Verbündeten wieder in Ordnung auf, um jenen eine Schlacht-zu liefern,
wenn sie auf sie stoßen sollten; die Lakedämonier aber marschirten
von dem Wasser wieder nach ihrem alten Lager beim Herakleion, als
sie plötzlich der Feinde ansichtig wurden, die vom Hügel her sich
genähert hatten und alle schon in Schlachtlinie standen. Damals nun
geriethen die Lakedämonier in die größte Bestürzung, deren sie sich
erinnern, denn in kürzester Frist mußten sie-ihre Anstalten treffen.
Und sogleich stellten sie sich,in aller Eile in ihre hergebrachte
Schlachtordnung, so wie Agis, der König, Alles dem Gebrauche gemäß
anordnete. Denn wenn der König im,Felde anführt, gehen alle
Verfehle ivon ihm aus: er sagt, was geschehen soll, den Unterfeldherrn
(Polemarchen),.die den Obristen (Lochagen), die den Hauptleuten
(Pentekonteren), die den Rottenweibeln (Enomotarchen) und diese
endlich den Rotten (Enomotien) -Und auch
mündliche°Anweisangen, wenn solche nöthig befunden werden, machen denselben Weg
und kommen schnell an die Truppe; denn das Heer der Lakedämonier
besteht fast ganz aus'Befehlshabern.über andere Befehlshaber, so
daß die Sorge um das, was geschehen soll, sehr Vielen am Herzen
liegt.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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