Zuversicht waren und auch außerdem schon die Absicht hatten, gegen
Katana zu marshciren, glaubten darum dem Menschen um so
unbedenklicher, redeten sogleich den Tag mit ihm ab, wann sie ershceinen
wollten, und entließen ihn wieder. Darauf sagten sie der ganzen
städtischen Macht der Syrakufier an, daß man ausmarshciren werde
— denn schon waren auch von ihren Bundesgenossen die Selinuntier
und einige andere ershcienen. Als sie nun mit allen Zulüftungen
fertig und auch die Tage schon nahe waren, die sie für ihr Kommen
verabredet hatten, so traten sie den Marsch gegen Katana an und
übernachteten am Flusse Symaithos auf Leontintfchem Gebiet. Die
Athener aber, als sie von ihrem Herannahen Kunde erhielten,
nahmen ihr ganzes Heer und was von den Sikulern oder sonst woher
zu ihnen gestoßen war, brachten Alle auf-die Kriegs- und Lastschiffe
und fuhren in der Nacht nach Syrakus. Hier nun stiegen die
Athener bei Tagesanbruch in der Gegend des Olympieions aus, um dort
einen Lagerplatz in Besitz zu nehmen; bei den Syrakufanern aber
eilten zuerst die Reiter gegen Katana vor, und als sie merkten, daß
das ganze Heer abgezogen sei, wendeten sie um und meldeten es dem
Fußvolk, und nun machten Alle Kehrt, um der Stadt so rasch als
möglich zu Hülfe zu kommen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
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