Worten:
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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