dem Mauerbau gehört hatten, selbst und mit ihren Bundesgenossen,
ausgenommen die Korinther, gegen Argos zu Felde. Auch in Argos
.selbst wirkte eine kleine Partei für sie. Agis, des Archidamos Sohn,
König der Lakedämonier, führte das Heer. Was man nun von der
Mitwirkung jener in der Stadt erwartete, führte noch zu keinem
Erfolge; die neugebauten Mauern jedoch nahmen die Lakedämonier und
rissen sie nieder, und dergleichen nahmen sie auch Hysiä/ einen Platz
im Argivischen, wobei sie alle Freigebornen tödteten, die in ihre
Gewalt sielen, und dann sich wieder in ihre Städte zerstreuten. Danach
machten auch die Argiver ihrerseits einen Zug in das Gebiet von
Phlius und zogen wieder ab, nachdem sie es verwüstet, weil dort ihre
Flüchtlinge Aufnahme gefunden hätten; die Mehrzahl derselben
wohnte nämlich daselbst.
blokirt. Grund war, daß Perdikkas zum Bündniß der Argiver und
Lakedämonier geshcworen hatte. Auch hatte er, als die Athener einen
Zug gegen die Ehalkidier in den Thrakischen Gränzlanden und gegen
Amphipolis ausgerüstet, welchen Nikias, des Nikeratos Sohu, anführen
sollte, nicht als Verbündeter gehandelt, wodurch er die Hauptursache
wurde, daß dieß Heer ganz unverrichteter Dinge wieder auseinander
ging. Er galt also als Feind. So ging dieser Winter zu Ende und
damit das fünfzehnte Jahr dieses Krieges.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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